Virtual Reality und Augmented Reality haben sich am Markt etabliert. Die realitätsnahe Darstellung virtueller Realität sowie die Verschmelzung von Bewegungen und Umgebungen mit simulierten virtuellen Objekten stellen aktuelle Technologien jedoch vor große Herausforderungen. Meist sind mehrere Komponenten von Konsolen über verschiedene Sensoren und Kameras bis hin zu Steuergeräten nötig.

Merged Reality ist eine völlig neue Art, physische und virtuelle Interaktionen und Umgebungen dank innovativer Sensor- und Digitalisierungstechnologien durchzuführen bzw. darzustellen. Auf der IDF Eröffnungs-Keynote präsentierte Intel CEO Brian Krzanich innovative und spannende Anwendungen und Technologien, deren Entwicklung auf Basis von Merged Reality ermöglicht wird:

Project Alloy

Alloy kommt ohne lästige Verbindungskabel vom VR-Headset zum Computer aus. Die Rechenleistung ist im HMD selbst lokalisiert. Das ermöglicht Bewegungsfreiheit mit sechs Freiheitsgraden in großen Räumen. Mit der Kollisionserkennung und -vermeidung lässt sich die physiche reale Bewegung  nutzen, um den virtuellen Raum zu erkunden.  Die Intel RealSense-Technologie verhilft dazu, nicht nur die Elemente aus der realen Welt zu sehen, sondern auch die Hände zur Interaktion mit Elementen aus der Virtuellen Welt zu nutzen und somit die Welten zu vermischen. Für diese Funktionalität sorgen die am Headset angebrachten Kameras, externe Sensoren oder im Raum verteilte Kameras erübrigen sich auf diese Weise. Intel will die Hardware öffnen und offene APIs für das Ökosystem bereitstellen, so dass Entwickler und Partner ab dem kommenden Jahr ihre eigenen Produkte aus dem Alloy-Konzept erstellen können. 

Bild: Intel’s Craig Raymond zeigt das Project Alloy-VR-Headset an der Keynote des 2016 Intel Developer Forum in San Francisco am Dienstag, 16. August 2016. (Credit: Intel Corporation)