Der Maschinenbau ist auch 2025 in einem schwierigen Jahr: Warum Bürokratie, Fachkräftemangel und Energiekosten als Herausforderungen entscheidend sind, erläutern fünf Experten.
Fachkräftemangel, Energiekosten, Digitalisierungsdruck sowie die gesamtpolitische Großwetterlage machen dem Maschinenbau auch dieses Jahr das Leben schwer.
(Bild: AdobeStock & EverydayStudioArt)
Es verwundert nicht, dass sich der VDMA im Vorfeld der vorgezogenen Bundestagswahl 2025 mit ganz konkreten Forderungen an die Politik gewendet hat, hier einige Punkte aus dem Papier unter dem Motto „#StandortUpgrade!“: „Handelsbarrieren abbauen und Freihandel stärken.Mut zu Reformen am Arbeitsmarkt. Infrastruktur zielgerichtet und nachhaltig ausbauen. Bürokratieabbau konsequent vorantreiben.“ Bleibt zu hoffen, dass der Maschinenbau als zweitgrößte Exportbranche damit Gehör findet und diese Hürden meistert. Die IT allgemein und die KI speziell könnten dabei entscheidend helfen.
Auch der VDMA fordert von der Politik, den Bürokratieabbau konsequent voranzutreiben.
(Bild: AdobeStock & stokkete)
Fragen an den Experten:
1. Was sind derzeit die größten Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau?
2. Wie können Digitalisierung allgemein und KI-Technologien speziell Fertigungsunternehmen fit für die Zukunft machen?
3. Welche Rolle spielen Materialbeschaffungsstrategien und die neue europäische Lieferkettenrichtlinie für den Maschinenbau?
Günter Korder, it’s OWL
Günter Korder, Geschäftsführer it’s OWL
(Bild: it‘s OWL Clustermanagement GmbH)
1. Das hängt ein Stück weit an der Branche, in der ein Unternehmen aktiv ist. Eine grundsätzliche Herausforderung, die uns die meisten unserer Partner schildern, ist der Nachwuchsmangel, der dazu führt, dass gerade im Bereich F&E ein Flaschenhals entsteht. Eine weitere Herausforderung sind hohe Energiepreise, die neben hohen Lohnkosten eine wirtschaftliche Produktion in Deutschland erschweren. Darüber hinaus klagen viele unserer Partner über zu hohe gesetzliche Anforderungen. Gleichzeitig sehen wir aber bei den meisten unserer Partner den Willen, die Wertschöpfung in Deutschland und in Europa zu halten. Unser Ziel ist es, im Dialog mit allen relevanten Stakeholdern eine starke Wertschöpfung in Deutschland möglich zu machen.
2. Digitalisierung ist die Grundlage für eine zunehmende Prozessautomatisierung und muss zwingend erfolgen. KI kann hierbei aber als Katalysator wirken, so dass auch Nachzügler vergleichsweise schnell durchgängige digitale Prozesse etablieren können. KI ist ohne Frage die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts. Der technologische Fortschritt in diesem Bereich ist unglaublich und wird neben Energie und Kommunikationstechnik zu der Basistechnologie, die alle Prozesse entlang der Wertschöpfung umkrempeln wird. Wir sehen hier in der Breite eine hohe Bereitschaft unserer Partnerunternehmen, die Potenziale von KI schnellstmöglich für sich zu erschließen. Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft davon abhängen wird, wie gut wir KI in die Wertschöpfung integrieren können.
3. Die hohen gesetzlichen Anforderungen stellen eine Herausforderung für die meisten Unternehmen dar, wobei wir hier den großen Nutzen von starken Netzwerken wie OWL Maschinenbau oder it’s OWL sehen können. Wir bieten unseren Partnerunternehmen verschiedene Formate in denen ein Austausch zu Themen wie Materialbeschaffung erfolgt und adressieren diesen Aspekt auch in mehreren unserer Forschungsprojekte. In der Diskussion sind auch Beschaffungsgemeinschaften, die durch gemeinschaftliches Vorgehen die Last auf die einzelnen Unternehmen reduzieren könnten. Darüber hinaus gibt es auch Bestrebungen, wieder verstärkt auf lokale Lieferketten zu setzen, wobei hohe Energie- und Lohnkosten einen wirtschaftlichen Umstieg erschweren.
Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft davon abhängen wird, wie gut wir KI in die Wertschöpfung integrieren können.
Fragen an den Experten:
1. Was sind derzeit die größten Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau?
2. Wie können Digitalisierung allgemein und KI-Technologien speziell Fertigungsunternehmen fit für die Zukunft machen?
3. Welche Rolle spielen Materialbeschaffungsstrategien und die neue europäische Lieferkettenrichtlinie für den Maschinenbau?
