Moldflow-Usermeeting: Simulation erfasst immer mehr Details

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Auf dem zehnten Connect! Moldflow Usermeeting, das vom 4. bis zum 5. Juni 2019 in Frankfurt/Höchst von der MF Software GmbH, Darmstadt, ausgerichtet wird, geht es um interessante Details des Materialverhaltens während des Kunststoff-Spritzgießprozesses, die von leistungsfähigen Solvern und Tools gut dargestellt werden können. 

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Auf dem zehnten Connect! Moldflow Usermeeting, das vom 4. bis zum 5. Juni 2019 in Frankfurt/Höchst von der MF Software GmbH, Darmstadt, ausgerichtet wird, geht es um interessante Details des Materialverhaltens während des Kunststoff-Spritzgießprozesses, die von leistungsfähigen Solvern und Tools gut dargestellt werden können.

In insgesamt 22 Vorträgen nebst zahlreichen Trainingssessions zeigen namenhafte Institute, Aussteller und Anwender, dass mit den steigenden Ansprüchen an die Verarbeitung und die Produkte die Moldflow-Simulation Schritt hält.

Ein verbreitetes Thema spricht Frank Schäufele von der Walter Söhner GmbH & Co. KG, Schwaigern, an. Er hat sich mit Vakuolen und Einfallstellen bei technischen Kunststoffen befasst und mit der Frage, wie dieses Problem in der Simulation gut erfasst werden kann.

Um die – oft ungenutzten – Chancen der DoE-Simulaton (statistische Versuchsplanung) geht es Petrus Jakimenkow, Buschjost GmbH, Bad Oeynhausen, in seinem Vortrag „Ursachenanalyse und Prozessoptimierung von Kunststoffformteilen mit mechanisch-thermischem Fehlerbild via Moldflow-Simulation“. Er stellt dar, wie Moldflow als Tool zur Ursachenanalyse bei Formteilfehlern und der darauffolgenden Optimierung des Spritzgießprozesses eingesetzt werden kann und demonstriert seinen theoretischen Ansatz an einem Ventilgehäuse aus PPSU mit mechanisch-thermischem Fehlerbild.

Wie Großserienhersteller Zeitprobleme in der Entwicklungsphase lösen zeigt ein Beitrag des dänischen Medizingeräteherstellers Novo Nordisk. Rasmus Knudsen konzentriert sich in seinem Vortag darauf, wie der Einsatz der Synergy API in Moldflow die durchschnittliche Durchlaufzeit bei „Früh-Phasen-Simulationen“ von 2 Tagen auf nur 2 Stunden reduziert hat.

Ein Beispiel für die komplexe Aufgabenstellung bei mikrostrukturierten optischen Kunststoffbauteilen ist die Studie der Technischen Universität Dänemarks (DTU), die sich mit der 3D-Modellierung des Füllverhaltens einer mikrostrukturierten Fresnellinse befasst. Dario Loaldi, MSc und Doktorand an der DTU,  weist nach, dass alle Prozessaspekte wie die Ausbildung von Bindenähten, Balancierung der Kavitäten, Stagnation und vollständige Abbildung der Mikromerkmale mittels Simulation (AMI) vorhergesagt werden können.

Weitere Referenten von Sabic (Rheometrie für die genaue Bestimmung der Viskosität von Polymerschmelzen), Eindhoven University of Technology (Fließinduzierte Kristallisation in Polypropylen), Röchling (Gasinnendruck) Bosch und PEG (beide Kurzglasfaser) sind Beispiele für die Vielfalt der Themen.

Mehr auf http://CONNECT.Moldflow.eu

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