Lapp Kabel mit neuer Plattform für offene Produktentwicklung

Lapp Kabel setzt als eines der ersten B2B-Unternehmen auf Open Innovation und nutzt dazu Social Media. Der zu den weltweit führenden Anbietern von Kabeln, Leitungen, Kabelzubehör und Systemen zählende Hersteller will seine Kunden künftig noch stärker in die Entwicklung neuer Produkte einbinden. Die technische Basis für den strukturierten Austausch über Ideen und neue Lösungen stellt Lapp auf der SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg vor: Die Online-Plattform Lapp Ideas ist unter www.lappideas.com zu erreichen.

Aus diesem Anlass sprechen auf einer Podiumsdiskussion Michael Collet, Chief Technical Officer (CTO) bei Lapp Kabel, Dr. Axel Glanz, Geschäftsführer des Innovationen Instituts, sowie der Journalist und Social-Media-Experte Frank Puscher über die Chancen der gemeinsamen Nutzung von Open Innovation und Social Media für Industrieunternehmen.

Aus Sicht der Experten spricht vieles für den Einsatz von Open Innovation zusammen mit Social Media in der Industrie: „Das bedeutet immer auch eine Öffnung der Kommunikation, was viele B2B-Unternehmen als Risiko empfinden. Wir aber sehen sie als Chance auf einen noch intensiveren Austausch mit unseren Märkten“, sagt Michael Collet. In der Konsumgüterindustrie und in der Automobilbranche beziehungsweise in der Kommunikation zwischen Unternehmen und Verbrauchern haben sich Social Media und Open Innovation bereits etabliert. „BMW, P&G und Henkel zum Beispiel lassen die Ideen von Kunden systematisch in die Produktentwicklung einfließen“, erläutert Glanz, der auch Vorstandssprecher der Innovationsvereinigung für die Deutsche Wirtschaft (IDWI) ist. „Es ist daher höchste Zeit, dass Social Media im B2B-Geschäft ebenfalls breiteren Einzug hält – Lapp nimmt dabei in seiner Branche eine Führungsrolle ein.“

Social Media senkt mit einfach zu bedienenden Werkzeugen die Hemmschwelle, sich an Open Innovation-Prozessen zu beteiligen. „Unternehmen im B2B-Umfeld haben dabei im Grunde sogar noch bessere Startvoraussetzungen als reine Konsumgüterhersteller, den offenen Austausch im Rahmen der Produktentwicklung für sich zu nutzen. Denn sie besitzen in der Regel eine vergleichsweise eng gefasste Zielgruppe, zu der sie meist auch schon vor Social Media intensivere Kontakte gepflegt haben“, erläutert Frank Puscher. „Zudem ist diese Zielgruppe vergleichsweise homogen und verfügt über solides Vorwissen. Das vereinfacht und beschleunigt die Prozessabläufe. Zum Beispiel sinkt die Zahl unrealisierbarer Vorschläge.“

Kundenorientierung ist einer der Grundwerte der Lapp Gruppe. Das Unternehmen nutzt für die Kommunikation zu seinen Kunden daher schon seit Längerem Social Media-Kanäle wie Facebook, Youtube und Twitter. „Mit Lapp Ideas heben wir das noch einmal auf eine andere Ebene, denn diese neue Plattform zahlt direkt in unser Tagesgeschäft ein“, so Collet. „Sie schafft greifbaren Nutzen für uns und unsere Kunden.“

Übrigens: Wer www.lappideas.com in den nächsten Wochen besucht, kann dort an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es Einkaufsgutscheine eines Elektronikfachhändlers im Gesamtwert von 3'000 Euro.

Die Podiumsdiskussion „Wie sich Innovationsprozesse in Industrieunternehmen verändern – Social Media im B2B-Geschäft“, findet am 22. November, 18.00 Uhr auf der Messe SPS/IPC/DRIVES in Nürnberg. Anmeldungen nimmt Fr. Petra Stallmann entgegen (LappIdeas@fischerappelt.de, Tel: +49/(0)711/185 70 50 7202).

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