MISSLER Software: TopSolid rauf, GOélan runter

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Das französische Softwarehaus MISSLER S.A. hat den Absatz seiner CAD/CAM-Produktfamilie TopSolid im Geschäftsjahr 2002 trotz der schwierigen konjunkturellen Lage um zehn Prozent steigern können. Weltweit wurden 750 Lizenzen verkauft. Aufgrund des allgemeinen Preisrückgangs schlägt sich die Steigerung der Lizenzzahlen jedoch nicht im Umsatz nieder. Das Unternehmen setzte insgesamt 15 Millionen Euro um, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entsprach. Davon entfielen 3,2 Millionen Euro auf das Exportgeschäft, das über ein Netz von derzeit mehr als 45 Vertriebspartnern abgewickelt wird. Das bedeutet, dass der Endkundenumsatz auf den Auslandsmärkten deutlich höher liegt.

Belastet wurde das Geschäft von MISSLER im letzten Jahr zusätzlich durch die Integration des ehemaligen Mitbewerbers CN Industries und die Neupositionierung der CAM-Software GOélan als Werkzeug für die Bearbeitung direkt an der Maschine in Ergänzung zu TopSolid bzw. TopCam.

Die Veränderung innerhalb des Unternehmens und die schwache Konjunktur, die insbesondere der Fertigungs- und Zulieferindustrie zu schaffen machte, führten bei GOélan zu niedrigeren Verkaufszahlen. Es wurden letztes Jahr weltweit 400 GOélan-Lizenzen verkauft und damit rund 4,5 Millionen Euro umgesetzt, davon 0,9 Millionen im Export. MISSLER geht davon aus, dass der Absatz von GOélan dank der Neuerungen in der Version 2003 wieder deutlich ansteigen wird.

Die Vorstellung der neuen GOélan-Version 2003 und die Auslieferung der ersten Arbeitsplätze war einer der wesentlichen Höhepunkte des letzten Jahres. Außerdem führte MISSLER die Module TopWood für die Holzverarbeitung und TopProgress für die Konstruktion von Stanz- und Biegewerkzeugen neu in den Markt ein. Als weitere Neuheit präsentierte MISSLER die Software TopManufacturing, die Fertigungsunternehmen bei der Verwaltung von fertigungsrelevanten Informationen für die Produktionsplanung unterstützt. Sie soll in diesem Jahr bei den ersten Kunden in den produktiven Betrieb gehen.

Die Entwickler bei MISSLER haben sich für das Jahr 2003 viel vorgenommen: Sie wollen GOélan 2003 weiterentwickeln und um neue Module für das Drehen und die Drahterosion ergänzen. Sie wollen zahlreiche TopSolid-Funktionen in einem leistungsstarken Modul für Design und Flächenmodellierung bündeln.

Auf der MICAD soll ein neues TopSolid-Modul vorgestellt werden, das Dynamik und Berechnung integriert und bei der Bearbeitung Toleranzen berücksichtigt. Außerdem fällt der Startschuss für die Entwicklung eines auf TopCam basierenden CAM-Moduls für die holzverarbeitende Industrie. Und last but not least will MISSLER neue, native Schnittstellen zu den CAD-Systemen Pro/Engineer, Catia V5, SolidEdge und SolidWorks vorstellen.

Die Zusammenführung von MISSLER und CN Industries, die im letzten Jahr für einige Schwierigkeiten sorgte, ist inzwischen weitgehend abgeschlossen. Mitarbeiter und Produkte der einst konkurrierenden Unternehmen haben ihren festen Platz unter dem gemeinsamen Dach gefunden, so dass sich im laufenden Jahr die ersten Synergie-Effekte bemerkbar machen dürften. Durch die Fusion hat MISSLER seine Position in der metallverarbeitenden Industrie und im Maschinenbau, in denen GOélan weit verbreitet ist, deutlich verstärken können.

Weitere Informationen unter www.topsolid.com

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Maschinenbau im Wandel

LENZE BIETET UNTERSTÜTZUNG BEI DER DIGITALEN TRANSFORMATION

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.