Mehr Linearführungen für alle Fälle

Im Bereich der Linearführungen gibt es mehrere Neuprodukte, die das Portfolio weiter ergänzen. Aktuell stellt Rollon neue Teleskopauszüge für unterschiedliche Einsatzfälle sowie einen Kugelumlaufwagen ohne Käfig vor. Auch die Verkaufsliteratur wird laufend erweitert.

Die neue Baureihe DSC43 in der Produktfamilie Telescopic Rail ermöglicht durch den Einsatz eines neuen Zwischenelements eine besonders niedrige Bauhöhe. Bei der Entwicklung stand außerdem ein gutes Verhältnis von Leistung und Gewicht im Mittelpunkt. Eine Möglichkeit, Gewicht einzusparen, ohne auf Leistung zu verzichten, ist die Umsetzung der festen und beweglichen Führung mit unterschiedlich großen Schienen. Bei der DSC43 ist das innere Teleskop weniger belastet als das äußere, deshalb kann es kleiner sein. Um das Eigengewicht des Auszugs weiter zu optimieren, werden alle Komponenten nur in der effektiv erforderlichen Länge eingesetzt. Mit dieser Baureihe können Anwender eine Über- oder Unterdimensionierung der Führung effektiv vermeiden. Die induktiv gehärteten Laufbahnen, die auch in den anderen Ausführungen der Telescopic Rail verwendet werden, garantieren eine lange Lebensdauer auch bei hoher Belastung. Die Vielfalt dieser Produktfamilie ergibt sich aus den unterschiedlichen Anordnungen der Führungsschienen und der Kombination mit verschiedenen Zwischenelementen.

Überdimensionierungen zu vermeiden ist auch die Aufgabe des neuen Auszugs LTH in der Produktfamilie Light Rail. Diese Führung ist konzipiert für hohe Lasten, die vergleichsweise selten bewegt werden müssen. Ein Beispiel sind hier Wartungsauszüge, etwa für Batteriekästen an Schienenfahrzeugen. Eine belastbare Schiene für hohe Hubfrequenzen wäre hier in der Regel überdimensioniert, ein einfacher Auszug meist zu wenig tragfähig. Diese Lücke schließt die Reihe LTH in den Baugrößen 30 und 45. Die Laufflächen bleiben ungehärtet, so dass die Schiene preisgünstig angeboten werden kann. Für die große Auflagefläche, die die Belastbarkeit sichert, sorgt die runde Form der Laufflächen im Gegensatz zum Ein-Punkt-Kontakt der Kugeln in der üblichen V-Form. Anders als bei anderen Teleskopen sind die Laufbahnen bei der LTH bereits im Zwischenelement integriert. Dies spart ein zusätzliches Bauteil und damit Kosten.

Eine neue Kugelumlaufführung erweitert die Produktfamilie Easy Rail. Der Laufwagen der SNK43 kommt ohne Kugelkäfig aus und ist damit im Verhältnis zur Baugröße sehr belastbar. Die Führungen können deshalb als Alternative zu Profilschienenführungen eingesetzt werden. Während die Vorteile der Kugelreihenführung erhalten bleiben, entfällt der Käfigversatz mit der bauartbedingten Hubbegrenzung. Dadurch sind die Führungen auch für sensible Anwendungen und vertikalen Einbau geeignet. Die Stoßbearbeitung, mit der Schienenlängen über 3.600 mm realisiert werden können, bietet zusätzliche Flexibilität. Der besonders flache Laufwagen der SNK43 läuft in der gleichen C-Schiene wie die anderen Easy Rail-Versionen und erleichtert so die Anpassung in der Konstruktion. Dank der geschliffenen Laufflächen der Schiene sind Verfahrgeschwindigkeiten bis 1,5 m/s möglich. Eine Standardverzinkung schützt die Oberfläche vor Korrosion, und ein selbstschmierendes Abstreifersystem am Laufwagen sorgt zusätzlich für eine lange Lebensdauer. Weiterhin ist ein Zubehörkatalog für Klemmelemente neu erschienen. Er enthält die verschiedenen manuellen und pneumatischen Klemmelemente für die Produktfamilien Mono Rail und Compact Rail.

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