Mit SimulationX 3.7 Entwicklungsaufgaben wirkungsvoll lösen

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ITI hat die Version 3.7 seiner Simulationssoftware SimulationX auf den Markt gebracht. Das neue Release bietet eine erweiterte Funktionalität und mehr Benutzerfreundlichkeit.
SimulationX: Ebene Koppelgetriebe

ITI hat die Version 3.7 seiner Simulationssoftware SimulationX auf den Markt gebracht. Das neue Release bietet eine erweiterte Funktionalität und mehr Benutzerfreundlichkeit.

Zwölf komplett neue Bibliotheken sowie 350 neu- und weiterentwickelte Modelle unter anderem für die Simulation von Batterien und Schiffssystemen vergrößern das Einsatzspektrum des Programms auch für Konstrukteure. Auffallend an diesem Release sind die vielen Möglichkeiten zur interaktiven Simulation, mit denen sich das Programm in Sachen Nutzerfreundlichkeit deutlich von anderen Werkzeugen zur Systemsimulation abhebt. Fortschrittliche Bedienelemente für die Echtzeitmanipulation von Simulationsläufen sowie thermodynamische Zustandsdiagramme helfen dem Anwender, das Verhalten multiphysikalischer Systeme einfach und präzise vorauszusagen. Als vollwertiges Modelica-Werkzeug ist SimulationX 3.7 noch leistungsstärker und flexibler einsetzbar und stellt, über den Schnittstellenstandard FMI 2.0, die Weichen für Systemsimulationen online in der Cloud.

Nutzerfreundlichkeit erhöht Simulationskomfort

Für die hohe Nutzerfreundlichkeit und Effizienz stehen beispielsweise die neuen Bedienelemente für die Echtzeitmanipulation von Simulationsläufen, mit denen Anwender jederzeit interaktiv in die Simulation eingreifen können.
Neuartige thermodynamische Zustandsdiagramme zeigen Fluidzustände live während der Simulation in der Diagrammansicht an und sind erstmals direkt in die Modellierungsumgebung integriert. Der Anwender kann damit das Verhalten seines technischen Systems unmittelbar während der Simulation sehen, nachvollziehen und optimieren – ohne dafür separate Software zu benötigen.
Weitere Neuerungen wie der Sensor „MotionTrack“ zur leichteren Beurteilung von Getriebekonstruktionen oder die Unterstützung mehrerer Monitore für verschiedene Ansichten eines Modells ersparen dem Anwender Zeit in der Modellerstellung und sorgen dafür, dass ihm die Arbeit mit dem Programm zügig von der Hand geht.

Neue Funktionen erweitern die Systemmodellierung

SimulationX 3.7 präsentiert sich mit vielen funktionalen Neuerungen und Erweiterungen: Brandneue Modellbibliotheken und hunderte neu- und weiterentwickelte Modelle vereinfachen den Entwurf mechatronischer Systeme. Dazu gehören zum Beispiel die Bibliotheken der Antriebstechnik, Thermodynamik und Energietechnik wie Fahrzeuggetriebe, ebene Koppelgetriebe, Kettentriebe, dynamische Wärmetauscher und elektrische Energiespeicher. Mit den validierten Getriebe- und Reglermodellen sowie vorkonfigurierten Modellen für Automatikgetriebe (AT), Automatisierte Schaltgetriebe (AMT), Doppelkupplungsgetriebe (DCT) und manuelle Schaltgetriebe (MT) können Anwender frühzeitig erste Getriebekonzepte überprüfen. Die Modelle der neuen Bibliothek „Kettentriebe“ ermöglichen eine frühe Beurteilung und präzise Verbesserung des Übertragungs- und Einschwingverhaltens sowie der Eigenfrequenzen von Kettentrieben im System mit Steuerung und Antrieb.

Die vorbereiteten, validierten Koppelgetriebemodelle der neuen SimulationX-Bibliothek „Mechanismen“ befähigen den Anwender dazu, Getriebegeometrien in einem einzigen Modellaufbau auszulegen und kinetisch zu optimieren – ganz gleich wie komplex der Aufbau des Koppelgetriebes ist.

Mit der Bibliothek „Dynamische Wärmeübertrager“ sind Nutzer in der Lage, detailliert thermodynamische Prozesse wie Aufheiz- und Abkühl- sowie Verdampfungs- und Kondensationsvorgänge zu untersuchen und frühzeitig genaue Aussagen zu dynamischen Effekten abzuleiten. Für präzise Alterungsprognosen wieder aufladbarer Batterien steht SimulationX-Anwendern jetzt die Bibliothek „elektrische Energiespeicher“ zur Verfügung, die in enger Zusammenarbeit mit Österreichs größter außeruniversitärer Forschungseinrichtung, dem AIT Austrian Institute of Technology, entstanden ist.

Erweiterte Standards in Schnittstellen und Modellierung

Als Mitwirkender der ersten Stunde forciert ITI seit Jahren aktiv die Weiterentwicklung des Schnittstellenstandards FMI und die Integration der Modellbeschreibungssprache Modelica in SimulationX. Dank FMI 2.0 und der nahezu vollständigen Einbindung aller Beispiele der Modelica-Standard-Bibliothek ergibt sich für die Anwender ein Plus an Offenheit und Flexibilität. So überlässt das Programm den Anwendern die Entscheidung, ob sie vorparametrierte Modelle der SimulationX-Bibliotheken nutzen oder mit Modelica firmenspezifische Modelle selbst erstellen und in eigenen Bibliotheken verwalten möchten. FMI 2.0 eröffnet vielfältige Möglichkeiten für den Im- und Export von Modellen, für Co-Simulation und Systemsimulation online in der Cloud. Functional-Mockup Units (FMUs) können zudem künftig für Echtzeitsimulationen, zum Beispiel auf Hardware-in-the-Loop (HiL)-Plattformen eingesetzt werden.

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