Innominate: Industrielle Netzwerke vor Angriffen schützen

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Auf der diesjährigen SPS IPC Drives vom 27. bis 29. November in Nürnberg präsentiert Innominate Security Technologies neue Versionen ihrer mGuard Security und Device Management Software für die sichere Vernetzung und Fernwartung industrieller Systeme. Damit sollen sich Risiken für industrielle Komponenten und Systeme durch Schadsoftware, Netzwerkstörungen und gezielte Angriffe von außen und innen reduzieren lassen.


Mit tägliche Präsentationen in der „ICS Live Hacking Lounge“ unterstreicht Innominate die Bedeutung der Lösungen. Am Dienstag und Donnerstag ab 12:30 Uhr sowie am Mittwoch ab 16:30 Uhr wird Marco Di Filippo, Penetration Testing Experte der Compass Security AG, als Gast-Referent verschiedene Szenarien vorführen, in denen industrielle Steuerungssysteme innerhalb weniger Minuten kompromittiert werden.


Diesen Horror-Szenarien der Anlagen-Betreiber wirkt Innominate beispielsweise mit der neuen Firmware-Versionen für mGuard (7.6) und mGuard Device Manager (1.5) entgegen. Ziel ist die Verschlüsselung von Konfigurationsprofilen und externen Konfigurationsspeichern des jeweiligen Zielgeräts. Diese ist in mehrfacher Hinsicht von Nutzen: Zum einen werden Konfigurationsprofile für den bequemen Roll-out von mGuard Geräten per Speicherkarte vermehrt mithilfe ungeschützter Medien wie E-Mail oder SD-Karten transportiert und gespeichert. Trotz der darin enthaltenen sensiblen Daten wie zum Beispiel Passwörtern und privaten Schlüsseln, ist dies dank Verschlüsselung der Profile nun risikolos möglich. Zum anderen können die so geschützten Profile nur von dem beabsichtigten Zielgerät wieder entschlüsselt werden, wodurch auch eine versehentliche Verwechslung und Fehlanwendung von Konfigurationen auf falsche Geräte zuverlässig unterbunden wird. Möglich wird diese Funktionalität für Geräte der zweiten mGuard Generation dank des darin enthaltenen Trusted Platform Moduls (TPM) für die Hardware-gestützte sichere Generierung und Verwaltung von Schlüsselmaterial.

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