Kosten für 3D-Druck: Wie sie sich früh und zuverlässig berechnen lassen

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Kosten für 3D-Druck: Wie sie sich früh und zuverlässig berechnen lassen

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Ein neuartiges Tool ermöglicht es Unternehmen, die Kosten für den 3D-Druck eines Objekts aus Metall schnell und gratis zu berechnen und den Einfluss von Designänderungen auf die Kosteneffizienz realistisch einzuschätzen.
Kosten für den 3D-Druck mit AMOTool kalkulieren

Quelle: Etteplan

  • Dem breiteren Einsatz der additiven Fertigung steht unter anderem die Schwierigkeit entgegen, die Produktionskosten und die potenziellen finanziellen Vorteile im Voraus abzuschätzen.
  • AMOTool, ein neuartiges, kostenloses Online-Tool des Engineering-Unternehmens Etteplan berechnet nun die Kosten für den 3D-Druck und hilft Industrieunternehmen bei der Auswahl der optimalen Produktionsmethode für ihre Bauteile.
  • Bereits in der Pilotphase konnte sich die Software in großen Industrieunternehmen bewähren.

Eines der größten Hindernisse für den breiten Einsatz der additiven Fertigung liegt in der Schwierigkeit begründet, die Kosten für den 3D-Druck und die potenziellen finanziellen Vorteile im Voraus abzuschätzen. Der weltweit tätig finnische Engineering-Dienstleister Etteplan mit AMOTool ein neuartiges, browserbasiertes Werkzeug geschaffen, das die mit der Einführung der Produktionstechnologie verbundenen Risiken und Hindernisse beseitigt. Das Tool ermöglicht es Unternehmen, die Produktionskosten eines Objekts aus Metall, das im 3D-Druck entstanden ist, schnell, risikofrei und kostenlos zu berechnen.

„Mit diesem Tool wollen wir nicht nur ein großes Hindernis aus dem Weg räumen, sondern auch unsere Kunden und die gesamte Branche dazu anregen, die 3D-Drucktechnologie zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte zu verbessern. Das Tool ermöglicht den Vergleich des 3D-Drucks von Metall mit traditionellen Fertigungsmethoden“, sagt Riku Riikonen, Etteplans Senior Vice President, Engineering Solutions.

Kosten im 3D-Druck ermitteln: Benutzerfreundliches Tool für viele Anwender

Der Algorithmus hinter dem Werkzeug wird seit Jahren vom AMO-Team (Additive Manufacturing & Optimization) von Etteplan entwickelt und eingesetzt. Das Ziel war es jedoch, ein benutzerfreundliches Werkzeug für eine größere Gruppe von Anwendern zu schaffen. Das endgültige Online-Tool wurde mit Unterstützung von Business Finland in Zusammenarbeit mit der Softwareabteilung von Etteplan erstellt.

„Additive Manufacturing (AM)-Methoden, wie zum Beispiel der 3D-Druck, eröffnen Unternehmen hervorragende Möglichkeiten, ihre Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die verteilte Fertigung erhöht die betriebliche Flexibilität, was in außergewöhnlichen Zeiten wie der, die wir jetzt mit dem Coronavirus erleben, besonders wertvoll ist. Darüber hinaus helfen AM-Methoden Fertigungsunternehmen, ihre Materialeffizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern. Trotz der zahlreichen Vorteile sind viele Unternehmen jedoch immer noch skeptisch, was die mit dem Einsatz von AM verbundenen Kosten betrifft. Das macht die Aufschlüsselung der mit AM-Methoden zusammenhängenden Kosten durch einen Berechnungsdienst wie das Etteplan AMOTool sehr wertvoll. Wir hoffen, dass dieser kostenlose Cloud-Service die Schwelle für Unternehmen senkt, den 3D-Druck auszuprobieren, um zukünftige Technologien einzuführen“, sagt Toni Mattila, Director of Business Finland’s Sustainable Manufacturing Finland-Programm.

Know-how-Schutz: 3D-Modell muss nicht in die Cloud geladen werden

Im Gegensatz zu bestehenden Tools auf dem Markt gibt es bei der Nutzung von AMOTool keine Risiken für das geistige Eigentum. Das Tool funktioniert mit einem Browser, aber es ist nicht erforderlich, das 3D-Modell in die Cloud zu laden. Dies ist ein wichtiges Merkmal, da Unternehmen ihre IPR-geschützten Informationen nicht der Cloud eines Drittanbieters anvertrauen wollen.

AMOTool bietet nicht nur einen Kostenvoranschlag, sondern zeigt auch, wie eine Änderung des Designs die Kosteneffizienz des Produkts oder der Komponente verbessern kann. Die Software hilft zudem bei der Entscheidung, ob eine Änderung des Designs rentiert oder nicht, oder ob das Produkt für die Fertigung im 3D-Druck überhaupt in Frage kommt.

„Die Beurteilung des Kostenniveaus des 3D-Drucks ist eine Herausforderung, da mit den bisherigen Methoden erst dann eine zuverlässige Kostenschätzung erhalten wird, wenn das Produkt bereits entworfen wurde. AMOTool löst dieses quälende Problem. Mit unserem Tool ist es möglich, den Preis eines 3D-Druckprodukts bereits vor Beginn eines Konstruktionsprojekts abzuschätzen und dann festzustellen, ob der 3D-Druck sinnvoll ist“, erklärt Tero Hämeenaho, Abteilungsleiter AMO von Etteplan.

Hinter dem Produkt, das jetzt auf den Markt kommt, stehen drei Jahre Entwicklung bei Etteplan. Industrieunternehmen setzten AMOTool während der Pilotphase mit guten Ergebnissen ein. Der Dienst hat bereits Kostenabschätzungen für Tausende von Komponenten ermöglicht und geeignete Methoden aufgezeigt, die Kosten für den 3D-Druck zu senken.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie eine Scan-to-Product-Lösung zum maßgeschneiderten Fahrradhelm führt.

Lesen Sie auch: „Produktentwicklung: So lassen sich Optionen auf einen Blick vergleichen“

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