Recaro: Transportsystem für intelligente Autositz-Produktion

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Recaro, Hersteller von Autositzen, setzt auf eine vernetzte Intralogistik für eine effizientere Produktion und nutzt dafür ein intelligentes Schienen- und Transportsystem.
RecaroQuelle: montratec

Recaro, Hersteller von Autositzen, setzt auf eine vernetzte Intralogistik für eine effizientere Produktion und nutzt dafür ein intelligentes Schienen- und Transportsystem.

Das Internet of Things gilt als Voraussetzung für die Realisierung von Industrie 4.0-Anwendungen. Diese eröffnen auch der Intralogistik neue Möglichkeiten. Denn Produktions- und Logistikprozesse lassen sich mit dem Internet und untereinander vernetzen. Recaro Automotive Seating, Hersteller von Performance-Autositzen, setzt daher auf eine vernetzte Intralogistik für eine effiziente Produktion: Das Unternehmen will künftig das intelligente Schienen- und Transportshuttle-System montrac nutzen.

Recaro Automotive Seating erteilte dem baden-württembergischen Hightech-Unternehmen montratec jetzt den Auftrag zur umfangreichen Erneuerung seiner Intralogistik. Damit stellt der Hersteller von Autositzen die Fertigung auf eine verkettete Produktion um und stattet sie mit einem zukunftsweisenden, digitalen Daten-Tracking-System aus. 

„Als erstem Autositzhersteller weltweit ermöglicht uns das montrac Schienen- und Transportshuttle-System mit seiner intelligenten Steuerung die Einführung von Intralogistik 4.0 in der Produktion”, sagt Ulrich J. Severin, General Manager Recaro Automotive Seating. „Unsere neue Intralogistik-Lösung integriert eine durchgängige ERP-System-Anbindung, wodurch ein vollständiges Daten-Tracking und eine maximale Transparenz aller Prozesse in der Produktion realisiert werden.“

Recaro setzt auf Schienensystem und Transport-Shuttles

Während des Produktionsprozesses gelangen die hochwertigen Performance-Sitze der Premium-Marke Recaro mittels autonom gesteuerten Transportshuttles auf einem verzweigten Monoschienensystem zu den Arbeitsstationen . Dort erfolgt ihre Bearbeitung und Fertigstellung. Ebenfalls bei Recaro im Einsatz wird der preisgekrönte Shuttle Carrier des Systems sein, der Arbeitsplätze ohne Schienen verbindet. Das Monoschienennetz lässt sich unterbrechen, um zwischen den Schienensegmenten und den angeschlossenen Arbeitsstationen Freiräume für Fluchtwege, Transportstrecken und Gänge für Mitarbeiter zu schaffen, ohne den Produktionsprozess zu beeinträchtigen.

Intelligente, dezentrale Steuerung

Als offenes Transfersystem angelegt, kennt jedes Transportshuttle aufgrund der intelligenten dezentralen Steuerung sein Transportziel und ist genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Das ermöglicht einen optimalen Ablauf mit minimalen Zykluszeiten. So kann das Unternehmen entlang der Produktionskennzahlen günstiger, schneller und sicherer produzieren. Die in jedem Shuttle integrierte Sensortechnologie überwacht sowohl die Fahrstrecke als auch den Bereich neben der Schiene. Dies ermöglicht einen stoßfreien Transport und maximale Sicherheit. Eine Einhausung der Anlage entfällt somit.

Weitere Informationen: https://www.adient.com

Bild: Bei der montratec GmbH in Niedereschach läuft gegenwärtig das Testing zur Inbetriebnahme der neuen Intralogistik-Linie für die Recaro-Sitzproduktion. (©montratec GmbH)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Willkommen im Zeitalter des digitalen Zwillings

Werkzeugmaschinen-Entwicklung mit „Digital Native CNC“

Mehr erfahren

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.