Neuer Workflow verbindet 3D-Drucksysteme und Simulationslösungen

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Die 3D-Drucksysteme von EOS sollen nun mit den Simulationslösungen von Ansys zusammenspielen. Das kann den Workflow in der addtiven Fertigung straffen und beschleunigen.
3D-Drucksysteme und Simulation

Quelle: Ansys

  • 3D-Druckspezialist EOS und Ansys, Anbieter von Simulationslösungen, arbeiten zusammen, um die Entwicklung von AM-Teilen (Additive Manufacturing) zu rationalisieren.
  • Die industriellen 3D-Drucksysteme von EOS werden mit den Simulationslösungen von Ansys interoperabel sein.
  • AM-Ingenieure können somit hochpräzise Teile erstellen, die Produktivität zu steigern, die Entwicklungszeit verkürzen und die Markteinführung neuer Produkte beschleunigen.

EOS und Ansys arbeiten zusammen, um einen verbesserten, gestrafften Arbeitsablauf für die Entwicklung von additiv gefertigten Teilen zu ermöglichen. Der neue Arbeitsablauf verbindet die 3D-Drucksysteme für Metall von EOS für die additive Fertigung mit den Simulationslösungen von Ansys. AM-Ingenieure sind damit in der Lage, hochpräzise Teile zu entwickeln, die Produktivität zu verbessern, die Produktionszeit zu verkürzen und neue Produkte schneller als je zuvor zu liefern.

Die Einführung von AM beschleunigt sich in vielen Branchen, doch viele Ingenieure verwenden weiterhin einen Versuch-und-Irrtum-Ansatz und optimierte Prozessparameter für die Entwicklung ihrer gewünschten Geometrien, was ziemlich teuer ist. Konstruktionsfehler führen zu geringerer Effizienz, höheren Entwicklungskosten und einer langsameren Markteinführung. Gemeinsam wollen EOS und Ansys Ingenieure unterstützen, Probleme mit Konstruktionsfehlern vor dem Druck zu ermitteln und zu mildern, so dass die Teile für die Kunden schneller und präziser generiert werden können.

Mehr Interoperabilität: 3D-Drucksysteme und Simulation

Die neue Zusammenarbeit fördert die Interoperabilität zwischen den Technologien von EOS und Ansys. Als Mitglied des EOS-Entwicklernetzwerks wird Ansys die AM-Prozesse der Anwender durch Ansys-Simulationen verbessern und den Druck beschleunigen, indem Aufträge direkt an die 3D-Drucksysteme von EOS gesendet werden. Um die Simulationstreue zu verbessern, integrieren die Ansys-Simulationen EOS-spezifische Daten, indem sie auf die Open-Source-Schnittstellen der Anwendungsprogramme von EOS zurückgreifen. Diese Integration trägt zur Verbesserung der Teilegeometrien bei, indem Verzerrungen und andere Probleme vorhergesagt und kompensiert werden, um Konstruktionsfehler deutlich zu reduzieren und Fertigungsprozesse zur Steigerung der Produktivität zu verbessern. Sie wird auch die Auswahl der Materialeigenschaften verbessern, indem sie vorhersagt, wie sich Konstruktionsänderungen auf die Mikrostruktur der Teile auswirken werden. Mit dem neuen Workflow konnten Anwender komplexe Druckaufträge bis zu 20 Prozent schneller und einfache Aufträge bis zu 50 bis 60 Protzen schneller als mit den bisherigen Methoden gestalten.

„EOS und Ansys verändern die Art und Weise, wie Unternehmen weltweit Teile entwerfen, Produkte verbessern und Spitzenerfindungen schaffen“, sagte Martin Steuer, Senior Vice President, Division Software bei EOS. „Die Kombination der Ansys-Simulationen mit der 3D-Drucktechnologie von EOS schafft einen nahtlosen Workflow, der es unseren gemeinsamen Kunden ermöglicht, ihre Ausgaben zu senken, die Zuverlässigkeit zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und Produkte viel früher als die Konkurrenz auf den Markt zu bringen.

„Durch die Nutzung der EOS-Scanvektoren berechnen und prognostizieren Ansys-Simulationen Probleme wie Porosität, Eigenspannungen und thermische Verzerrung und helfen den Anwendern, potenzielle Kollisionen zu vermeiden. Diese Zusammenarbeit bietet den Anwendern neue Einblicke und macht es ihnen leichter, komplexe Teile präziser zu bauen“, so Shane Emswiler, Senior Vice President bei Ansys. „Das frühzeitige Aufdecken dieser Probleme mit Hilfe der Simulation ermöglicht es den Ingenieuren, die richtigen Parameter auszuwählen und zu verstehen, ob ein Teil so gebaut werden kann, wie es ist, oder ob es neu konstruiert werden muss — was letztendlich zu einer erheblichen Minimierung der Iterationen führt, indem die Anzahl der Versuchs- und Irrtumsfehler erheblich reduziert wird. Das führt wiederum zu weniger Materialverschwendung und erheblichen Kosteneinsparungen.

Bild oben: Ansys-Simulationen integrieren EOS-spezifische Daten über die Open-Source-Schnittstellen der Anwendungsprogramme von EOS. Bildquelle: Ansys

Weitere Informationen: https://www.ansys.com/ und https://www.eos.info/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie die australische Marine ihre Patrouillenboote mit 3D-gedruckten Ersatzteilen ausstattet.

Lesen Sie auch: „Neue PLM-Plattform für ganzheitliches Informationsmanagement“

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