Mit 3D-Druck schneller Autos bauen

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Der Einsatz des 3D-Drucks in der Automobilindustrie ist nicht neu: Vor mehr als 30 Jahren schaffte sich die Ford Motor Company einen der ersten 3D-Drucker überhaupt an. Heute, im Jahr 2017, verlangt die Automobilindustrie die schnelle Produktion von Teilen, um den Prozess beginnend beim Prototyping über die Prüfung bis hin zur Herstellung von Serienteilen zu beschleunigen. Von Stephen Dyson

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Der Einsatz des 3D-Drucks in der Automobilindustrie ist nicht neu: Vor mehr als 30 Jahren schaffte sich die Ford Motor Company einen der ersten 3D-Drucker überhaupt an. Heute, im Jahr 2017, verlangt die Automobilindustrie die schnelle Produktion von Teilen, um den Prozess beginnend beim Prototyping über die Prüfung bis hin zur Herstellung von Serienteilen zu beschleunigen. Von Stephen Dyson

Vor einiger Zeit wurde in den Medien über Startup-Unternehmen wie Carbon 3D, sowie über etablierte multinationale Konzerne wie HP berichtet, weil sie 3D-Drucker entwickelt haben, die noch schnellere Bauzeiten und eine größere Auswahl an Kunststoffen, Metallen und Elastomeren/Polymeren mit elastischen Eigenschaften, wie zum Beispiel Kautschuk, bieten.

Die Herausforderung für 3D-Druck-Hersteller besteht in der punktgenauen Lieferung innerhalb der gewünschten Frist. Aufgrund der Anforderungen von Automobilherstellern kann es notwendig sein, Teile mit unterschiedlichen Geometrien zu bauen, die der beworbenen Leistungsfähigkeit des Werkstoffs entsprechen. Außerdem muss in manchen Fällen die Prozessgeschwindigkeit bis zu 100 Mal höher liegen als ursprünglich vorgeschlagen.

Eine hohe Produktionsgeschwindigkeit bietet für Automobilhersteller klare Vorteile: Sie ermöglicht eine gesteigerte Produktivität und ein höheres Qualitätsniveau bei niedrigeren Kosten sowie die Möglichkeit der kundenspezifischen Massenproduktion.

Investition in die Zukunft

Viele Automobilhersteller investieren mittlerweile entweder in 3D-Druck-Technologie oder beauftragen Dienstleister, die in der Lage sind und über die nötigen Kapazitäten verfügen, um 3D-Druck-Dienstleistungen mit Kunststoff und Metall auf Abruf bedarfsgerecht herzustellen.

Technologieunabhängige Dienstleister wie Proto Labs bieten mit einer Reihe an digitalen Fertigungsoptionen eine hohe Flexibilität in Bezug auf Geschwindigkeit und Produktionsumfang, um die Automobilindustrie bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Autobauer wie Peugeot SA (PSA-Konzern) investieren in neue „skalierbare“ Produktionsprozesse mit dem Ziel, die Rüstkosten lokaler Automobilwerke zu reduzieren und den Montageprozess zu beschleunigen. Bei Divergent 3D, dem Entwickler des weltweit ersten 3D-gedruckten Supersportwagens, basiert die verwendete Technologie auf der Kombination traditioneller 3D-gedruckter Verbindungsstücke mit Kohlefaserprofilen. So ist es möglich, industrietaugliche modulare Fahrgestelle herzustellen, die innerhalb von Minuten zusammengebaut werden können.

Angesichts der wachsenden Nachfrage nach neuen und innovativen Einsatzbereichen des 3D-Drucks entwickelt sich die unterstützende Technologie weiter, um mit diesem Trend Schritt zu halten.  3D-Drucktechniken – aktuelle Prozesse und zukünftige Iterationen – erweisen Automobilherstellern entscheidende Dienste beim Erreichen der benötigten Flexibilität, um mehr zu investieren, schneller zu bauen und Kosten zu senken.

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