Virtualisierungslösungen IPG Automotive und Synopsys treiben SDV-Entwicklung voran

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Kooperation zwischen IPG Automotive und Synopsys ermöglicht Autoherstellern eine schnellere Entwicklung von SDV. Dabei kommen zum Beispiel System-on-Chips (SoC) und Domain Controller zum Einsatz.

Erweiterter Multi-ECU-Prototyp mit Multi-Fidelity- und Multi-ECU-Elektroniksimulation, der CarMaker von IPG Automotive und Synopsys-Virtualisierungstechnologien über das SIL Kit integriert.(Bild:  IPG Automotive/Synopsys)
Erweiterter Multi-ECU-Prototyp mit Multi-Fidelity- und Multi-ECU-Elektroniksimulation, der CarMaker von IPG Automotive und Synopsys-Virtualisierungstechnologien über das SIL Kit integriert.
(Bild: IPG Automotive/Synopsys)

IPG Automotive und Synopsys bieten gemeinsame Virtualisierungslösungen für modernste System-on-Chips (SoC) und Domain Controller. Damit versetzen sie Autobauer in die Lage. mithilfe hochpräziser digitaler Zwillinge und virtueller Testverfahren softwaredefinierter Fahrzeuge (software-defined vehicles; SDV) schneller zu entwickeln. Die wachsende Komplexität dieser SDV macht herkömmliche Validierungsmethoden beispielsweise auf Basis von Hardware-in-the-Loop (HIL) und physischen Prototypen immer aufwendiger und kostspieliger. Die beiden Unternehmen setzen deshalb auf einen vollständig virtualisierten Workflow für die schnelle und präzise Integration und Prüfung von Fahrzeugverhalten, Elektronik und Software – lange bevor die Hardware verfügbar ist.

Auf der CES 2026 präsentierten die Partner einen erweiterten Multi-ECU-Prototyp mit Multi-Fidelity- und Multi-ECU-Elektroniksimulation. Dabei werden CarMaker von IPG Automotive und die Virtualisierungstechnologien von Synopsys über SIL Kit integriert. Mit diesem Prototyp sollen die Entwicklung SoC-basierter Elektronik und Systemsoftware beschleunigt, eine schnelle und verlässliche SDV-Validierung ermöglicht sowie eine kontinuierliche Teststrategie etabliert werden – mit dem Ziel, die Softwarequalität zu verbessern, die Kosten für Entwicklungs- und Nachbearbeitungsaufwände zu senken und die Markteinführung zu beschleunigen.

Der Prototyp demonstriert das Know-how der beiden Unternehmen:

Branchenführende Virtualisierung: CarMaker von IPG Automotive als erstklassige virtuelle Fahrzeugplattform für ganzheitliche digitale Zwillinge.

Virtualisierung der Elektronik: Synopsys virtualisiert ECUs, SoCs und Domain Controller für eine nahtlose Integration und Validierung.

Frühzeitiger Zugriff auf digitale Zwillinge: Ingenieurinnen und Ingenieure können bereits vor Verfügbarkeit von physischen Prototypen oder HIL-Prüfständen mit voll funktionsfähigen digitalen Zwillingen von Elektronikkomponenten arbeiten.

Schnelle Softwarevalidierung: Mit den Lösungen der beiden Unternehmen erhalten Ingenieurinnen und Ingenieure Testergebnisse innerhalb von Stunden statt Wochen – und beschleunigen so die Software-Release-Zyklen von SDV.

Virtualisierung ist ein entscheidender Faktor für OEMs

Beide Unternehmen betonen, wie tiefgreifend Virtualisierung die Entwicklung von SDV beeinflusst: „Die Automobilindustrie bewegt sich schnell in Richtung softwaredefinierter Fahrzeuge, und Virtualisierung ist ein entscheidender Faktor für OEMs, diesen Wandel erfolgreich zu meistern“, erklärte Tom De Schutter, Senior Vice President Product Management bei Synopsys. „Durch die Kombination von Synopsys‘ Virtualisierungslösungen für digitale Elektronik-Zwillinge mit den Fahrzeug- und Umweltsimulationen von IPG Automotive können OEMs Software früher im Entwicklungszyklus validieren, Integrationsrisiken reduzieren und so einen verlässlicheren Produktionsstart sowie eine beschleunigte Markteinführung sicherstellen.“

In Anlehnung an diese Vision ergänzte Steffen Schmidt, President & CEO von IPG Automotive: „Die Fahrzeugentwicklung der Zukunft ist softwaregetrieben – Virtualisierung macht diese Zukunft schon heute erlebbar. Gemeinsam entwickeln wir ganzheitliche digitale Zwillinge und verkürzen so die Markteinführungszeit ohne Kompromisse bei der Qualität – für die Mobilität von morgen.“

Die Partner arbeiten auch weiterhin mit führenden SoC-Anbietern zusammen, um Architekturen der nächsten Generation zu validieren und positionieren sich damit an der Spitze der Automobilinnovation.

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