Cyber Force Line Effiziente Linearaktuatoren für präzise Automation

Von Anna Sauer 4 min Lesedauer

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Die Cyber Force Line von Wittenstein bietet präzise, effiziente, modular konfigurierbare Linearaktuatoren, die Kosten und Wartung senken – ideal für Servo-Anwendungen in Kunststoff-, Werkzeug- und Verpackungsmaschinen.

Effizienz, Präzision und Integrationsfreundlichkeit sind drei der wichtigsten Leistungsversprechen der neuen elektromechanischen Linearaktuatoren-Serie Cyber Force Line. (Bild:  Wittenstein SE)
Effizienz, Präzision und Integrationsfreundlichkeit sind drei der wichtigsten Leistungsversprechen der neuen elektromechanischen Linearaktuatoren-Serie Cyber Force Line.
(Bild: Wittenstein SE)

Die neue Produktreihe Cyber Force Line basiert auf der langjährigen Expertise der Wittenstein Cyber Motor GmbH in der Entwicklung von kundenspezifischen Linearaktuatoren: bei den Cyber Force Actuators und bei der Standardvariante Cyber Dynamic Actuator L bei kleineren Kräften. Auf der SPS 2024 wurden die neuen elektromechanischen Linearaktuatoren in der Baugröße mit 105-mm-Flansch, mit Hublängen von 100, 200, 300 und 400 mm sowie in verschiedenen Ausstattungskonfigurationen präsentiert - auch als geschwindigkeits- und als kraftoptimierte Varianten. Weitere Baugrößen sind bereits in Planung.

Modulares Aktuatorkonzept passt für zahlreiche Applikationen

Von der hohen Modularität der neuen Cyber Force Line profitieren zahlreiche Anwendungsfelder. So können die Linearaktuatoren mit in den Motor integrierter Spindel in einer Vielzahl von Applikationen eingesetzt werden:

- In der Metallbearbeitung zum Biegen, Stanzen, Schweißen oder Nieten
- Bei anspruchsvollen Füge- und Einpressvorgängen oder zur Zustellung von Werkzeugen
- In der Kunststoffverarbeitung bei Tiefziehprozessen oder als hochkompakte Auswerfer-, Einspritzer-, Schließ- und Dosierantriebe in Spritzgießanlagen
- In Verschließsystemen beim Abfüllen und Verpacken von Lebensmitteln und Getränken

So vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind, so unterschiedlich sind die Anforderungen, die jeweils an „den optimalen“ Linearaktuator gestellt werden. Durch das modulare Konzept kann die Funktionalität jedes Linearaktuators der Cyber Force Line für die Performance im Optimum ausgelegt werden. Es bietet die Auswahl und Kombinationsmöglichkeit zwischen Kraft- und geschwindigkeitsorientierten Spindelsteigungen, verschiedenen Hublängen, verschiedenen Gebervarianten sowie jeweils optionaler Haltebremse und Verdrehsicherung oder unterschiedlichen Farblackierungen der Antriebe je nach Kundenwunsch.
Darüber hinaus erwarten Maschinenbauer wie auch Maschinenbetreiber über die grundlegende Lösung einer Antriebsaufgabe hinaus eine Reihe von prozess- und betriebstechnischen sowie wirtschaftlichen Mehrwerten – wie sie die Linearaktuatoren der Cyber Force Line erfüllen.

Die Linearaktuatoren der Cyber Force Line senken die Gesamtbetriebskosten und reduzieren den Wartungsaufwand.

Linearaktuatoren mit mehr Effizienz und erhöhte Präzision

Die Linearaktuatoren der Cyber Force Line bieten als Plug-and-play-Lösung hohe Leistungsdichte und Dynamik. Neben der Reduktion von Kosten und der Optimierung der Prozessqualität ermöglichen sie in mehrfacher Hinsicht signifikante Effizienzsteigerungen. Dies betrifft zum einen die Integration kompakter und drehmomentstarker Linearantriebe sowie deren Installation und Inbetriebnahme. Zum anderen verbessern sie die Durchsatzraten von Maschinen und deren Produktivität sowie die Qualität von Prozessen und Produkten.
Möglich wird dies durch Aktuator-Komponenten, die höchste Genauigkeitsklassen erfüllen, durch minimiertes Spiel, sowie eine motorintegrierte und damit platzsparende Ausführung der Spindel – die ihrerseits entweder für hohe Geschwindigkeiten bis 1.250 mm/s oder für große Kräfte bis 25 kN und Massen bis 2,5 t ausgelegt werden kann. Die hohen Genauigkeitsanforderungen in Entwicklung, Fertigung und Montage der Linearaktuatoren sowie ihre anwendungsorientierte Konfigurierbarkeit gewährleisten zudem eine hohe Zuverlässigkeit, eine lange Lebensdauer und eine besondere Positionier- und Wiederholgenauigkeit – und damit eine hohe Präzision und Qualität in Produktionsprozessen.

