Künstliche Intelligenz: Contact ist Technologiepartner für KMU-Marktplatz

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

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Der KI-Marktplatz (künstliche Intelligenz) soll KI-Anwendungen für den Mittelstand einfacher nutzbar machen. Dazu vernetzt die Plattform Unternehmen mit Anbietern und Experten, die über das passende Lösungsportfolio verfügen. Der integrierte Webshop, in dem KI-Anwendungen und -Services gehandelt werden, basiert auf Contact Elements.

(Quelle:  Gorodenkoff/AdobeStock)
(Quelle: Gorodenkoff/AdobeStock)

Künstliche Intelligenz (KI) bietet in der Produktentstehung große Potenziale. Produzierende Unternehmen können mit KI-Anwendungen ihre Entwicklungskapazitäten effizienter einsetzen, Entwicklungszeiten verkürzen und Herstellungskosten reduzieren. In vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) fehlen jedoch die Expertinnen und Experten, um KI-Anwendungen in den Produktentstehungsprozess zu integrieren. Mit dem KI-Marktplatz entsteht deshalb unter Leitung des Heinz Nixdorf Instituts ein Ökosystem, das die Nutzung von KI für den Mittelstand vereinfachen soll.

Künstliche Intelligenz ermöglicht intelligentes Matching

Der KI-Marktplatz wird sukzessive ausgebaut. Die erste Stufe umfasst ein intelligentes Matching: Anhand der Kompetenzprofile der KI-Entwicklerinnen und -Entwickler sowie Expertinnen und Experten finden Unternehmen den Lösungsanbieter, der ihre Anforderungen am besten erfüllt. In der zweiten Ausbaustufe verfügt der KI-Marktplatz über einen sicheren Datenraum, in dem Unternehmen ihre Entwicklungs- und Testdaten zur Verfügung stellen können. Entwickler nutzen diese Informationen, um ihre KI-Anwendungen zu trainieren und an die Anforderungen der Praxis anzupassen.

Mit der dritten Ausbaustufe können die Marktplatzteilnehmer Anwendungen und Dienstleistungen direkt auf dem KI-Marktplatz handeln. Zu diesem Zweck wurde mit Contact Elements eine Handelsplattform mit Webshop implementiert. „Über ein E-Commerce-System können Unternehmen KI-Lösungen direkt einkaufen und mit den Anbietern Verträge abschließen“, erklärt Dr. Nicole Göckel, IoT Consultant bei Contact und Projektleiterin im KI-Marktplatz. Für die vierte Ausbaustufe ist geplant, den Marktplatz um einen KI-Baukasten zu erweitern. Aus diesem können Unternehmen sich KI-Anwendungen selbst zusammenstellen und auf ihren Bedarf anpassen.

Zu den 20 Konsortialpartnern zählen neben Forschungseinrichtungen auch namhafte Industrie- und Beratungsunternehmen. Der KI-Marktplatz wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK).

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