Jaguar Cars nutzt Laser Sintern

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Mit dem Einsatz der Laser-Sinter-Technik will Jaguar Cars die Entwicklung neuer Fahrzeuge in ihrem Produktentwicklungszentrum in Whitley, Großbritannien, beschleunigen. Durch Laser-Sintern entstehen Kunststoffteile direkt aus CAD-Daten. Werkzeuge und die damit verbundenen Kosten entfallen bei dem Verfahren. Jaguar stellt mit Laser-Sintern u. a. Prototypen-Verkleidungen, Produktionshilfsmittel und Motorkomponenten aus Polyamid-Werkstoffen her. Laser-Sintern verschmilzt das Pulver Schicht für Schicht und baut so die Geometrie innerhalb weniger Stunden auf.

Die entstehenden Bauteile, wie z. B. Luftansaugkrümmer, Innenverkleidungen von Türen, Träger von Armaturenbrettern, Innenentlüftungen und äußere Lichtgehäuse, werden zuerst in Testfahrzeugen auf Herz und Nieren geprüft.

In den folgenden ausgedehnten Testreihen müssen die lasergesinterten Komponenten beweisen, dass sie ihren Beitrag zum charakteristischen Jaguar-Profil leisten: Dynamik und Sportlichkeit, gepaart mit einem Höchstmaß an Komfort.

Kein Werkzeugbau, keine hohen Kosten bei Designänderungen

Time is money: Neben der Zeit spielen Kosten eine große Rolle. Als Beispiel der Prototyp des V8-Luftansaugkrümmer für den Jaguar XJ Saloon: Für die Herstellung dieser Komponente wurden in der Vergangenheit Hunderttausende Euro in den Werkzeugbau investiert. Bei Designänderungen hätte es mehrere Tausend Euro gekostet, um das Werkzeug anzupassen. Ganz zu schweigen von dem langwierigen Prozess, der jedes Mal mehrere Wochen gedauert hätte. Laser-Sintern hingegen kommt ohne Werkzeuge aus. Als Folge spart Jaguar Zeit und Kosten, so Anbieter EOS.

Nachdem das finale Design für die Ansaugkrümmer feststand, wurden 17 Exemplare in Polyamid gebaut. Die Durchlaufzeit betrug lediglich 1,5 Tage pro Krümmer. Das Verfahren halbierte so die Entwicklungszeit von einem Jahr auf sechs Monate.

Die Stoßstange vom Jaguar XJ Saloon wurde ebenfalls per Laser-Sintern produziert. Er half, die spätere Montage von Schlüsselkomponenten zu visualisieren

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