Maschinenbau: Motion Controls für elektrohydraulische Achsen

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Kostendruck und möglichst kurze Entwicklungszeiten forcieren den Trend zur Modularisierung von Maschinen und Anlagen. Konstrukteure suchen Lösungen, bei denen sie elektromechanische und elektrohydraulische Achsen beliebig miteinander kombinieren und anwendungsgerecht skalieren können, ohne tief in die Software eingreifen zu müssen. Rexroth will diese Modularisierung mit einem Portfolio an Motion Controls für elektrohydraulische Achsen vereinfachen. 

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Kostendruck und möglichst kurze Entwicklungszeiten forcieren den Trend zur Modularisierung von Maschinen und Anlagen. Konstrukteure suchen Lösungen, bei denen sie elektromechanische und elektrohydraulische Achsen beliebig miteinander kombinieren und anwendungsgerecht skalieren können, ohne tief in die Software eingreifen zu müssen. Rexroth will diese Modularisierung mit einem Portfolio an Motion Controls für elektrohydraulische Achsen vereinfachen.

Sie umfassen bei gleichen offenen Programmierstandards und Engineering-Tools das Spektrum vom schaltschranklosen Ein-Achsregler über die Schaltschrankvarianten bis hin zur Mehrachssteuerung für eine Vielzahl von elektrohydraulischen und elektromechanischen Achsen.

Multi-Ethernet-Schnittstellen und Standards wie OPC UA gewährleisten die nahtlose horizontale und vertikale Vernetzung der elektronifizierten Hydraulik. Damit fügt sie sich steuerungsunabhängig in verschiedene Automatisierungsarchitekturen bis hin zu Industrie 4.0-Umgebungen ein.

Die Ein- und Multi-Achs-Motion Controls für hydraulische Aktoren schließen dezentral den Regelkreis und entlasten die übergeordnete Steuerung. Als einziger Hersteller setzt Rexroth identische Steuerungshardware-Plattformen sowie durchgängige Softwarestandards auf Basis der IEC 611331-3 und identische Engineeringtools für alle intelligenten Antriebe ein. Das eröffnet Maschinenherstellern hohe Freiheitsgrade, mit minimalen Software-Eingriffen technologieübergreifend Art und Anzahl der Antriebe in ihren Konzepten kundenspezifisch zu variieren. Einmal geschriebene Programmteile können sie einfach auf alle Motion Controls übertragen.

Digitale Zwillinge verkürzen Time to market

Die Software von Rexroth berücksichtigt automatisch die Nicht-Linearitäten der Fluidtechnik und gleicht sie aus. Für die übergeordnete Steuerung verhalten sich hydraulische Antriebe damit genauso wie elektromechanische. Rexroth hat dazu vormals rein hydromechanische Funktionen in die Software verlagert. Dort integrierte vordefinierte Best in Class Hydraulikregler übernehmen die Regelung von Position, Geschwindigkeit, Weg-/Kraft, verschiedenen Gleichgängen mehrerer Zylinder oder das wegabhängige Bremsen. Die Wizard-gestützte Inbetriebnahme erfordert keine vertieften Hydraulikkenntnisse.

Für die Auslegung und Konfiguration elektrohydraulischer Achsen stellt Rexroth virtuelle Abbilder der Motion Controls und ihrer hydraulischen Aktoren zur Verfügung. Damit können Maschinen und Anlagenhersteller ihre Konzepte am Rechner validieren sowie Unter- oder Überdimensionierungen vermeiden, ohne erst aufwändig einen Prototypen zu bauen. Zusätzlich ermöglicht die Steuerungssimulation die Programmierung und Validierung der Bewegungsabläufe schon vor oder während der Maschinenmontage. Das verkürzt die Time to Market und reduziert die Engineeringkosten erheblich.

Intelligente, vernetzbare Hydraulik von Rexroth bietet alle physikalischen Vorteile der Fluidtechnologie bei gleichen automationstechnischen Freiheitsgraden und gleichem Komfort wie ihre elektromechanischen Pendants.

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