Metav: Modell- und Formenbauer zeigen Flagge

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Der Bundesverband Modell- und Formenbau mit rund 260 Mitgliedern und 30 Netzwerkpartnern organisiert auf der Metav 2016, Messe für Technologien in der Metallbearbeitung (23. bis 27. Februar in Düsseldorf), den „Moulding Area“, der eine Anlaufstelle für Mitglieder, Partner und Fachbesucher bilden soll. Hintergrund für das verstärkte Engagement sei die veränderte Messelandschaft für den Formen- und Werkzeugbau.

Der Bundesverband Modell- und Formenbau mit rund 260 Mitgliedern und 30 Netzwerkpartnern organisiert auf der Metav 2016, Messe für Technologien in der Metallbearbeitung (23. bis 27. Februar in Düsseldorf),  den „Moulding Area“, der eine Anlaufstelle für Mitglieder, Partner und Fachbesucher bilden soll. Hintergrund für das verstärkte Engagement sei die veränderte Messelandschaft für den Formen- und Werkzeugbau.

„Wir werden in der Moulding Area der Metav 2016 Flagge zeigen“, bekräftigt Dipl.-Ing. Ulrich Hermann, Präsident des Bundesverbands Modell- und Formenbau und Geschäftsführer der Firma Modellbau Hermann in Siegen, „Nachdem die Messelandschaft für den Werkzeug-, Modell- und Formenbau stark in Bewegung geraten ist, wollen wir alle Optionen nutzen, um gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Netzwerkpartnern die Messepräsenz in der Branche ausbauen“. Genau deshalb habe sich der Verband entschlossen, als Partner bei der Metav 2016 einzusteigen.

Die vom Verband organisierte Moulding Area soll als Branchentreff kompetente Anlaufstelle des Modell- und Formenbaus für interessierte Fachbesucher werden. Und unspannend ist das nicht: Immerhin begleitet der Modell- und Formenbau die gesamte Prozesskette von der Produktidee bis zur Serienfertigung. In der Regel erhält der Modell- und Formenbauer einen 3D-Datensatz des zu fertigenden Endprodukts. Aus ihm erstellt er je nach Anforderung einen ersten Prototypen, eine Modelleinrichtung oder ein Anschauungsmodell. Dabei kommen unterschiedliche Materialien wie Metall, Kunststoff, Holz, Keramik und Verbundstoffe zum Einsatz, die mit modernster CNC-Frästechnik bearbeitet werden. Zunehmend finden auch additive Produktionsverfahren Anwendung. Im nächsten Schritt werden Formen und Werkzeuge für die Kleinserien erstellt, der Übergang zum Werkzeugbau für die Serienproduktion ist fließend. Werkzeuge, die später viele 100 000 Teile produzieren sollen, müssen äußerst präzise arbeiten. Um die Maßhaltigkeit der Serienprodukte zu garantieren, liefern Modell- und Formenbauer auf Wunsch die passenden Prüflehren gleich mit. 

„Mit diesem Profil hat der Modell- und Formenbau viele Schnittstellen zum Kernbereich der Metav und zu den anderen Areas“, erläutert Ulrich Hermann. „Wir arbeiten eng zusammen mit den Industriedesignern, fertigen unsere Modelle mit CNC-Frästechnik oder additiven Herstellverfahren und müssen uns intensiv in der Mess- und Prüftechnik auskennen, um die Qualität der Endprodukte zu sichern.“

„Wir freuen uns, den Bundesverband Modell- und Formenbau als Partner für die Metav, speziell für unsere Moulding Area, gewonnen zu haben“, erklärt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer beim Metav-Veranstalter VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). „Damit hat sich für den Fachbesucher auch die letzte Lücke bei der Abbildung der gesamten Prozesskette vom Design, Modellbau, CAD, Software und Simulation über die verschiedenen Fertigungsverfahren bis hin zu Mess- und Prüftechnik auf der Metav geschlossen“.

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