Motek: Mehr Flexibilität für die Robotik

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Auf der Motek 2015 (5.-8. Oktober, Messe Stuttgart) steht der Messestand von Yaskawa (Halle 7 – Stand 7205) im Zeichen von zwei aktuellen Themen: einer neuentwickelten Sensorik und der virtuellen Planung von roboterbasierten Anlagen.
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Auf der Motek 2015 (5.-8. Oktober, Messe Stuttgart) steht der Messestand von Yaskawa (Halle 7 – Stand 7205) im Zeichen von zwei aktuellen Themen: einer neuentwickelten Sensorik und der virtuellen Planung von roboterbasierten Anlagen.

So präsentiert das Unternehmen den neuen Kraft-Moment-Sensor MotoFit und die Software MotoSim EG VRC zur Simulation und Offline-Programmierung von Motoman-Robotersystemen. Aus dem Bereich der Antriebstechnik zeigt Yaskawa zudem Servoantriebe der neuen Reihe Sigma-7, neueste Lineartechnik sowie die SLIO CPU iMC7, die Motion-Control-Funktionen in der SPS-Steuerung ermöglicht.

Kraft-Moment-Sensoren können Drehmomente im dreidimensionalen Raum messen und sind daher vor allem bei Kontaktoperationen von Vorteil. Sie ermöglichen eine flexible Interaktion mit der Umgebung. Der von Yaskawa entwickelte Kraft-Moment-Sensor MotoFit, der zusammen mit mit dem Handlingsroboter Motoman MH5F eingesetzt wird, verbindet ideal die Möglichkeiten effizienter Controller-Technologie und der neuesten Manipulatoren-Generation. Durch MotoFit können Bauteile auch dann exakt eingefügt werden, wenn sie unpräzise vorgelegt wurden. So entstehen in der Fertigung völlig neue Möglichkeiten.

Simulation von Roboteranlagen

Ein weiteres Highlight: Die Software-Lösung MotoSim EG VRC (Enhanced Graphic – Virtual Robot Controller). Das Tool ermöglicht es, Fertigungsprozesse in einer 3D-Umgebung virtuell zu entwerfen und zu überprüfen. Die gewünschten Standards bei Qualität, Ressourcen, Kosten und Terminen sind damit zuverlässig gewährleistet. Kostspielige Fehler bei der Einrichtung der Roboterprozesse lassen sich so ausschließen. Besonders Unternehmen mit häufigen Produktwechseln profitieren von der neuen Technologie, denn Auslastung und Zykluszeiten lassen sich mit MotoSim EG VRC deutlich optimieren. Weil MotoSim zudem das gleiche kinematische Modell wie die jeweilige Robotersteuerung verwendet, ist die Bedienung entsprechend einfach.

Antriebs- und Steuerungstechnik von Yaskawa

Wie am Motek-Stand außerdem deutlich wird, ist die zentrale Voraussetzung für durchgängige Systemlösungen die Integration sämtlicher Komponenten von der Robotik über die Antriebstechnik bis hin zu Steuerung (SPS) und Visualisierung (HMI). Yaskawa setzt diese Anforderung mit dem „Total System Solutions“-Konzept um.

Die Division Drives + Motion stellt deshalb mit Sigma-7 die neue Generation der Sigma-Servoantriebe vor. Das Sigma-7-Portfolio umfasst Verstärker und Motoren für 200 V und 400 V in der Leistungsklasse zwischen 50 W und 15 kW. Das neu entwickelte System bietet nun eine integrierte Schnittstelle für EtherCat. Gegenüber vergleichbaren Vorgängermodellen wurde vor allem die Effizienz deutlich gesteigert.

Eine Linear-Demoanlage illustriert darüber hinaus die vielfältigen Möglichkeiten bei Konstruktion und Anwendung von Multi-Linear-Lösungen für höchste Präzision und für hochdynamische Applikationen wie: kleinstes Motorvolumen bei höchster Leistungsdichte, ein verbessertes Kraft-Volumen-Verhältnis und gewichtsoptimierte Magnetbahnen.

Nicht zuletzt stellt die Division Vipa die SLIO CPU iMC7 vor. Der Prozessor ermöglicht die unmittelbare Umsetzung von Motion-Control-Funktionen in der SPS. Die Kommunikation zwischen der Vipa SLIO CPU und den Yaskawa-Antriebsmodulen erfolgt über EtherCAT.

Bildunterschrift:

Auf der Motek zeigt Yaskawa den neu entwickelten Kraft-Moment-Sensor MotoFit in Verbindung mit einem Handlingroboter Motoman MH5F. (Quelle: Yaskawa)

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