Leistungsdichte statt Leistung: kompakt, flexibel, einbaufertig

Leistung allein reicht als Kriterium oftmals nicht aus – es kommt gerade auch bei Linearaktuatoren auf die Leistungsdichte an, also das Verhältnis von Performance und Platzbedarf. Hier überzeugt die Cyber Force Line durch ihre bauraumoptimierte und einbaufertige Auslegung – was sowohl der Neuentwicklung als auch dem Retrofitting von Maschinen zugutekommt. Die leistungsdichte Bauweise ermöglicht die Integration als komplettes System auch in enge Räume – was die Konstruktion der Maschine flexibler macht und kompaktere Maschinendesigns unterstützt. Bestehende Anlagen können bei existenten Einbauverhältnissen gegebenenfalls von Hydraulik oder Pneumatik auf Linearaktuatorik umgestellt oder in ihren bereits vorhandenen servoantriebstechnischen Funktionen weiter verbessert werden.

Schnell integriert, günstig im Betrieb: Plug-and-Play-Linearaktuatoren

Performance ja, aber nicht um jeden Preis – Maschinenbauer und noch stärker deren Kunden haben auch in der Servoantriebstechnik nicht nur die Anschaffungs-, sondern vor allem die Gesamtbetriebskosten im Blick. Zu diesen TCO (Total Cost of Ownership) gehören insbesondere Kosten für die Inbetriebnahme und den laufenden Betrieb, für die Wartung und Instandhaltung sowie für den Energieverbrauch. Sie alle sind, letztlich abhängig von der Qualität des jeweiligen Linearaktuators. Wittenstein Cyber Motorpositioniert die neuen Linearaktuatoren daher bewusst im High-Perfomance- und High-Quality-Segment.
So werden in der Cyber Force Line ausschließlich hochpolige Servo-Synchronmotoren eingesetzt, die durch ihren hohen Wirkungsgrad und ihre geringe Verlustleistung einen hochgradig energieeffizienten Betrieb ermöglichen. Das Plug-and-play-Konzept gewährleistet minimierte Integrations- und Inbetriebnahmekosten. Im Betrieb gewährleisten der konstruktive Aufbau, die Verwendung sorgfältig ausgewählter Komponenten wie Spindel und Lager sowie hochpräzise Fertigungsverfahren eine hohe Produktivität bei minimierten Wartungs- und Instandhaltungskosten.

<p>Nahaufnahme einer Stanzmaschine in der Blechbearbeitung. Ein Werkzeug fährt auf das Blech und stanzt längliche Schlitze. In der Fläche entsteht eine geordnete Reihe identischer Ausstanzungen. Ergebnis: präzise, serielle Lochungen für nachfolgende Montage oder Luftführung.<p>
Die neuen Linearaktuatoren bieten beste Voraussetzungen für optimale Servoantriebslösungen – beispielsweise in umformenden Werkzeugmaschinen.
(Bild: Wittenstein SE/© Adobe Stock)

Reduzierter Wartungsaufwand bei Technologiewechsel

Immer wieder ermöglichen Linearaktuatoren wie die der Cyber Force Line einen einfachen Technologiewechsel, wenn sie als Servomotoren die Aufgaben bislang eingesetzter Hydraulik- oder Pneumatikantriebe übernehmen. Ein Grund dafür sind prozesstechnische Vorteile, denn Servoantriebe lassen sich genauer und zudem stufenlos regeln – und ermöglichen somit schnellere und präzisere Prozesse. Zudem kann durch die Verwendung geschwindigkeits- oder kraftoptimierter Spindelvarianten die Systemsteifigkeit weiter erhöht werden. Ein weiterer Grund ist der erheblich geringere Wartungsbedarf elektromechanischer Linearantriebe.
Druckluft zählt industrieweit nicht nur zu den teuersten Energieformen – sie benötigt zudem, ebenso wie das Druckmedium Hydrauliköl, eine zusätzliche Infrastruktur in einer Maschine. Diese muss gewartet werden, ist im Betrieb Leckage gefährdet und potenziell umweltgefährdend sowie mit einem höheren Reparaturrisiko behaftet. All dies entfällt bei den Linearaktuatoren der Cyber Force Line – sie begnügen sich über ihre lange Lebensdauer mit einem minimalen Nachschmieraufwand.

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Anna Sauer arbeitet im Produktmanagement bei der Wittenstein Cyber Motor GmbH in Igersheim.