Internet der Dinge: Vodafone betreibt neues Maschinennetz auf der Hannover Messe

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Stromsparend, vernetzt und ausgestattet mit künstlicher Intelligenz: das ist die Fabrik der Zukunft, so wie sie sich derzeit auf der Hannover Messe präsentiert. Der Telekommunikationsanbieter Vodafone verantwortet dort das neue Maschinennetz, über das Millionen Dinge gleichzeitig vernetzt werden – die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Ein großflächiger Ausbau in Deutschland ist geplant.

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Stromsparend, vernetzt und ausgestattet mit künstlicher Intelligenz: das ist die Fabrik der Zukunft, so wie sie sich derzeit auf der Hannover Messe präsentiert. Der Telekommunikationsanbieter Vodafone verantwortet dort das neue Maschinennetz, über das Millionen Dinge gleichzeitig vernetzt werden – die Infrastruktur für das Internet der Dinge. Ein großflächiger Ausbau in Deutschland ist geplant.

Wenn in den Industriehallen in Zukunft Roboter, Rohstoffe und Maschinen miteinander vernetzt sind und mögliche Defekte melden, noch bevor es in den Produktionsprozessen zum Stillstand kommt, braucht es starke Netze. Das neue Maschinennetz von Vodafone ist speziell auf die Kommunikation zwischen Maschinen ausgerichtet. Weil die neue auf besonders tiefen LTE-Frequenzen funkt, vernetzt es Maschinen sogar dort, wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Hinter dicken Betonwänden und tief unter der Erde.

Auch in großen Industriegebieten ist so die Vernetzung von Maschinen großflächig und kostensparend möglich. Immer dann, wenn kleine Datenmengen in regelmäßigen Abständen übertragen werden. Zum Beispiel wenn eine Industriemaschine einmal täglich die aktuellen Wartungszustände aller Systeme übermittelt, damit der Anwender auf bevorstehende Defekte frühzeitig reagieren und diesen vorbeugen kann.

Stromsparend zur Industrie 4.0

Das neue Maschinennetz von Vodafone hilft der Industrie, bei der Digitalisierung Energie zu sparen. Denn das Maschinennetz ist auch ein Stromsparnetz. Gegenstände, die über die neue Technologie Daten miteinander austauschen, verbrauchen bis zu zehn Mal weniger Strom als bislang. Denn Sensoren, die im Maschinennetz funken, verfügen über einen smarten Tiefschlaf. Sie erwachen und verbrauchen nur genau dann Strom, wenn wirklich Daten übertragen werden.

An- und Abmeldeprozesse der Sensoren vor und nach der Datenübertragung entfallen, weil das Maschinennetz jeden Gegenstand im Gedächtnis behält. Das Netz weiß also immer, in welchen Abständen die Maschinen in einer Industriehalle welche Informationen übermitteln. Die Akkus der Sensoren, die im Maschinennetz funken, erreichen so Laufzeiten von bis zu zehn Jahren. Die externe Stromversorgung wird überflüssig.

Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter

Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter mit einem Multi-Sensor für das Maschinen-Netz. Dieser bringt Gegenstände und Maschinen in das Internet der Dinge. © Vodafone

Ausbaupläne: Bis September großflächig in Deutschland

Schon im September soll das neue Maschinennetz von Vodafone deutschlandweit funken. Rund 90 Prozent des LTE-Netzes werden dafür in einem halben Jahr für die neue Technologie (Narrowband IoT) fit gemacht. Vodafone schafft damit noch in diesem Jahr die Kapazität, um in Deutschland bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig zu vernetzen. Weltweit vernetzt Vodafone bereits heute mehr als 66 Millionen Gegenstände per Mobilfunk – vom Auto über den Stromzähler bis zur industriellen Maschine.

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