Frank Woortmann, Phoenix Contact
Frank Woortmann, Leiter Vertical Market Management Factory Automation, Phoenix Contact GmbH & Co. KG
(Bild: Phoenix Contact GmbH & Co. KG)
1. Geopolitische Risiken und Standortnachteile machen dem Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland das Leben schwer. Nicht nur mit Gesetzesvorgaben wie dem Lieferkettengesetz muss sich die Branche auseinandersetzen, sondern ebenso mit immer mehr Plagiaten und Cyberangriffen. Der Maschinen- und Anlagenbau hat zusätzlich strukturelle Probleme. Dazu zählen eine Verteuerung der Standortfaktoren sowie Innovationshemmnisse bei Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Aber genau da liegt auch eine Chance: KI in der Entwicklung, Instandhaltung oder als neues Geschäftsmodell. Neue Branchen - wie die der Erneuerbaren Energien, Power2X, CCS oder Restrukturierung des Energienetzes - können sich zu Wachstumstreibern entwickeln. Allerdings nur, wenn die Rahmenbedingungen so gesetzt werden, dass Material- oder Energiekosten nicht zum Wettbewerbsnachteil führen.
2. Die Implementierung digitaler Technologien kann die Effizienz steigern und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Dies umfasst besonders die Nutzung der Digitalisierung und KI. Im Maschinenbau werden schon heute viele KI-Applikationen angewendet. So lassen sich Industrieroboter per Sprache steuern oder Fehler automatisch durch Anomalieerkennung detektieren. Bei der Planung von Maschinen-Services kann KI ebenfalls unterstützen und selbstständig Termine für die Wartung festlegen. Es wäre schön, wenn der gesamte Maschinenbau von den neuen Technologien profitiert. Damit das möglich wird, muss es eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Akteuren geben, um die Anwendung neuer Technologien wie KI zu fördern und auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
3. Die Maschinenbauer müssen detaillierte Informationen über ihre Lieferketten sammeln und offenlegen, sodass alle Lieferanten die vorgeschriebenen Standards einhalten. Risiken in der Lieferkette sind zu identifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um diese zu minimieren. Dies kann durch Audits, Zertifizierungen und regelmäßige Überprüfungen geschehen. Maschinenbauer sollten verstärkt auf nachhaltige Materialien und Lieferanten setzen, die umweltfreundliche und sozial verantwortliche Praktiken anwenden. Eine enge Zusammenarbeit mit Lieferanten ist entscheidend, damit diese die neuen Standards verstehen und umsetzen können. Viele Maschinenbauer, Mittelständler und auch der VDMA fordern eine klare und verlässliche Wirtschaftspolitik von der Bundesregierung und der EU-Kommission. Weniger Bürokratie und eine Reduzierung der Kostenbelastung am Standort Deutschland tragen zur Wettbewerbsfähigkeit bei.
Geopolitische Risiken und Standortnachteile machen dem Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland das Leben schwer.
Fragen an den Experten:
1. Was sind derzeit die größten Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau?
2. Wie können Digitalisierung allgemein und KI-Technologien speziell Fertigungsunternehmen fit für die Zukunft machen?
3. Welche Rolle spielen Materialbeschaffungsstrategien und die neue europäische Lieferkettenrichtlinie für den Maschinenbau?
Dr. Florian Harzenetter, PTC
Dr. Florian Harzenetter, Global Industry Advisor, PTC
(Bild: PTC)
1. Die Unternehmen verzeichnen im letzten und im laufenden Jahr anhaltende Einbußen beim Auftragseingang und auch beim Umsatz. Ursache hierfür ist das schwierige wirtschaftliche Umfeld mit vielen, u.a. politischen und regulatorischen Unwägbarkeiten. Die Käufer der Maschinen und Anlagen sind zurückhaltend mit Neuinvestitionen, der Wettbewerb um die verbleibenden Investitionen wird härter.
2. Digitalisierung und KI helfen interne Abläufe zu straffen, Innovationen schneller marktfähig zu machen und Kosten zu senken. KI hilft außerdem, bereits vorhandenes Wissen und Lösungen effizienter zu nutzen. Damit adressieren sie genau die Disziplinen Kosten, Geschwindigkeit und Innovationen, die für Unternehmen entscheidend sind, um unter diesen verschärften Wettbewerbsbedingungen erfolgreich zu sein. So sehen wir auch trotz der genannten wirtschaftlichen Herausforderungen anhaltende Investitionen in Prozesse und IT-Infrastrukturen, mit denen Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
3. Unternehmen kämpfen heute häufiger mit Materialknappheit und Lieferausfällen, sodass die Lieferketten in den vergangenen Jahren in den Fokus gerückt sind. Hinzu kommen neue Gesetzgebungen wie das Lieferkettengesetz. Unternehmen erheben mehr Daten – und bewerten bereits in der Produktentwicklung Design-Entscheidungen in Bezug auf Beschaffungsrisiken. Das bedeutet einerseits zusätzliche Aufwände, bietet aber auch die Chance durch die hierfür notwendigen Prozessautomatisierungen Abläufe übergreifend zu optimieren.
