Leistungsdiagnose: Wie Sensortechnik die Kniegelenke schonen hilft

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Um Gelenke vor Verschleiß zu schützen, hilft oft Bewegung. Aber auch Systeme für die Leistungsdiagnose können dazu beitragen, Verletzungen zu reduzieren.
Leistungsdiagnose für Kniegelenke

Quelle: TB Studio/shutterstock.com

Im menschlichen Körper befinden sich über einhundert Gelenke. Am extremsten belastet werden die Kniegelenke: Schon beim Gehen lastet auf ihnen das 3,5-Fache des eigenen Körpergewichts. Bei Sprüngen ist es das 24-Fache. Werden Bänder der Kniegelenke zu stark belastet, können sie überdehnt werden oder gar reißen. Um Gelenke vor Verschleiß zu schützen, hilft bekanntlich vor allem Bewegung. Aber auch Systeme für die Leistungsdiagnose können dazu beitragen, Verletzungen zu reduzieren.

Kniegelenke sind unsere größten und am meisten beanspruchten Gelenke. Als Bindeglied zwischen Schienbein und Kniescheibe beziehungsweise dem Oberschenkelknochen ermöglichen sie zahlreiche Bewegungen wie Gehen, Schwimmen, Laufen oder Springen. Indem sie einen Großteil des Körpergewichts übernehmen, sorgen sie für Stabilität. „Und das macht sie so anfällig für Verletzungen“, erklärt Florian Laborde, Experte für Biomechanik bei der Kistler Gruppe.

Leistungsdiagnose liefert optimale Übersicht zur Leistungsfähigkeit der Sportler

Um dem vorzubeugen, setzen zahlreiche internationale Leistungssportler und Sportvereine seit Jahren auf Quattro Jump von Kistler, eine System für die Leistungsdiagnose. Das System, bestehend aus einer mit Sensoren bestückten Kraftmessplatte und Analysesoftware, ermittelt alle relevanten Leistungsparameter der Beine und hilft den Sportlern und ihren Trainern dabei, auf einem optimalen Niveau zu trainieren und Verletzungen zu vermeiden. Werden die Messungen häufiger durchgeführt, erhalten sie eine optimale Übersicht über die aktuelle Leistungsfähigkeit der Athleten. So können spezielle Trainings- oder Regenerationsphasen besser gesteuert und individuelle Entwicklungsziele schneller erreicht werden.




Quattro Jump, eine System für die Leistungsdiagnose von Kistler ermittelt alle relevanten Leistungsparameter der Beine und hilft Sportlern und Trainern dabei, auf einem optimalen Niveau zu trainieren und Verletzungen zu vermeiden. 
Bild: Kistler

Prävention beim Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen 

Auch der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) im Landkreis Böblingen vertraut auf Quattro Jump. Der zuständige Betriebsarzt beim AWB, Dr. Dietmar Laudien, erklärt: „Im Landkreis Böblingen arbeiten derzeit etwa 80 Personen bei der Müllabfuhr. Sie legen über den gesamten Tag lange Strecken zurück und bewegen schwere Tonnen.“ Auch das häufige Auf- und Absteigen vom Trittbrett am Wagenende gehört dabei zu ihrem Arbeitsalltag. Und genau hier möchte Dr. Laudien präventiv eingreifen: „Die Kolleginnen und Kollegen springen oft einfach vom Trittbrett ab, ohne sich über die langfristigen Konsequenzen Gedanken zu machen. Dass bereits bei einem Sprung aus wenigen Zentimetern Höhe massiv höhere Kräfte auf die Gelenke wirken, ist ihnen nicht bewusst.“  

Deshalb führt er regelmäßig und mindestens einmal pro Jahr Unterweisungen durch, an denen er die Fachkräfte der Abfallwirtschaft auf die Risiken aufmerksam macht. „Mir ist wichtig, dass die Kolleginnen und Kollegen der Müllabfuhr sensibilisiert werden. Dank der Kraftmessplatte von Kistler kann ich ihnen den Unterschied der wirkenden Kraft zwischen einem Absprung vom Trittbrett und dem langsameren Absteigen auf anschauliche Weise zeigen. Das hat bereits für den ein oder anderen Aha-Effekt gesorgt und nachdenklich gemacht“, erklärt Dr. Laudien abschließend.

Das Leistungsdiagnosesystem Quattro Jump von Kistler ermittelt alle relevanten Leistungsparameter der Beine und hilft Sportlern und Trainern dabei, auf einem optimalen Niveau zu trainieren und Verletzungen zu vermeiden. 

Weitere Informationen: https://www.kistler.com/de/

Lesen Sie auch: „Ski-Simulator: Auch schanzenlos den perfekten Absprung schaffen“

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