Stampack auf der Blechexpo 2025  Modul Massivumformung für Werkzeug-Konstruktion

Von Stampack 2 min Lesedauer

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Stampack stellt auf der Blechexpo vom 21. bis 24. Oktober in Stuttgart (Halle 6, Stand 6212) die neueste Version Stampack Xpress 2025.1 vor. Viele Werkzeugbauer setzen Stampack im Rahmen der Werkzeug-Konstruktion ein

Simulation in der Frühphase der Werkzeug-Entwicklung gibt den Anwendern die Möglichkeit, verschiedene Optionen einer Problemlösung durchzuspielen und damit auch schwierigere Umformungen ohne Bau eines Versuchswerkzeuges zu ermöglichen. (Bild:  Stampack)
Simulation in der Frühphase der Werkzeug-Entwicklung gibt den Anwendern die Möglichkeit, verschiedene Optionen einer Problemlösung durchzuspielen und damit auch schwierigere Umformungen ohne Bau eines Versuchswerkzeuges zu ermöglichen.
(Bild: Stampack)

„Die wichtigste Neuerung ist das neue Modul Massivumformung. Stampack kann jetzt auch große Querschnittsänderungen , die sich durch den Prozess ergeben, schnell und mit hoher Genauigkeit berechnen“, erläutert Markus Wagner, Geschäftsführer der Stampack GmbH. „Diese großen Querschnittsänderungen ziehen eine Deformation des internen FEM Netzes nach sich, was ohne Gegenmaßnahme zu einem großen Qualitätsverlust im Berechnungsprozess führt.  Stampack erkennt diese Deformation, stoppt den Solver,  ‚repariert‘ die schadhaften Netzelemente, überträgt die Spannungen in ein neues Netz und setzt die Simulation fort.“

Werkzeug-Entwicklung beschleunigen 

Diese Prozesse laufen im Hintergrund automatisch ab. Ein sehr wichtiges Anwendungsgebiet für dieses neue Berechnungsmodell ist die Werkzeug-Konstruktion und -Entwicklung für elektronische Kontakte. Viele wichtige Werkzeugbauer und große Zulieferer  - Rosenberger, Hirschmann, Kramski, Schroeder und Bauer sowie Leicht und Müller - setzen Stampack im Rahmen der Werkzeug-Konstruktion ein und beschleunigen dadurch den Entwicklungsprozess enorm. „Gerade bei der Methodenplanung im Zuge der Layouterstellung und bei Machbarkeitsanfragen leistet uns Stampack hervorragende Dienste“, unterstreicht Stefan Maier, der Leiter des Technical Competence Center (TCC) von Rosenberger Stanztechnik in Birkenfeld. „Dadurch konnten wir die Abstimmzeiten durch Einsparungen bei den Änderungsschlaufen reduzieren.“

"Simulationen ermöglichen scheinbar unlösbare Aufgaben zu wagen"

Insgesamt arbeiten weltweit mehr als 200 Unternehmen aus allen Bereichen der Blechumformung mit Stampack. Simulation in der Frühphase der Werkzeug-Entwicklung gibt den Anwendern die Möglichkeit, verschiedene Optionen einer Problemlösung durchzuspielen und damit auch schwierigere Umformungen ohne Bau eines Versuchswerkzeuges zu ermöglichen. Andreas Donath, Abteilungsleiter Konstruktion bei der Kölle GmbH, bestätigt die Erfahrungen aller Anwender: „Die Simulationen ermöglichen unseren Experten, sich an zuvor scheinbar unlösbare Aufgaben zu wagen.“
Stampack bietet Schnittstellen zu allen CAD-Systemen, die im Werkzeugbau verwendet werden, und wird  von allen Anwendern direkt in der Werkzeugkonstruktion und nicht in speziellen Simulationsabteilungen eingesetzt. Auch große Automotive  OEMs  haben mittlerweile das Potential der Software erkannt und akzeptieren Stampack-Ergebnisse von ihren Zulieferern.

<p>Die Grafik zeigt verschiedene technische 3D-Modelle und Simulationen. Oben sind Bauteile in Gold und Blau- oder Rotfarben, die vermutlich Struktur- oder Materialanalysen darstellen. Unten links ist ein grünes Modell mit Oberflächenstrukturen zu sehen, unten rechts ein farbcodiertes Modell, das möglicherweise Spannung oder Verformung anzeigt. Die Darstellung betont die Vielfalt technischer Simulationen.<p>
Die Stampack GmbH mit Sitz in Bietigheim entwickelt und vertreibt Stampack Xpress , eine Simulationssoftware für den Umformwerkzeugbau.
(Bild: Stampack)

Stampack Xpress vermeidet langwierige und teure Abstimmungsarbeiten

Zumal Tryout der Schritt im Engineering und Herstellungsprozess eines Werkzeuges ist, bei dem das Werkzeug in die Presse montiert und erstmals versucht wird, ein Bauteil zu produzieren. Jede Änderung, die nach Erstellung des Werkzeuges vorgenommen werden muss, erfordert eine Neuanfertigung oder Bearbeitung der Formteile und verursacht und damit hohe Kosten. „Stampack Xpress verlegt die Ausprobe von der Werkstatt in die Konstruktionsabteilung und vermeidet dadurch langwierige und teure Abstimmungsarbeiten am eigentlich fertigen Werkzeug“, betont Markus Wagner. „Wir freuen uns, unseren Kunden auf der Blechexpo – wie auch schon in den vorhergegangenen Versionen – wieder umfangreiche  Verbesserungen sowohl am Berechnungsmodul wie auch in der Benutzeroberfläche präsentieren zu können.“

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