Stand: 16.12.2025
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Digitalisierung und KI helfen interne Abläufe zu straffen, Innovationen schneller marktfähig zu machen und Kosten zu senken.
Fragen an den Experten:
1. Was sind derzeit die größten Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau?
2. Wie können Digitalisierung allgemein und KI-Technologien speziell Fertigungsunternehmen fit für die Zukunft machen?
3. Welche Rolle spielen Materialbeschaffungsstrategien und die neue europäische Lieferkettenrichtlinie für den Maschinenbau?
Gunther Sälzler, Rockwell Automation
Gunther Sälzler, Director Software & Control EMEA, Rockwell Automation
(Bild: Rockwell Automation)
1. Der Maschinen- und Anlagenbau sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert, die von der Digitalisierung über den Fachkräftemangel bis hin zu Nachhaltigkeitsanforderungen reichen. Steigende Kosten und Lieferkettenstörungen zwingen die Branche zu Prozessoptimierungen. Gleichzeitig wächst der Druck, nachhaltiger zu produzieren und sich an digitale Technologien wie KI, IoT und Cloud Computing anzupassen. Die zunehmende Vernetzung wirft jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit auf, was die Implementierung robuster Sicherheitsmaßnahmen unerlässlich macht.
2. Die Digitalisierung stärkt produzierende Unternehmen auf vielfältige Weise: Sie automatisiert Prozesse, optimiert Arbeitsabläufe und ermöglicht eine flexible Produktion. Durch die verbesserte Kundenkommunikation und Serviceentwicklung steigt der Wert der Produkte und die Kundenloyalität. Die Datenanalyse kann Erkenntnisse zur Prozess- und Produktverbesserung liefern. KI ermöglicht Innovationen, etwa in der vorausschauenden Wartung wie bei FactoryTalk Analytics GuardianAI. Durch die Überwachung elektrischer Signale von Frequenzumrichtern ermöglicht es die frühzeitige Fehlererkennung und proaktive Wartungsplanung.
3. Die neue EU-Richtlinie stellt den Maschinenbau vor Herausforderungen in der Materialbeschaffung. Strategische Anpassungen wie Lieferantendiversifizierung, Lageroptimierung und die Sicherstellung von Transparenz und Nachhaltigkeit in der Lieferkette sind daher essenziell. Regionale Kooperationen können Lieferzeiten verkürzen und die Abhängigkeit von globalen Netzwerken reduzieren. Die Richtlinie fördert zudem das Recycling und zirkuläre Lieferketten zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.
Die zunehmende Vernetzung wirft auch Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit auf, was die Implementierung robuster Sicherheitsmaßnahmen unerlässlich macht.
Fragen an den Experten:
1. Was sind derzeit die größten Herausforderungen im Maschinen- und Anlagenbau?
2. Wie können Digitalisierung allgemein und KI-Technologien speziell Fertigungsunternehmen fit für die Zukunft machen?
3. Welche Rolle spielen Materialbeschaffungsstrategien und die neue europäische Lieferkettenrichtlinie für den Maschinenbau?
Felix Kranert, Schneider Electric
Felix Kranert, Head of Offer Marketing Industrial Automation DACH, Schneider Electric
(Bild: Schneider Electric)
1. Die politischen Rahmenbedingungen sind momentan nicht ideal. Zusätzlich belasten die geopolitischen Spannungen die Planungssicherheit. Die meisten Maschinenbauer sind abhängig vom internationalen Geschäft. Darüber hinaus gibt es aber viel zu tun. Cyber Security, Digitalisierung und der European Data Act beschäftigen die Betriebe auf vielen Ebenen. Parallel sind viele noch auf der Suche nach geeigneten Modellen, um mit KI oder Daten langfristig erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln.
2. Diesbezüglich gibt es sicher viele Ansatzpunkte, denn die Technologie kann natürlich in verschiedenen Bereichen Anwendung finden. Zum einen kann sie die Betriebe schon in der Planungsphase oder der Entwicklungsphase von neuen Projekten massiv unterstützen und zum anderen, dann zum Beispiel auch in einer Fertigung, im Betrieb, die Qualitätssicherung weiterentwickeln und effizienter gestalten. Und da gibt es heute auch schon schöne Beispiele, wo nicht nur Material eingespart werden kann, sondern auch die Durchlaufzeit erhöht wird.
3. Das lässt sich aus meiner Perspektive nicht eineindeutig beantworten, denn es ist stark abhängig von Branche und Segment. Für alle gilt jedoch, dass es eine große Herausforderung ist und vorerst bleiben wird, denn häufig fehlt es heute noch an Transparenz, einheitlichen Prozessen und Digitalisierung. Nicht zu vergessen, dass in einer globalisierten Welt, ein solches Vorhaben voraussetzt, das alle beteiligten Parteien das gleiche Interesse vertreten.
Die politischen Rahmenbedingungen sind momentan nicht ideal. Zusätzlich belasten die geopolitischen Spannungen die Planungssicherheit.