Intransparente Prozesse verursachen in der Fertigung hohe Kosten und Risiken. IIoT-Plattformen wie der moneo IIoT Core schaffen Transparenz, erkennen Abweichungen frühzeitig und reduzieren Ausfälle.
moneo macht die Produktion so transparent wie eine Smartwatch den Lauf und zeigt Abweichungen sofort an.
(Bild: ifm electronic)
Wenn in der Fertigung ein Problem auftritt, hat dies oft weitreichende Folgen für die Produktion. Ein Kugellager, das unbemerkt verschleißt, kann eine ganze Produktionslinie lahmlegen, was schnell Kosten in Höhe mehrerer zehntausend Euro pro Stunde bedeutet. Ein Filter, der zu früh oder zu spät gewechselt wird, kostet nicht nur bares Geld, sondern verschwendet auch wertvolle Ressourcen. Oder Leckagen in Druckluftsystemen treiben die Energiekosten in die Höhe, ohne dass die Ursache bekannt ist.
Konstante Prozessqualität ist unerlässlich
Besonders kritisch: In der Lebensmittelproduktion können schon kleinste Verunreinigungen oder Temperaturabweichungen in der Kühlkette dazu führen, dass ganze Chargen und somit große Mengen an Lebensmitteln unverkäuflich werden. Eine konstante Prozessqualität ist hier unerlässlich, um Fehlproduktionen, Produktrückrufe, aber auch Gefahren für Verbraucher zu vermeiden und keinen Imageverlust zu riskieren.
Intransparenz in der Produktion ist teuer und riskant
All diese Beispiele zeigen: Intransparenz in der Produktion ist teuer und riskant. Doch es geht auch anders. Mit den richtigen Werkzeugen lassen sich Maschinendaten nutzen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und Ausfälle zu vermeiden.
Industrial-IoT-Plattform macht Daten nutzbar
Ein Blick in die Software: Hier wird der Zustand einer Pumpe überwacht.
(Bild: ifm electronic)
Genau hier setzt der moneo IIoT Core von ifm an. Diese Industrial-IoT-Plattform macht Daten von Sensoren und Maschinen einfach nutzbar. Vergleichbar ist dies mit einer Smartwatch, die die Fitness- und Gesundheitsdaten ihres Trägers misst und Abweichungen sofort meldet.
Im Kern geht es darum, Transparenz in die Produktion zu bringen: Der moneo IIoT Core erfasst Messwerte wie Temperatur, Druck oder Schwingungen und visualisiert sie in übersichtlichen Dashboards.
Anwender können individuelle Grenzwerte festlegen, die nicht über- oder unterschritten werden dürfen. Kommt es hier zu Abweichungen, sendet die Software vollautomatisch Warnmeldungen, sodass schnell reagiert werden kann: Anpassungen können vorgenommen und Maschinenverfügbarkeit sowie Prozessqualität sichergestellt werden.
Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal: Die Lösung ist bewusst benutzerfreundlich konzipiert. Viele Produktionsbetriebe haben weder Zeit noch IT-Know-how, um sich mit komplexer Software zu beschäftigen. Deshalb lässt sich der moneo IIoT Core intuitiv bedienen und erweitern. Unternehmen können klein anfangen, etwa mit der Überwachung einer einzelnen Pumpe oder eines Filters, und das System später Schritt für Schritt ausbauen, sobald der Nutzen sichtbar wird.
Der moneo IIoT Core in der Praxis
Wie eine Smartwatch für Maschinen: moneo hält den Zustand jederzeit im Blick.
(Bild: ifm electronic)
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen Beispiele aus unterschiedlichen Branchen. So kann eine Industriewäscherei drohende Probleme wie eine unterbrochene Wasserversorgung oder schwankende Tankfüllstände frühzeitig erkennen. Bevor die Anlage plötzlich stillsteht, kann das Personal eingreifen und so Ausfallzeiten aktiv vermeiden.Auch in Lackierbetrieben macht sich der Einsatz bezahlt. Dort entstehen beispielsweise beim Beschichten gesundheitsschädliche Gase, die über Abluftventilatoren abgeführt werden müssen. Durch die Echtzeitüberwachung dieser Ventilatoren kann sichergestellt werden, dass die Abluftanlagen jederzeit zuverlässig arbeiten. Das erhöht nicht nur die Anlagenverfügbarkeit, sondern trägt unmittelbar zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz für Mitarbeitende bei.Ein weiteres Beispiel ist die präzise Fehleridentifikation innerhalb der Fertigung. Werden Daten kontinuierlich aufgezeichnet, lässt sich genau nachvollziehen, zu welchem Zeitpunkt ein Prozessfehler aufgetreten ist. Betroffene Chargen können gezielt isoliert werden, ohne dass unnötig große Mengen an Produkten zurückgerufen oder entsorgt werden müssen. Gleichzeitig können Prozesse so nachjustiert werden, dass zukünftige Fehlproduktionen vermieden werden.Nicht zuletzt schafft die Software Transparenz beim Energieverbrauch. Gerade Druckluftkosten, die bisher oft unerklärlich hoch erschienen, lassen sich klar nachvollziehen und den Ursachen zuordnen. Unbemerkte Leckagen oder ineffiziente Abläufe fallen sofort auf und können so direkt behoben werden.
Stand: 16.12.2025
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IIoT-Plattformen: Kosten senken und Know-how sichern
Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass mit moneo deutliche Einsparungen durch vermiedene Ausfälle und einen reduzierten Energieverbrauch erzielt wurden. Wartungen und Reparaturen können besser geplant werden und der Return on Investment stellt sich in vielen Fällen bereits nach wenigen Monaten ein.
Hinzu kommt ein weiterer, oft unterschätzter Vorteil: Wissen bleibt im Unternehmen. Da viele erfahrene Fachkräfte in den kommenden Jahren in Rente gehen, droht ein Verlust an Know-how. Die Software kann Erfahrungswerte softwaregestützt dokumentieren und neuen Mitarbeitenden zur Verfügung stellen. Ob Maschinenverfügbarkeit, Prozessqualität oder Energieoptimierung – die Herausforderungen in der Fertigung sind vielfältig.
Der moneo IIoT Core bietet hier einen praxisnahen Ansatz: einfach einzusetzen, flexibel erweiterbar und wirtschaftlich attraktiv. Damit wird die Plattform zu einem wichtigen Baustein auf dem Weg in die digitale, effiziente Produktion und sorgt dafür, dass Unternehmen jederzeit volle Transparenz über ihre Prozesse haben.
Helena Titz ist Specialist Product Marketing bei ifm.