Ist ein BYOD-Programm sinnvoll für Ihr Unternehmen?

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Bring Your Own Device (BYOD) gibt Mitarbeitern die Möglichkeit, das Gerät für die Arbeit zu nutzen, das ihren Anforderungen am ehesten gerecht wird. Ob es sich hierbei um das eigene Mobiltelefon, das iPad oder den Laptop handelt, hierbei die Wahlfreiheit zu haben steigert oft die Arbeitsmoral und die Produktivität der Mitarbeiter.

Von Ted Lee, Systems Engineer bei ForeScout

Während die Beweggründe der Mitarbeiter für ein BYOD-Programm klar sind, stellt sich die Frage, ob dies aus Unternehmenssicht auch sinnvoll ist. Folgende Gründe sprechen dafür:

  • Produktivität: Einer Studie von Dell zufolge sind viele Unternehmen der Meinung, dass sie einen Wettbewerbsvorteil dadurch erlangen, ihren Mitarbeitern die Nutzung ihrer eigenen Geräte und Tools zu erlauben. Die Studie identifiziert mehrere Bereiche in denen BYOD aus Sicht der Nutzer Vorteile bringt: flexiblere Arbeitszeiten, geförderte Kreativität und Innovationspotential, ein erhöhtes Maß an Teamarbeit und Zusammenarbeit und eine gesteigerte Arbeitsmoral.
  • Arbeitsmoral: Wahlfreiheit zu besitzen, fördert mit Sicherheit die Arbeitsmoral. Dahinter steckt der Gedanke, dass Mitarbeiter zufriedener sind, wenn selbst entschieden werden darf, welches Gerät mit welchem Betriebssystem genutzt wird. Zufriedenheit ist zwar nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer gesteigerten Produktivität der Mitarbeiter, allerdings führt die Pflege eines Arbeitsumfelds in dem es dem Einzelnen gestattet ist, frei darüber zu entscheiden welche Art oder Marke von Kommunikationsgerät man nutzt, zu einer erhöhten Bindung an das Unternehmen.
  • Einsparung von Kosten: Bei der Einführung eines BYOD-Programms gibt es bezüglich Hardware im Zuge der Umstellung der unterstützten Technologie zwei mögliche Szenarien. Entweder zahlt das Unternehmen jedem „mobilen” Mitarbeiter einen bestimmten Betrag (üblicherweise auf Jahresbasis), um die Kosten für die Bereitstellung seines eigenen Rechnergerätes für arbeitsrelevante Aktivitäten zu decken. Alternativ kann man den Mitarbeitern gestatten ihre eigenen Geräte zusätzlich zu den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten zu verwenden.

Softwarelizenzen können üblicherweise nicht pro Site oder pro Prozessor bereitgestellt werden, wenn Mitarbeiter ihre eigenen Geräte verwenden. Die Lizenzbestimmungen variieren je nach Branche, es ist also ratsam, die für die jeweilige Branche geltenden Vorschriften zu studieren. Die Verwaltung von Software-Lizenzen kann eine große Herausforderung darstellen. Man kann aber auch einen Ansatz wählen der die Nutzung einer integrierten Enforcement Plattform vorsieht, die Netzwerkzugangskontrolle mit MDM/Anwendungsmanagement-Tools kombiniert und so Kontrolle und Einsicht in die Software auf den Mitarbeitergeräten und einen Überblick über die Software im Netzwerk liefert und verwalten kann.

Was das Thema Support betrifft, müssen Mitarbeiter mit eigenen Geräten auf den Hersteller der Hardware oder sonstige Quellen zurückgreifen. Dies entlastet das IT-Desktop- bzw. Laptop-Team, das sich so auf andere strategische Ziele konzentrieren kann.

  • Teamwork: Nicht zuletzt wird durch ein funktionierendes BYOD-Programm die Zusammenarbeit im Team gefördert – die neue Technologie schafft ein Umfeld, das offen für die produktive Interaktion der Mitarbeiter ist.
  • Automatische Verwaltung: Für IT-Administratoren mit Verantwortung für die Sicherheit des Netzwerks schließlich ist es wichtig, dass die gewählte Lösung für die Verwaltung mitarbeitereigener Geräte die gewählten Netzwerkzugangs- und Nutzungsrichtlinien automatisch umsetzt.
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