Zur diesjährigen Hannover Messe gibt der japanische Technologiekonzern Yaskawa (Halle 17, Stand B24) den weltweiten Startschuss zu seinem Industrie 4.0-Konzept „i³-Mechatronics“. Dieser integrative Ansatz umfasst Produkte wie Roboter, Antriebs- und Steuerungstechnik, sowie eigens entwickelte Softwarelösungen.

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Zur diesjährigen Hannover Messe gibt der japanische Technologiekonzern Yaskawa (Halle 17, Stand B24) den weltweiten Startschuss zu seinem Industrie 4.0-Konzept „i³-Mechatronics“. Dieser integrative Ansatz umfasst Produkte wie Roboter, Antriebs- und Steuerungstechnik, sowie eigens entwickelte Softwarelösungen, die in integrierter, intelligenter und innovativer Weise einsetzbar sind. Das Rückgrat des Konzepts bildet die komplett neu entwickelte Software-Plattform Yaskawa Cockpit.

Mit dem Lösungskonzept „i³-Mechatronics“ verknüpft Yaskawa klassische Mechatronik, Informations- und Kommunikationstechnologie sowie digitale Lösungen wie Künstliche Intelligenz, Big Data und das Internet der Dinge. „i3“ steht dabei für integriert – intelligent – innovativ.

Neue Industrie 4.0-Software-Plattform Yaskawa Cockpit

Relevante Prozess- und Systemdaten laufen über Standard-Schnittstellen wie OPC UA und HTTP direkt in der neuen, zentralen Software-Plattform Yaskawa Cockpit zusammen. Dort können sie analysiert und übersichtlich visualisiert angezeigt werden. Gleichzeitig lässt sich der aktuelle Status jeder Maschine in Echtzeit abbilden und mit anderen Datenquellen in Beziehung setzen, zum Beispiel für koordinierte Predcictive Maintenance. Die Daten können ebenso problemlos und unter höchsten Sicherheitsstandards an bereits vorhandene ERP-, MES-, Big-Data- oder AI-Umgebungen weitergegeben werden, um auf dieser Grundlage fundierte produktionsrelevante Entscheidungen zu ermöglichen.

Industrieroboter in Industrie 4.0-Umgebungen

Im digitalen Umfeld präsentiert Yaskawa auf der Hannover Messe auch aktuelle Automatisierungslösungen mit Motoman-Industrierobotern, etwa in Form einer virtuellen Schweißportal-Anlage, die mit Hilfe von 3D-Brillen begehbar sein wird.

Als weiteres Highlight werden zwei Motoman HC10, die mit MRK-Greifern und Schraub-Automaten in MRK-Ausführung ausgestattet sind, in einer Show-Zelle Flaschenöffner montieren und als Give-away an die Standbesucher verteilen. Diese hybriden Roboter mit 1,2 m Reichweite und 10 kg Handhabungsgewicht lassen sich sowohl als normaler Industrieroboter als auch als kollaborierender Roboter einsetzen. Die Steuerung der Anlage erfolgt über ein Vipa-Touch-Panel von Yaskawa und ist mit speziellen, neuen Sicherheitstrittmatten ausgestattet.

HC steht für „Human Collaborative“ (Mensch-Roboter-Kollaboration, MRK). Die geforderte Sicherheit im direkten Kontakt mit dem Bediener gewährleistet der HC10 durch eine ausgereifte 6-fache Kraft- und Momentenüberwachung. Dabei entspricht der Motoman HC10 von Yaskawa nicht nur den Vorgaben der Europäischen Maschinenrichtlinie (Richtlinie 2006/42/EG). Seine Steuerung YRC1000 mit FSU- und PFL-Platine erfüllt auch mindestens den Performance Level (PL) „d“ Kategorie 3 nach DIN EN ISO 13849-1 und übertrifft damit die Standardvorgaben.

Yaskawa auf der Hannover Messe: Halle 17, Stand B24

Bild oben: Zur diesjährigen Hannover Messe gibt der japanische Technologiekonzern Yaskawa (Halle 17, Stand B24) den weltweiten Startschuss zu seinem Industrie 4.0-Konzept „i³-Mechatronics“. (Quelle: Yaskawa)

 

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