Käfige, Lagerluft, Passungen: Wälzlager richtig spezifizieren

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Bei der Wälzlagerauswahl gibt es viele populäre Denkfehler. Ein gutes Beispiel dafür ist der Mythos um die Tragfähigkeit von Wälzlagern: Nicht nur die Angabe der Tragzahl im Katalog, sondern vor allem die insgesamt korrekte technische Spezifikation entscheidet über die Leistungsfähigkeit eines Lagers. Dabei spielen neben der richtigen Auswahl des Käfigs auch Lagerluft und Passung eine entscheidende Rolle.

Je nach Größe und Anforderungsprofil stehen verschiedene Bauarten von Wälzlager-Käfigen zur Verfügung: Für kleine Wälzlager eignen sich Blechkäfige, für mittlere bis große Lager sollten Massivkäfige eingesetzt werden. Bei ganz besonderen Anforderungen können spezielle, gegebenenfalls individuell gefertigte Käfige von Findling Wälzlager diese Ansprüche erfüllen. Übrigens: Oft lassen sich mit den richtigen Wälzlager-Käfigen auch bereits bestehende Probleme beheben.

Auch bei der Wahl der Lagerluft von Wälzlagern gilt es einige grundlegende Regeln zu befolgen. Zum Beispiel wird bei Hochtemperatur-Anwendungen generell eine höhere Lagerluft empfohlen. Der Grund: Wenn sich die Lager thermisch ausdehnen, ergibt sich zwischen Innen- und Außenring eine Temperaturdifferenz und die Lagerluft nimmt ab.

Passung immer nach Belastungsverhältnis wählen

Nicht zuletzt ist die Passung von hoher Bedeutung für die Leistungsfähigkeit eines Wälzlagers: Wenn die Passung ungünstig gewählt wird, kann eine stark reduzierte Betrieb-Lagerluft aufgrund höherer Reibung im Lager zu Verschleiß bzw. Materialabtrag auf den Wälzkörper-Laufbahnen führen. Generell sollte sich die Passungswahl immer nach dem Belastungsverhältnis richten. Je größer die Belastung ist, desto größer sollte das Passungsübermaß gewählt werden, wobei hier zu beachten ist, dass eine Übermaßpassung die Lagerluft verringert.

Beratung mit Simulaton und Berechnungsprogrammen

Wer sich bezüglich der Auswahl von Käfigen, Lagerluft und Passungen unsicher ist, sollte sich an einen Experten wenden. Bei einer professionellen Anwendungsberatung von Findling Wälzlager werden mittels Computersimulationen und den hauseigenen ABEG-Berechnungsprogrammen die Anforderungen der jeweiligen Applikation genau analysiert. Für Kunden, die lieber selbst Expertenwissen aufbauen wollen, bietet Findling Wälzlager ein Weiterbildungsprogramm an. Falls es ein Problem bei bestehenden Anwendungen gibt, kann Findling Wälzlager mit einer professionellen Schadensanalyse weiterhelfen: Das Unternehmen fungiert dabei als unabhängiger Partner, der die Ursachen der Schäden erforscht und bei der Behebung der Probleme hilft.

Bild: Die Expertise im Bereich der Wälzlagertechnik gibt Findling Wälzlager unter anderem im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms weiter.

 

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