TÜV Rheinland zertifiziert Managed Switches von Phoenix Contact erhalten Zertifizierung

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Die Managed Switches der Produktfamilie FL Switch 2000 von Phoenix Contact wurden vom TÜV Rheinland gemäß IEC 62443-4-2 zertifiziert. Damit ist bestätigt, dass die Geräte die hohen Sicherheitsanforderungen für Automatisierungssysteme erfüllen.

Von links nach rechts: Sergei Biberdorf (Geschäftsfeldleiter - TÜV Rheinland Functional  Safety & Cyber Security), Tobias Timm (TÜV Rheinland Functional Safety & Cyber  Security), Jan Aulenberg (Product Manager, Industrial Network Technology bei  Phoenix Contact), Andreas Fuß (Senior Specialist OT-Security, Industrial Network  Technology - Phoenix Contact) (Bild:  Phoenix Contact)
Von links nach rechts: Sergei Biberdorf (Geschäftsfeldleiter - TÜV Rheinland Functional Safety & Cyber Security), Tobias Timm (TÜV Rheinland Functional Safety & Cyber Security), Jan Aulenberg (Product Manager, Industrial Network Technology bei Phoenix Contact), Andreas Fuß (Senior Specialist OT-Security, Industrial Network Technology - Phoenix Contact)
(Bild: Phoenix Contact)

Die IEC-62443-Zertifizierung belegt, dass die Managed Switches gemäß international anerkannten Standards für OT-Sicherheit entwickelt und nach den Kriterien des Security Level Capability SL-C 2 geprüft wurden. Ihr Einsatz ermöglicht Anwendenden, das Risiko von Cyber-Angriffen auf industrielle Netzwerke deutlich zu reduzieren.

Managed Switches reduzieren Risiko von Cyberangriffen

Die aktuelle Zertifizierung unterstreicht einmal mehr den konsequenten Fokus von Phoenix Contact auf Cybersecurity in der Industrie. Bereits zu Beginn des Jahres 2025 wurde der Produktentwicklungsprozess des Unternehmens durch den TÜV Rheinland erneut nach IEC 62443-4-1 zertifiziert. Seitdem sind die Secure-by-Design-Entwicklungsprozesse stetig bei zahlreichen Produkten wie Steuerungen, Firewalls, Managed Switches und Routern angewendet worden.

Inzwischen verfügt Phoenix Contact über eine zweistellige Anzahl von IEC 62443-4-2-zertifizierten Produkten. Weitere Geräte befinden sich im Zertifizierungsprozess und sollen 2026 ihre Zertifizierung erhalten. Zusätzlich verfügen sieben Business Units über eine Zertifizierung bis zum Maturity Level 3. Das unternehmenseigene Product Security Incident Response Team (PSIRT) ist ebenfalls zertifiziert.

Es erkennt und bewertet Sicherheitslücken, koordiniert die Zusammenarbeit mit internen Produktexpertinnen und -experten und informiert über bestätigte Schwachstellen durch Sicherheitshinweise. Die Zertifizierung unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, schnell und effektiv auf Sicherheitsvorfälle zu reagieren und Automatisierungssysteme umfassend abzusichern. 

Die Zertifizierungen erleichtern zudem die Integration der Produkte in neue und bestehende Sicherheitskonzepte, die den zukünftigen Anforderungen der Cyber-Security-Gesetze wie NIS 2 oder der neuen Maschinenverordnung (MVO) entsprechen. Um auch in Zukunft Sicherheitsanforderungen zu beachten, erhalten Maschinen- und Anlagenbauer so die notwendige Planungssicherheit. Alle Zertifizierungen sind Teil des ganzheitlichen 360°- Security-Konzepts von Phoenix Contact, das die Sicherheit von Produkten und Systemen über deren gesamten Lebenszyklus sicherstellt.

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