Moulding Expo eröffnet: Neue Ideen und Projekte

705 Aussteller stellen auf der diesjährigen Moulding Expo aus. Den Kern bilden mit 50 Prozent Ausstelleranteil Werkzeug-, Modell- und Formenbauer. Auch die Internationalität nimmt zu: Auf 37 Prozent. Was es sonst zu sehen gibt.

„Die Moulding Expo ist im Messekalender der Werkzeug-, Modell- und Formenbauer zu einem festen Termin geworden. Auf dem Branchentreffpunkt werden neue Ideen entwickelt, künftige Projekte besprochen und damit faktisch neue Produkte geschaffen“, sagt Ulrich Kromer von Baerle, Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart. Dass sich die Branche mit neuen Ideen und Projekten, wie dem „Marktspiegel Werkzeugbau“ und der Fairness Initiativen fairness+, immer mehr auf die Messe hin ausrichtet, sehe man als Bestätigung für das Konzept.

Marktspiegel Werkzeugbau

„Der Marktspiegel Werkzeugbau ist eine Initiative, die von vielen Unternehmen aus der Branche getragen wird“, sagt Jens Lüdtke, Leiter Tebis Consulting und Vorstandsmitglied des Projekts. Die Initiative wurde gegründet, um die Zukunftsfähigkeit im Werkzeug-, Modell- und Formenbau zu fördern. Über ganzheitliche Unternehmensanalysen sollen Vergleichsmöglichkeiten, Markttransparenz und Handlungsempfehlungen geschaffen werden. Die Teilnehmer der genossenschaftlich organisierten Initiative erhalten einen ganzheitlichen Individualreport zum Ist-Stand ihres Unternehmens.

„Die Moulding Expo ist als Branchentreff daher das ideale Forum, um erste Ergebnisse in einem umfangreichen Marktüberblick einem möglichst breiten Fachpublikum vorzustellen“, so Lüdtke weiter. Alle zwei Jahre erscheint dann zur Moulding Expo der übergreifende Marktspiegel Branchenindex zur umfassenden Darstellung von Trends und Zukunftsentwicklungen.

fairness+: „Ein Plus für alle“

 „Werkzeug-, Modell- und Formenbauer, Lieferanten von Metallbearbeitungstechnologien, Einkäufer und Teilefertiger: Weil auf der Moulding Expo alle Akteure unserer Branche zusammenkommen, ist sie der perfekte Rahmen, die Fairness-Initiative fairness+ des Werkzeugbaus zu präsentieren“, sagt Markus Heseding, Geschäftsführer VDMA Präzisionswerkzeuge. „Darin verpflichten wir uns zu fairem Handeln im Rahmen unserer Geschäftsbeziehungen und laden unsere Partner entlang der Wertschöpfungskette ein, sich uns anzuschließen. Denn wenn alle an einem Strang ziehen, können unsere Industrien gemeinsam ihre Spitzenposition auf dem Weltmarkt ausbauen.“

Mit der Initiative will der VDMA Werkzeugbau auf der Messe einen Impuls zu einem fairen Miteinander geben. Deshalb thematisiert er die Vorteile fairer Kunden-Lieferantenbeziehungen und insbesondere fairer Vertragskonditionen. Schließlich geht es bei fairness+ darum, die Wettbewerbsfähigkeit jedes einzelnen Glieds der Wertschöpfungskette zu stärken, um einen nachhaltigen Mehrwert für alle Partner zu generieren. „Wir wollen“, so Heseding weiter, „gemeinsam wettbewerbsfähiger werden und die großen Herausforderungen der Zukunft meistern. Der Werkzeug- und Formenbau hat seinen Kunden viel zu bieten!“

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