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Künstliche Intelligenz beflügelt den Projektmarkt

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Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass die Angst vor Jobverlust und Massenarbeitslosigkeit seit gut 250 Jahren ein fester Bestandteil jeder größeren Transformationsbewegung ist. Die verschiedenen Phasen der Industriellen Revolution haben jedoch verdeutlicht, dass Maschinen niemals einfach nur bisherige Tätigkeiten ersetzen. Ganz ähnlich ist dies heute mit dem Blick auf die Entwicklungen rund um die Künstliche Intelligenz. von Christian Schön

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Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass die Angst vor Jobverlust und Massenarbeitslosigkeit seit gut 250 Jahren ein fester Bestandteil jeder größeren Transformationsbewegung ist. Die verschiedenen Phasen der Industriellen Revolution haben jedoch verdeutlicht, dass Maschinen niemals einfach nur bisherige Tätigkeiten ersetzen. Ganz ähnlich ist dies heute mit dem Blick auf die Entwicklungen rund um die Künstliche Intelligenz. von Christian Schön

Statt ein „Jobkiller“ zu sein entpuppt sich KI vielmehr als Wachstumsmotor. Zum einen, weil im KI-Umfeld zahlreiche neue Berufe, Unternehmen und Stellen entstanden sind. Zum anderen aber auch deshalb, weil die Entwicklung aktuell insbesondere den Projektmarkt geradezu beflügelt hat.

Wachstumsmotor Künstliche Intelligenz

Eine von der Information Services Group (ISG) durchgeführte Studie verwies vor kurzem auf die zunehmende Verbreitung von datengetriebenen Geschäftsmodellen. Damit einher geht die wachsende Bedeutung von KI beziehungsweise insbesondere von Machine Learning Methoden. In den kommenden beiden Jahren wird von einem Umsatzvolumen von 36 Mrd. Euro erwartet – nur für Deutschland. Weltweit wird der Wertschöpfungsbeitrag von KI in den kommenden 10 Jahren auf 13 Billionen Dollar geschätzt.

Laut der Unternehmensberatung McKinsey bedeutet das umgerechnet auf deutsche Verhältnisse ein jährliches Wirtschaftswachstum von 1,3 Prozent des BIP. Angesichts solcher Zahlen wird das enorme Potential des Wachstumsmotors KI deutlich. Um dieses Potential jedoch realisieren zu können, ist es zum einen notwendig, sich den Möglichkeiten und Chancen bewusst zu sein und zum anderen über das entsprechende Personal beziehungsweise Know-how zu verfügen, um solche Projekte konkret umsetzen zu können.

Schier unbegrenztes Anwendungsspektrum

Das enorme Wachstumspotential von KI ist schnell erklärt, wenn man kurz einen Blick auf die unzähligen Anwendungsbereiche von KI wirft. Immer noch prominent in der Wahrnehmung ist sicher der gesamte Bereich rund ums autonome Fahren und die digitalen Assistenten wie Alexa und der Google Assistent. KI hat unterschiedliche Anteile an diesen Anwendungsfällen. Um Use Cases wie diese zu verwirklichen wir KI zur Bilderkennung, Spracherkennung und -ausgabe sowie zur Steuerung von Systemen eingesetzt.

Richtig interessant wird die Entwicklung jedoch dann, wenn die Perspektive geweitet wird und das IIoT (Industrial Internet of Things) in die Betrachtung einbezogen wird. Denn gerade hier entstehen zum einen große Datenmengen, die sich mit Hilfe der intelligenten Algorithmen auswerten lässt. Ein wichtiger Trend, der sich hier beobachten lässt, ist die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, die sich im Zuge von Daten- und KI-Projekten ableiten lassen. Gerade letzteres ist eine der entscheidenden Aspekte, weil sich hier das größte bislang noch zu wenig genutzte Potential versteckt.

