Leichtbau-Drehfutter in drei Varianten

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Kürzere Taktzeiten, geringerer Energieverbrauch, weniger Verschleiß – gewichtsreduzierte Drehfutter bieten ein ganzes Bündel von Vorteilen. Doch was davon ist technisch und wirtschaftlich wirklich sinnvoll?


Mit dem Leichtbau-Drehfutter ROTA NCL will der Kompetenzführer für Spanntechnik und Greifsysteme SCHUNK dieser Frage nun auf den Grund gehen. Das kraftvolle Leichtgewicht gibt es in drei Varianten: Zum einen als gewichtsoptimierte Stahlversion, zum anderen als leichtes Aluminiumfutter und schließlich in einer ultraleichten Carbonversion. Verglichen mit konventionellen Kraftspannfuttern sinkt das Gewicht bei ROTA NCL in Stahl um 35 Prozent, in Alu um 54 Prozent und in Carbon sogar um 62 Prozent. Während das gewichtsreduzierte Stahlfutter bereits serienmäßig produziert wird, sind die beiden anderen Versionen noch Technologiestudien. In umfangreichen Tests soll untersucht werden, ob leichter wirklich besser ist.


Dabei geht es dem innovativen Familienunternehmen zum einen um technologische Aspekte, zum anderen aber auch um die Wirtschaftlichkeit. „Was nützt ein extrem leichtes Futter, das für Anwender kaum bezahlbar ist“, gibt Markus Michelberger, Vertriebsleiter Spanntechnik, zu bedenken. Ist das leichte Stahlfutter also womöglich die wirtschaftlichere und damit zukunftsträchtigere Lösung? Immerhin macht sich bei ihm die Gewichtersparnis von über einem Drittel bereits deutlich bemerkbar. Das Drehfutter lässt sich schneller beschleunigen und schneller abbremsen, was sich insbesondere in der automatisierten Großserienfertigung zügig in barer Münze auszahlt.


Aus konstruktiver Sicht sind alle drei Varianten ähnlich aufgebaut. Zum Patent angemeldete Doppelzylinderführungen der Grundbacken stellen sicher, dass sich die Kräfte optimal auf die Futterkörper verteilen. Mit ihren große Durchgangsbohrungen sind die wartungsarmen, komplett abgedichteten und dauergeschmierten Futter ideal für den Einsatz in modernen Drehzentren geeignet. Damit Spannkraft, Steifigkeit und Präzision voll erhalten bleiben, sind sämtliche Bauteile im Kraftfluss aus extrem belastbarem, gehärtetem Stahl gefertigt. Die Futterköper selbst bestehen entweder komplett aus Stahl, aus Aluminium oder aus CFK.


Dauertests sollen nun zeigen, wie sich die Leichtbaufutter auf der Drehmaschine verhalten, welche Spannkräfte und welche Spannwiederholgenauigkeiten dauerhaft gewährleistet sind. Auch das Crash-Verhalten und der Fertigungsprozess sollen detailliert untersucht werden. Mit ersten Ergebnissen rechnet SCHUNK im Laufe des kommenden Jahres. Wer die Vorteile von Leichtbau-Drehfuttern bereits heute nutzen will, kann schon jetzt auf die gewichtserleichterte Stahlversion des ROTA NCL zurückgreifen, bei der Preis und Effizienzeffekte in einem optimalen Verhältnis stehen.


(Bild links) ROTA NCL Carbon: Verglichen mit konventionellen Kraftspannfuttern sinkt das Gewicht bei der Carbonversion des ROTA NCL um 62 Prozent.


(Bild rechts) ROTA NCL: Konsequenter Leichtbau macht das ROTA NCL von SCHUNK zu einem der effizientesten Drehfutter der Welt.


 

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