3D-Technologie im Maschinenbau Mixed Reality: Realitätsnaher und interaktiver Konstruktionsprozess 

Von Intro PS 2 min Lesedauer

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Intro Projekt und System macht den Konstruktionsprozess ihrer komplexen Maschinenverkleidungssysteme mit Mixed Reality (MR) realitätsnah, interaktiv und aus allen Blickwinkeln erlebbar. 

Konstruktionsprozess als Erlebnis: Durch die Mixed-Reality-Brille wird die Maschinenverkleidung für die Indunorm Bewegungstechnik GmbH digital visualisiert und nahtlos in die Produktionshalle eingebettet. (Bild: Intro PS)
Konstruktionsprozess als Erlebnis: Durch die Mixed-Reality-Brille wird die Maschinenverkleidung für die Indunorm Bewegungstechnik GmbH digital visualisiert und nahtlos in die Produktionshalle eingebettet.
(Bild: Intro PS)

Traditionell nutzen Unternehmen CAD-Modelle, um Entwürfe zu visualisieren. Sie dienen als präzise Grundlage für technische Analysen, Simulationen und die spätere Fertigung. CAD-Modelle bleiben auch weiterhin unverzichtbar – Mixed Reality ergänzt diese jedoch um neue Möglichkeiten: Abstrakte Maßverhältnisse und ergonomische Details werden greifbarer. Mixed Reality verbindet virtuelle Inhalte mit der realen Umgebung zu einer hybriden Visualisierung, die beides gleichzeitig sichtbar macht. Denn bisher war oft erst der physische Prototyp notwendig, um die tatsächliche Umsetzbarkeit von Detailentscheidungen zu überprüfen.
 
Intro PS geht mit der Integration der Mixed-Reality-Technologie einen Schritt weiter: Aus vorhandenen CAD-Daten erstellt das Unternehmen aus Cochem detailgetreue MR-Modelle, die dem Kunden ein immersives Erlebnis bieten. Mixed Reality kombiniert dabei virtuelle Inhalte mit der realen Umgebung, wodurch der Kunde die Maschine virtuell in seiner eigenen Produktionshalle erleben kann – als stünde sie bereits vor ihm. Intro PS verfügt über die gesamte notwendige Hard- und Software, um MR-Modelle komplett inhouse zu erstellen. So können Anpassungen wie Farbvarianten oder Designmodifikationen flexibel umgesetzt werden.

Die MR-Technik wird bereits für Konzeptpräsentationen beim Kunden Arburg vor Ort eingesetzt.
Die MR-Technik wird bereits für Konzeptpräsentationen beim Kunden Arburg vor Ort eingesetzt.
(Bild: Intro PS)

Von CAD zu Mixed Reality beim Konstruktionsprozess

Die Vorteile sind bedeutend: Dimensionen, Ergonomie und Bedienbarkeit lassen sich mit MR in einem Detailgrad nachvollziehen, der mit statischen CAD-Modellen nicht möglich ist. Änderungen können bereits in der Planungsphase vorgenommen werden, lange vor dem Bau eines physischen Prototyps. Ergonomische Schwachstellen oder Designprobleme lassen sich frühzeitig erkennen und optimieren. Das steigert nicht nur die Qualität der Prototypen, sondern spart auch wertvolle Zeit und Ressourcen. Dank MR wird die Kommunikation zwischen Technikern und Nicht-Technikern einfacher: Statt schwer verständlicher CAD-Modelle ermöglicht MR ein gemeinsames Verständnis und bindet alle Beteiligten ein.

Großes Potenzial für den Konstruktionsprozess

Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass die Mixed-Reality-Technologie ein großes Potenzial für den Konstruktionsprozess bietet. Intro PS plant bereits die Entwicklung kollaborativer MR-Ansätze, bei denen mehrere Personen gleichzeitig in derselben virtuellen Umgebung interagieren können. Das eröffnet völlig neue Möglichkeiten: Ein Teammitglied interagiert virtuell mit dem Blechsystem, während andere die Aktion in Echtzeit über ihre MR-Brille verfolgen. Solche Innovationen fördern die Zusammenarbeit und verändern die Art und Weise, wie Kunden in den Konstruktionsprozess eingebunden werden. Für Intro PS ist die Integration von MR mehr als eine technische Erweiterung – sie steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens: „Wir nutzen Mixed Reality nicht nur, um Lösungen anzubieten, sondern um ein Erlebnis zu schaffen, das den gesamten Prozess optimiert“, sagt Frank Schmitz, Geschäftsführer von Intro PS.

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