Nicht jedes Unternehmen braucht eigene KI-Experten

Allen voran profitieren derzeit Unternehmen aus den Branchen rund um Technologie, Medien und Kommunikation. Doch im Prinzip ist KI für alle Unternehmen aus allen Branchen eine interessante Option. Ob jedoch aktuell KI-Projekte angestoßen und umgesetzt werden, hängt nicht zuletzt davon ab, ob es möglich ist, entsprechende Experten zu rekrutieren. Insbesondere für größere Unternehmen und Konzerne macht es durchaus Sinn, Mitarbeiter mit entsprechendem Know-how anzustellen. Doch kaum eine Berufsgruppe dürfte derzeit gefragter sein als KI-Spezialisten.

Allerdings müssen sich Unternehmen generell die Frage stellen, ob sie tatsächlich Stellen in diesem Bereich schaffen müssen. Gerade für mittlere und kleinere Unternehmen sind damit zum Teil extreme Kosten verbunden. Insofern liegt die Lösung nahe, auf externe Projektdienstleister und IT-Freelancer zurückzugreifen. Damit steigt zudem die Bedeutung von Projekt- bzw. Personaldienstleistern wie Solcom.

Steigende Nachfrage nach externen Projektdienstleistern

In der Tat beweist ein Blick auf den Markt der Projektdienstleister, dass KI hier die entscheidende treibende Kraft hinter der steigenden Nachfrage ist. Laut Bitkom Research setzen 44 Prozent der Großunternehmen setzen bereits auf externe Projektdienstleister, wenn es um die Realisierung von KI-gestützten Projekten geht. Insgesamt betrachtet sind rund ein Drittel aller Leistungen, die im Rahmen von KI-Projekten erbracht werden, direkt oder indirekt von IT-Freelancern sowie externen Projektdienstleistern erbracht worden.

Dabei hängt die Art der Unterstützung stark von der Projektphase ab. Während für Konzeption, Umsetzung und Implementierung eher Dienstleistungsunternehmen eingesetzt werden, bevorzugen Unternehmen für den Betrieb von KI-Projekten eher Unterstützung von IT-Freelancern.

Die repräsentative Umfrage des Bitkom zeigt, dass neben eigenen Mitarbeitern externe Dienstleister entscheidendes Know-how liefern und den reibungslosen Ablauf von Projekten garantieren. Aufschlussreich ist neben der Analyse Marktsituation als solcher auch der Blick auf die Unternehmen, die bislang noch keine KI-Projekte umgesetzt haben bzw. dafür noch nicht auf externe Projektdienstleister zurückgegriffen haben. Als Hauptgrund dafür nennen diese das fehlende Wissen, welche Dienstleistung sie tatsächlich benötigen. Das zeigt, dass noch mehr Aufklärungsarbeit in diesem Bereich notwendig ist.

KI-Projekte als Wachstumstreiber

Im Rahmen der digitalen Transformation nimmt die Entwicklung rund um die Künstliche Intelligenz seit einigen Jahren eine Sonderstellung ein. Mehr und mehr wird deutlich, dass KI zum Wachstumstreiber wird, der mehr Stellen und Beschäftigung schafft, statt sie zu ersetzen. System- und Beratungshäuser sowie externe Projektdienstleister gewinnen in Zukunft in diesem Zuge aus einem weiteren Grund stark an Bedeutung: Denn es ist zu beachten, dass die zunehmende fachliche Spezialisierung sich positiv auf den Markt auswirken wird. Die enorme Vielfalt an Lösungen, Tools und Methoden führt dazu, dass für bestimmte Use Cases verstärkt auch situativ auf externe Projektdienstleister zurückgegriffen werden wird.

Über den Autor

Christian Schön arbeitet als freier Autor, Ghostwriter und Blogger in Berlin. Zu seinen Schwerpunkten gehören folgende Themen: Die Auswirkung der Digitalisierung auf die Gesellschaft, Big Data und das Internet der Dinge sowie Industrie 4.0 und die Arbeitswelt der Zukunft.

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