Mangelware Masken - Unternehmen stellt Fertigung auf Gesichtsvisiere für den Alltag um

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Im Zuge der Lockerung der Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie in Deutschland werden nun immer mehr Geschäfte geöffnet. Die Gefahr einer Ansteckung für den einzelnen ist aber unvermindert hoch. Um besonders Berufsgruppen mit viel Kundenkontakt besser vor dem Infektionsrisiko zu schützen, stellt die FIT Additive Manufacturing Group aus Lupburg neben Mund-Nasen-Bedeckungen auch Gesichtsvisiere her.

(Quelle:  FIT AG/Lisa Kirk)
(Quelle: FIT AG/Lisa Kirk)
  • Mundschutz, Gesichtsvisier und Masken sind in Deutschland derzeit Mangelware.

  • Besonders für Berufsgruppen mit viel Kundenkontakt ist das Infektionsrisiko hoch.

  • Die FIT Additive Manufacturing Group aus Lupburg stellt nun auch alltagstaugliches Gesichtsvisier her.

Schutzausrüstung ist in der weltumspannenden Coronapandemie natürlich längst Mangelware. Der Fertigungsspezialist FIT Additive Manufacturing Group hat auf die Versorgungsengpässe reagiert und seine Fertigungskompetenz auf Community-Masken aus Kunststoff und jetzt auch auf Gesichtsvisiere für den Alltagsgebrauch umgestellt. Improvisation ist in Zeiten knapper Ressourcen wichtig, trotzdem müssen die Lösungen tragfähig sein, gut funktionieren und schnell verfügbar sein.

Für sein Gesichtsvisier hat der Lupburger Spezialist für industriellen 3D-Druck daher eine leichte und angenehm zu tragende Visierhalterung aus Kunststoff entwickelt, an der handelsübliche transparente Kunststofffolien schnell und einfach befestigt werden können.

Gesichtsvisier: Nicht nur in medizinischen Einrichtungen, sondern auch im Alltag wichtig

In Coronazeiten gehören Visiere zur notwendigen Grundausstattung des Fachpersonals in medizinischen Einrichtungen. Aber auch in anderen Bereichen des öffentlichen Lebens ist ihr Einsatz sinnvoll, denn auch die Beschäftigten im Einzelhandel sind aufgrund ihrer Kundenkontakte einer besonderen Gefahr durch Ansteckung mit dem Coronavirus ausgesetzt. Das FIT Visier dient als einfacher Spritzschutz.

Die undurchlässige Barriere des transparenten Schutzschildes befindet sich direkt vor dem Gesicht ihres Trägers und soll so die Tröpfchenübertragung durch das Husten oder Niesen verhindern. Damit mindert es das Ansteckungsrisiko sowohl für den Träger selbst als auch für dessen Umgebung. Es besteht aus einem einfach zu desinfizierenden Visierträger in ergonomischem Design aus hochwertigem und hautverträglichen Polyethylen (PE), der mit einer transparenten auswechselbaren Schildfolie bestückt und mit einem Gummiband um den Kopf befestigt wird.

Gesichtvisier: Schnelle Herstellung mittels 3D-Druck

„Erste Prototypen des Visierträgers haben wir im 3D-Druck hergestellt. Dabei kommt uns unsere Infrastruktur perfekt zugute, denn wir sind als Spezialist im Rapid Prototyping auf die schnelle Herstellung von Designmustern spezialisiert“, erklärt Carl Fruth, CEO der FIT AG. Um den Nachschub in notwendigen Stückzahlen in der kürzestmöglichen Zeit gewährleisten zu können, wird die Visierhalterung mit einem 3D-gedruckten Werkzeug im klassischen Serienspritzguss in Serie hergestellt. „Mit Unterstützung durch 3D-Druck konnten wir das Produkt in nur acht Tagen aus dem Boden stampfen statt in acht Wochen. So wollen wir einen Beitrag leisten, dass die Menschen an der vordersten Frontlinie vor Ansteckung geschützt werden“, unterstreicht Carl Fruth seine Initiative. „Wir sind dankbar für ihren Einsatz und wollen ihnen mit unseren Gesichtsvisieren ein Stück Sicherheit in dieser unsicheren Zeit geben.“

Das FIT Visier kann inklusive drei Wechselschilden auf der Webseite des Unternehmens bestellt werden: https://fit.technology/visier.php

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