M2M und IoT auf der CeBIT

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Experten erwarten bis zu 50 Milliarden Dinge, die in den kommenden vier Jahren mit dem Netz verbunden sein werden: Smartphones, Autos, Fahrstühle, Rolltreppen, Heizkörper, Traktoren, Waschmaschinen und Zahnbürsten. Ein gigantischer Wachstumsmarkt tut sich im Internet der Dinge auf, die ersten völlig neuen Geschäftsmodelle entstehen.
Die CeBIT konzentriert Technologien und Lösungen rund um IoT zentral in Halle 13.

Experten erwarten bis zu 50 Milliarden Dinge, die in den kommenden vier Jahren mit dem Netz verbunden sein werden: Smartphones, Autos, Fahrstühle, Rolltreppen, Heizkörper, Traktoren, Waschmaschinen und Zahnbürsten. Ein gigantischer Wachstumsmarkt tut sich im Internet der Dinge auf, die ersten völlig neuen Geschäftsmodelle entstehen.

Die ersten Versicherungen basteln an individuellen Tarifen, wenn die Autofahrer die Daten ihrer Sensoren im Auto für die Versicherung freischalten und die damit das Fahrverhalten kennt. Krankenkassen stellen ihren Versicherten Smartwatches zur Verfügung, damit sie mehr Informationen über deren Lebenswandel erhalten und die Tarife entsprechend anpassen können. Und Fahrstühle erkennen selbst, wann sie in welchem Stockwerk des Wolkenkratzers die meisten Fahrgäste aufnehmen werden und wann sie die nächste Wartungseinheit brauchen. Möglich werden diese neuen Anwendungen durch das Internet of Things. IoT ist inzwischen das internationale Schlagwort für disruptive Entwicklungen und neue Geschäftsmodelle in allen Bereichen der Wirtschaft.

IoT SOLUTIONS auf der CeBIT

Deshalb baut die CeBIT als weltweit wichtigste Plattform für die Digitalisierung das Themenfeld massiv aus und konzentriert Technologien und Lösungen rund um IoT zentral in Halle 13. Mit „IoT SOLUTIONS“ bietet sich damit erstmals ein besonderer Ausstellungsbereich für alles, was sich über Funkchips oder Sensoren verbinden lässt – von Smart- Farming-Anwendungen bis zum Connected Car. Die CeBIT konzentriert Technologien und Lösungen rund um IoT zentral in Halle 13.

 

Wie in den vergangenen Jahren ist die Halle 13 durch Aussteller im Bereich Business Communication geprägt. Aussteller wie AGFEO, Unify,  Auerswald und Herweck sind wieder vertreten. Darüber hinaus wird Microsoft erstmalig einen Partnerstand innerhalb Communication & Networks realisieren.

IoT- und M2M-Technologien

Weitere Themenschwerpunkte sind IoT- und M2M-Technologien, die im Zuge der immer stärkeren Vernetzung von zentraler Bedeutung sind. Im Rahmen einer jüngst vereinbarten mehrjährigen strategischen Partnerschaft wird die M2M Alliance den M2M Pavillon auf der Messe mitgestalten. M2M Alliance ist Europas größter Verband der M2M-Branche mit 85 Mitgliedern aus 14 Ländern.

Hohe Priorität

Das Thema „Internet der Dinge“ hat bei acht von zehn Führungskräften hohe Priorität. Schon heute ist die Kommunikation zwischen Maschinen möglich – auch in der Logistik (Flottensteuerung und -überwachung), bei Smart Cities (intelligente Steuerung von Ampel- und Beleuchtungsanlagen) oder bei der E-Mobility (Vernetzung von Stromtankstellen). Eine weitere M2M-Lösung wird ab 2018 Bestandteil jedes in der EU verkauften Neufahrzeugs sein: das Notrufsystem eCall. In den nächsten Jahren verspricht der weltweite M2M-Markt gigantische Wachstumsraten. Bis zu 50 Milliarden Geräte sollen bis 2020 mit dem Web verbunden sein, nach einer Studie von Intel mehr als 90 Prozent davon im Businesseinsatz. In den Unternehmen geplant sind vor allem Investitionen in den Bereichen Fernwartung und Produkt-Tracking (36 Prozent), Überwachung von Maschinen und Management von Energiedaten (jeweils 23 Prozent).

IoT strategisch wichtig

Dass die Digitalisierung und Vernetzung der Produktion entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft des Hochlohnlandes Deutschland sind, unterstreicht eine Studie von Bitkom Research und Ernst & Young. Demnach betrachten acht von zehn befragten Führungskräften in der Industrie das Internet der Dinge als strategisch wichtig oder sehr wichtig für ihr Unternehmen. Fast ebenso viele (78 Prozent) gehen davon aus, dass die Bedeutung in den nächsten fünf Jahren weiter zunimmt: Maschinen, die miteinander kommunizieren können, sind in der Lage, Abläufe zu optimieren, Wartungsfenster optimal zu planen und eine größere Zahl an Produktvarianten in kleineren Mengen wirtschaftlich herzustellen. Die Aussteller der CeBIT werden dazu spannende Lösungsansätze zeigen.

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