Industrietrends 2021: So bleiben Hersteller wettbewerbsfähig

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Industrietrends 2021: So bleiben Hersteller wettbewerbsfähig

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Hygienic Design, digitalisierte Lieferketten und Softwarekompetenzen: Mit diesen 3 Industrietrends bleiben Hersteller 2021 wettbewerbsfähig.
Industrietrends 2021

Quelle: CAPTRON Electronic GmbH

Trend 1: Hygienic Design auf dem Vormarsch

Entscheidend bleiben im kommenden Jahr ausgefeilte Hygienekonzepte – besonders an Orten, die von Risikogruppen frequentiert werden, sowie im öffentlichen Raum und in industriellen Produktionsstätten. Zu den wichtigsten Vorkehrungen zählt neben der Wahrung von Sicherheitsabständen dabei die Sterilität von Oberflächen. Hierfür kommen vermehrt kapazitive Sensortaster zum Einsatz, etwa beim ÖPNV und in Operationsräumen von Krankenhäusern. Diese Taster tragen entscheidend dazu bei, das Übertragungsrisiko von Viren und Bakterien zu minimieren: Sie lassen sich bereits durch eine leichte, kurze Berührung betätigen. Die Verweildauer auf dem Taster ist damit wesentlich kürzer und die berührte Fläche kleiner als bei herkömmlichen Anwendungen. Aufgrund der hohen Leitfähigkeit des menschlichen Körpers können die Taster sogar mit Handschuhen bedient werden. Und auch als Fußsensoren in den Boden integriert, können sie den Schaltaufwand und das Risiko verringern.

„Mit kapazitativen Technologien können wir unserer aktuellen Herausforderung begegnen, Hygienemaßnahmen in öffentlichen oder stark frequentierten Bereichen wirksam umzusetzen. Das höchste Level erreichen wir derzeit etwa mit speziell abgedichteten Edelstahlvarianten, bei denen sich Bakterien, Viren und Verunreinigungen nicht festsetzen können. Aufgrund ihrer Robustheit können sie auch problemlos sterilisiert werden,“ kommentiert Philip Bellm, Geschäftsführer bei Captron Electronics.

„Der nächste Schritt in dieser Entwicklung sind dann Sensoren, die eine so hohe Tastempfindlichkeit aufweisen, dass sie sich auch komplett berührungsfrei bedienen lassen.“

Trend 2: Durchgängige Datenflüsse in der Lieferkette

Lieferbarkeit und Lieferengpässe sind durch die Pandemie zu wichtigen Stichwörtern in der Logistik geworden. Plötzlich ist die Nachfrage nach gewissen Produkten sowohl im stationären als auch Online-Handel gestiegen, insbesondere in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Das stellte die Supply Chain vieler Unternehmen vor große Herausforderungen, angefangen bei der Intralogistik. Mithilfe maschineller Lernverfahren lassen sich neue Geschäfts- und Servicemodelle umsetzen, bei der Material- und Warenflüsse präzise gesteuert werden. In die Prozesse eingebundene smarte Geräte und Sensoren melden sich automatisch im System an, lassen sich selbstständig konfigurieren sowie warten.

„Insbesondere dieses Jahr ist klar geworden: Wollen Unternehmen wettbewerbsfähig sein, ist eine reibungslose Lieferkette entscheidend. Innerhalb des Kommissionierungssystems braucht es dafür eine zuverlässige und schnelle Dokumentation der Zu- und Abgänge von Warenmengen. Als Schnittstelle zwischen Backend-IT und Picker fungieren intelligente, robuste Taster. Das Ergebnis sind zum einen eine höhere Qualität und Effizienz, aber auch geringere Kosten durch schnellere Markteinführungszeiten und flexiblere Logistikprozesse,“ fasst Bellm zusammen.

Trend 3: Software und Hardware aus einer Hand

Mit dem Vormarsch von 5G gewinnen das Internet of Things und die Industrie 4.0 kommendes Jahr noch weiter an Bedeutung, eine Entwicklung, die Großkonzerne genau wie kleine Unternehmen und den Mittelstand betrifft. Die Bedeutung von Daten – ihre Auswertung und Nutzbarmachung – ist in diesem Jahr gerade in Hinblick auf den Wettbewerbs- und Innovationsdruck deutlicher geworden denn je. 

„Auch diese Entwicklung hat 2020 einen besonderen Schub erfahren. Wer damit Schritt halten möchte, muss nun unbedingt digitale Kompetenzen aufbauen. Unternehmen, die klassisch im Hardware-Bereich angesiedelt sind, benötigen auch die passende Expertise in der Software. Wer diese nicht intern aufbauen kann, wird sich starke Partner an die Seite holen oder strategische Allianzen schließen müssen. Was wir auch sehen werden, ist der Aufbau eigener Kompetenzzentren, in denen Innovationen mit Software und Hardware aus einem Guss entstehen“, blickt Bellm voraus.

Lesen Sie auch: Was das neue Framework der Open Industry 4.0 Alliance kann

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Fast jeder Gegenstand, den wir verwenden, entsteht mit Hilfe von CAD. Doch während sich CAD-Programme sehr gut für das Entwerfen eignen, gestaltet es sich teils schwierig und zeitraubend, bestehende Konstruktionen zu optimieren. Diesen Prozess wollen Forscher des MIT mit einer Lösung namens InstantCAD schneller und einfacher machen. Als Plug-in lässt sich InstantCAD in bestehende CAD-Anwendungen integrieren. 

Gemeinsam mit 18 Partnerunternehmen gründet die Siemens AG die weltweite Anwenderorganisation „MindSphere World“ für das cloud-basierte, offene IoT-Betriebssystem MindSphere. Ziel ist es, das Ökosystem weltweit auszubauen. Zudem soll der Verein die einzelnen Mitglieder bei der Entwicklung und Optimierung von IoT-Lösungen auf MindSphere sowie der Erschließung neuer Märkte in der digitalen Wirtschaft unterstützen.

Top Jobs

Experienced Consultant Strategy (w/m/d)
Siemens Advanta Consulting, München
Experienced Consultant Digital Transformation (w/m/d)
Siemens Advanta Consulting, München
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktions-Newsletter ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: App SIMATIC Robot Integrator VON SIEMENS

Roboter schnell und einfach integrieren

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.