Motorfeedback: Neue Encoder am Start

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Nach Launch der magnetischen Montagekits für Servomotoren, die vor zwei Jahren die Lücke zwischen Resolvern und aufwendigen Optik-Systemen geschlossen haben, erweitert Posital zur Fachmesse SPS 2018 sein Kit-Encoder-Portfolio für Motorfeedback-Einsätze auf breiter Front

pressefoto-kit-familie

Nach Launch der magnetischen Montagekits für Servomotoren, die vor zwei Jahren die Lücke zwischen Resolvern und aufwendigen Optik-Systemen geschlossen haben, erweitert Posital zur Fachmesse SPS 2018 Ende November sein Kit-Encoder-Portfolio für Motorfeedback-Einsätze auf breiter Front.

Pünktlich zur SPS/IPC/Drives 2018 fällt der Startschuss für magnetische Stepper-Kits, die gezielt für Schrittmotoren konzipiert sind und noch mehr Performance in dieses Segment bringen. Ebenfalls neu sind Hohlwellen- bzw. Through-Hollow-Einbau-Kits mit kapazitiver Messtechnik, die im Handumdrehen auf der Achse von Motoren oder Roboterarmen installiert sind. Abgerundet wird das Motorfeedback-Angebot von POSITAL durch inkrementale optische Kits für die Drehzahlregelung von kleinen Antrieben sowie Motoren mit geringer Leistung.

Familienzuwachs mit Push

„Mit dem Familienzuwachs haben wir unmittelbar auf den Push des Marktes nach ausdifferenzierten Lösungen für das komplexe Thema Motorfeedback reagiert“, so Jörg Paulus, Europa-Chef von POSITAL. „Nachdem wir bei Anbaudrehgebern wie unserer IXARC-Serie mit über einer Million Varianten schon lange als Key Player etabliert sind, wollen wir uns auch bei den handlichen Montage-Kits als One-Stop-Shop positionieren“. Konzipiert sind die Kit Encoder als montagefertige Bauteile. Sie lassen sich in Motoren oder artverwandte „Host-Geräte“ einbauen, um hier Echtzeitmessungen der Drehposition (Winkelverschiebung) oder der Drehgeschwindigkeit vorzunehmen.

Abgedichtetes Gehäuse

Anders als Anbaudrehgeber verfügen die Montage-Kits in der Regel weder über ein abgedichtetes Gehäuse, noch über Kugellager oder eine separate Welle. Sie sind so konstruiert, dass sie sich nahtlos in das „Host“-Gehäuse einfügen. Ausgestattet sind sie mit rotierenden Komponenten, die unmittelbar mit der Welle des Motors verbunden werden. Dies führt zur direkten Messung von Drehposition und -geschwindigkeit.

Für Servomotoren

Bestens für Servomotoren gerüstet ist Posital mit seinen 2016 gestarteten magnetischen Kit Encodern, die mit 17 Bit Auflösung und energieautarker Multiturn-Fähigkeit aufwarten. Die handlichen wie robusten Kits, die resistent gegen Schmutz, Feuchtigkeit oder Vibration sind und unter normalen Werksbedingungen montiert werden können, sind mit ein paar Handgriffen in gängigen Servomotoren installiert. Die fürs Energy Harvesting eingesetzten Wiegand-Sensoren machen Batterien überflüssig und sorgen für wartungsfreien Betrieb. Als großes Plus erweisen sich die nicht-proprietären Kommunikationsschnittstellen, einschließlich SSI, BiSS C sowie BiSS Line, mit der die immer populärer werdende Einkabel-Technik unterstützt wird.

Jetzt auch für Schrittmotoren

Was bei Servomotoren schon länger geht, greift jetzt auch bei Schrittmotoren. Gezielt hat POSITAL das Know-how aus magnetischer Abtasttechnik und Multiturn-Funktionalität per Wiegand-Effekt für den Roll-Out von speziellen Stepper Kits genutzt. Sie sind so konstruiert, dass ihre mechanische Anbindung deckungsgleich zum ‚Footprint’ etablierter Inkrementalgeberkits ist. „Charme dieses cleveren Designs ist, dass unsere Stepper Kits aus dem Stand das Aufrüsten von Schrittmotoren zur vollwertigen absoluten Positionssteuerung ermöglichen“, so Paulus. Ebenfalls neu sind inkrementale optische Kits, die den Baukasten nach unten abrunden.  Geeignet sind sie für Einsätze in kleinen Antrieben sowie Motoren mit geringer Leistung. Sie sind einfach, robust und leicht zu installieren. Dabei warten auch sie mit einer Montagefläche auf, die mit optischen Kit Encodern anderer Hersteller kompatibel ist. Verfügbar sind sie mit unterschiedlichen Auflösungen.

Ein völlig anderes Design greift bei den neuen Through Hollow Kits, die auf robuster kapazitiver Messtechnik basieren. Die Hohlwellen-Einbau-Kits sind so konzipiert, dass sich das Messelement auf der Achse eines Motors oder Roboterarms montieren lässt. Ihre schlanke Bauart (nur 18 mm dick) und die große zentrale Öffnung (30 oder 50 mm) prädestiniert sie für viele Anwendungen. Mehrwert bieten auch hier die batterielosen Multiturn-Modelle, die mittels Wiegand-Zähler realisiert sind.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Maschinenbau im Wandel

LENZE BIETET UNTERSTÜTZUNG BEI DER DIGITALEN TRANSFORMATION

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.