Neue Generation Servopressen vorgestellt

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IEF-Werner hat die Baureihe aiPress weiterentwickelt: Anwender erhalten insbesondere mehr Kraft auf kompaktem Bauraum und zahlreiche Detailverbesserungen im Vergleich zur Vorgängerversion.

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IEF-Werner hat die Baureihe aiPress weiterentwickelt: Anwender erhalten insbesondere mehr Kraft auf kompaktem Bauraum und zahlreiche Detailverbesserungen im Vergleich zur Vorgängerversion.

Mit der Baureihe aiPress hat IEF-Werner Servopressen im Programm, die sich sowohl für die Einbindung in Anlagen als auch für die Verwendung als Stand-Alone-System eignen. Die Lösung verpresst Komponenten mit einer Genauigkeit von wenigen Mikrometern – und das automatisch. Zur Integration sowohl in automatisierten Fertigungslinien als auch in Handarbeitsplätze verfügen die Pressen über mehrere standardisierte Software- oder auch einfache E/A-Schnittstellen. Der Automatisierungsspezialist hat die Baureihe weiterentwickelt und stellt damit dem Betreiber noch mehr Kraft auf gewohnt kompakten Bauraum zur Verfügung. Statt vorher in vier, ist die neue Generation in drei Baugrößen erhältlich: mit drei Kilonewton und 180 Millimetern Maulweite, 15 Kilonewton und 230 Millimetern Maulweite sowie 36 Kilonewton und 280 Millimetern Maulweite.

Verwindungssteifes C-Gestell

Die Basis der Servopresse bildet ein festes und verwindungssteifes C-Gestell aus Werkzeugstahl. Um Querkräfte aufnehmen zu können, besteht der Antriebsstrang aus einer hochgenauen Spindel, einem Servomotor und einer Pinolenführung. Eine Präzisionsführung hält bei der aiPress den Antriebsstrang über den gesamten Arbeitsweg exakt in der Spur. Bei der neuen Generation hat IEF-Werner zudem die mechanische Schnittstelle für die Werkzeuge massiver ausgeführt. Querkräfte lassen sich so noch besser kompensieren.

Wegmesssystem bereits im Standard

Bei der neuen Generation der aiPress ist das externe Wegmesssystem bereits im Standard enthalten. Es befindet sich direkt an der Presspinole. Der Anwender profitiert zudem von einer sehr hohen Wiederholgenauigkeit von ± 0,001 Millimetern. Neu ist: Das System kann Deformationen, Aufbiegungen oder Setzvorgänge, die beim Pressvorgang auf die kraftführenden Teile einwirken, durch mechanische Entkopplung der Messeinrichtung eliminieren und durch die Motorregelung kompensieren.

Sichere Bedienung auch stand-alone

Bei der Entwicklung der aiPress hat IEF-Werner sehr viel Wert auf eine sichere Bedienung gelegt. Ist sie als Stand-Alone-System im Einsatz, sorgt eine transparente Schutzabdeckung dafür, dass der Arbeitsbereich während des Pressvorgangs komplett eingeschlossen ist. Der Bediener hat damit keine Möglichkeit, mit der Hand in die Gefahrenzone zu gelangen. Ebenso wenig können ihn absplitternde Teile verletzen. Die Schutzabdeckung ist NC-gesteuert und so konstruiert, dass beim Schließen keine Verletzungsgefahr besteht.

Hard- und Software weiterentwickelt

Die IEF-Entwickler haben aber nicht nur die Hardware angepasst und mit weiteren Funktionen ergänzt, sondern auch die Software. Neu sind unter anderem eine Verschleiß- und Wartungsanzeige sowie definierbare Ein- und Ausgänge im Ablauf. Der Kunde erhält diese bereits im Standard ohne Aufpreis.

Der Anwender kann mit der neuen aiPress nun auch zwei oder mehr Kraftbereiche nutzen. Bei den einzelnen Versionen lässt sich jede Stufe unter der Maximalkraft durch Skalierung, auf Wunsch auch mit Teilbereichskalibrierung, umsetzen. Ein Beispiel: bei Einsatz der größten Baureihe mit 36 Kilonewton, steht bei Bedarf unter anderem eine Presse mit 30 und eine mit sechs Kilonewton zur Verfügung – ohne Genauigkeitsverluste. Je nach Einsatzfall lassen sich für ein optimiertes Werkstück-Handling auch standardisierte Drehtische oder Schubladen anbauen. Sonderlösungen setzt der Automatisierungsspezialist auf Wunsch ebenfalls gerne um.

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