Maschinenbau: Karl Mayer und Engel Austria steigen in IIoT-Plattform ein

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Die beiden Maschinen- und Anlagenbauer unterstützten das Joint Venture der IIoT-Plattform Adamos (ADAptive Manufacturing Open Solutions), das Dürr, DMG Mori, Software AG, Zeiss und ASM PT gemeinsam gegründet haben. Insgesamt geht es bei Adamos damit bereits um eine installierte Basis von 100.000 Maschinen und Anlagen. Wieso sich die nun 7 Unternehmen an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligen.

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Die beiden Maschinen- und Anlagenbauer unterstützten das Joint Venture der IIoT-Plattform Adamos (ADAptive Manufacturing Open Solutions), das Dürr, DMG Mori, Software AG, Zeiss und ASM PT gemeinsam gegründet haben. Insgesamt geht es bei Adamos damit bereits um eine installierte Basis von 100.000 Maschinen und Anlagen. Wieso sich die nun 7 Unternehmen an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligen.

Alle sieben Unternehmen bringen ihr Branchenwissen und IT-Know-how in Adamos ein. Die IIoT-Plattform ist vergleichbar mit dem Betriebssystem eines Computers und erfasst große Datenmengen aus der Produktion. Auf Adamos basieren digitale Marktplätze, die die Schnittstelle zu den Maschinenbetreibern bilden.

Geballte Kraft

Engel Austria ist mit 1,36 Mrd. Euro Umsatz eines der führenden Unternehmen im Kunststoffmaschinenbau und Weltmarktführer für Spritzgießmaschinen. Karl Mayer Textilmaschinenfabrik ist Marktführer im Bereich Textilmaschinenbau und bietet Lösungen für die Wirkerei und Kettvorbereitung sowie für den Bereich Technische Textilien.

Karl Mayer Digital Factory

„Der Beitritt in diese strategische Allianz ist ein weiterer Schritt in unserer Digitalisierungsstrategie. Adamos bündelt das Know-how aus Maschinenbau und Informationstechnik im Sinne eines hohen Kundenmehrwertes“, so Arno Gärtner, Geschäftsführer von Karl Mayer. „Durch die Adamos-Beteiligung erhalten wir Zugang zu einer offenen IIoT-Umgebung, die auf die Bedürfnisse des Maschinen- und Anlagenbaus ausgerichtet ist.“

Als Vorreiter im Textilmaschinenbau verfolgt Karl Mayer eine breit aufgestellte Digitalisierungsstrategie mit zwei grundlegenden Stoßrichtungen: Zum einen soll die Produktivität innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette zum Vorteil der Kunden gesteigert werden, zum anderen sind neue marktunterstützende Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen durch die Digitalisierung zu entwickeln.

Im November 2017 gründete das Unternehmen bereits die Karl Mayer Digital Factory GmbH, um weiterführende digitale Kompetenzen in einem agilen Umfeld aufzubauen. Nun beteiligt sich das Unternehmen über die neue GmbH an Adamos.

Dürr und das Digitale

Ralf W. Dieter, Vorstandsvorsitzender der Dürr AG: „Durch den Beitritt dieser zwei Maschinenbauer unternehmen wir weitere Schritte, um Adamos als Industriestandard zu etablieren. Gemeinsam verfügen wir über eine installierte Basis von mehreren 100.000 Maschinen und Anlagen. Zusammen mit unseren Kunden kommen wir so in der digitalen Welt mit Dynamik voran.“

Im Rahmen seiner Digitalisierungsstrategie bietet der Dürr-Konzern bereits die digitalen Marktplätze Loxeo (für Kunden von Dürr und Schenck) und tapio (für Kunden von Homag) an. Anlagenbetreiber können auf Loxeo und tapio Daten auswerten, ihre Produktion digital abbilden und digitale Services und Apps erwerben, zum Beispiel für Predictive Maintenance, die adaptive Fertigungsplanung oder für das Management von Betriebsstoffen. Das trägt zur Optimierung von Produktion und Instandhaltung bei.

Dürr ist ein weltweit führender Maschinen- und Anlagenbauer mit ausgeprägter Automatisierungskompetenz. Produkte, Systeme und Services des Konzerns ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Neben der Automobilindustrie beliefert Dürr auch Branchen wie den Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 31 Ländern. Im Jahr 2017 erzielte der Konzern einen Umsatz von 3,72 Mrd. €. Der Konzern beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter.

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