Kraftaufnehmer: Wann sich welcher Kraftsensor anbietet

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Kraftaufnehmer: Wann sich welcher Kraftsensor anbietet

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Baumer zeigt auf der SPS 2019 ab 26. November in Nürnberg 44 neue Kraftaufnehmer. Was die neuen Kraftsensoren können und wann sich andere Methoden eignen, dazu hier ein Vorgeschmack.
Kraftaufnehmer: Wann sich welcher Kraftsensor anbietetQuelle: DedMityay/Shutterstock

Kraftaufnehmer sind wahre Multitalente: Sie überwachen die Qualität in Fertigungsprozessen, reizen die Leistung von Maschinen und Materialien besser aus oder helfen, Wartungen zu vermeiden. Dabei ist hohe Flexibilität durch überlappende Kraftbereiche, standardisierte Gehäuse und einheitliche Gewindegrößen gefragt.

Baumer erweitert bei den Kraftaufnehmern um die neuen S-Kraftsensoren. Dabei handelt es sich um 44 unterschiedliche Sensoren in drei Größenklassen, die Kräfte von 50 N bis 20.000 N abdecken. Das umfangreiche Portfolio bietet laut Hersteller für jede Art der Kraftmessung die richtige Lösung. Davon profitieren unter anderem die Konstrukteure neuer Maschinen, die zu Beginn noch nicht einschätzen können, welche Kräfte in ihrem Prozess genau auftreten werden. „Passt der Kraftbereich nicht, tauscht der Konstrukteur den Baumer Sensor schnell und einfach gegen einen anderen Sensor der gleichen Baureihe aus“, erläutert Steffen Schneider, Produktmanager für Kraft- und Dehnungssensoren bei Baumer in Frauenfeld in der Schweiz.

Kraftaufnehmer in drei Bauformen

Das Standard-Portfolio der Baumer Kraftsensoren umfasst drei Bauformen: Button, Inline und Screw-on. Die Button-Variante misst Druckkräfte und wird einseitig angeschraubt. Die Inline- und Screw-on-Versionen werden beidseitig im Kraftfluss befestigt, die Kraftaufnehmer mit zwei Gewinden, die Screw-on-Version mit einem Gewinde und vier Durchgangsbohrungen am Gehäuse. Dank der kompakten und robusten Kraftsensoren können unter anderem Überbelastungen von Bauteilen, Haltekräfte in Bearbeitungsstationen oder Einpress-und Fügekräfte bei Montageprozess überwacht werden. Prozessoptimierung, Qualitätssicherung sowie die Vermeidung von Stillständen sind dabei die zentralen Themen, die mit Hilfe der Kraftmessung realisiert werden.

Kraftaufnehmer: Wann sich welcher Kraftsensor anbietetQuelle: Baumer
Kraftmessung einfach realisieren: Kompakte Kraftsensoren für Industrieanwendungen.

Kraftaufnehmer auch für dynamische Anwendungen

Die Gehäuse aller Baumer Standard-Kraftsensoren sind erstaunlich kompakt – der kleinste hat einen Durchmesser von nur 19 mm bei einer Höhe von 11 mm und misst dennoch Kräfte bis 2000 N. Der größte misst sogar Kräfte bis zwei Tonnen bei einem Durchmesser von nur 60 mm. Die vollverschweißten Sensorgehäuse aus Edelstahl mit Schutzklasse IP68 sind hermetisch staub- und wasserdicht sowie schock- und vibrationsresistent. Selbst bei großen Temperaturschwankungen zwischen -40 und +85 °C liefern sie präzise Messergebnisse. Einzigartig auf dem Markt: Alle Sensoren des Standard-Portfolios können ihren Kraftbereich zu 100 % ausnutzen, und zwar auch in dynamischen Anwendungen mit zyklisch wechselnden Kräften.

Dehnungsmessstreifen: Alternative zu Kraftaufnehmern

Die Standard-Kraftsensoren nicht immer die beste Wahl. Bereits ab Kräften von 10.000 N können Dehnungssensoren die passende Lösung sein. Sie werden nicht direkt in den Kraftfluss montiert, sondern messen die Kräfte indirekt über die Verformung einer Oberfläche und können somit schnell und einfach in die Anlage und Maschine integriert werden. Wenn die Standard-Kraft- oder Dehnungssensoren nicht passen, die Maschine aber nicht verändert werden kann sind kundenspezifische Lösungen die Alternative. Baumer dürfte mit diesem umfangreichen Portfolio wohl für fast alle Anwendungen den richtigen Sensor liefern können.

Weiterlesen: Comsol: Wie sich ein Akkupack optimal simulieren und konstruieren lässt

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