Expansion in den Süden Verbindungstechnik: Igus übernimmt Elko

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Dank erweiterter Fertigungskapazitäten durch die Übernahme von Elko Verbindungstechnik durch Igus erhalten Unternehmen jetzt noch schneller die für ihre Anwendung passende konfektionierte Leitung.

(v.l.n.r.) Michael Blass, Markus Grözinger, Christian Stremlau und Harwig Nuß von Igus.(Bild:  Igus)
(v.l.n.r.) Michael Blass, Markus Grözinger, Christian Stremlau und Harwig Nuß von Igus.
(Bild: Igus)

Igus gibt die Übernahme der Elko Verbindungstechnik bekannt. Mit diesem Schritt erweitert das Unternehmen seine Kapazitäten bei der Konfektionierung im Bereich der Antriebstechnik. Gleichzeitig ist der Motion-Plastics-Spezialist aus Köln damit noch näher bei seinen Kunden im süddeutschen Raum vertreten, dem Zentrum der deutschen Werkzeugmaschinen- und Automobilindustrie.

Die Konfektionierung von Leitungen für bewegte Anwendungen ist eine Kernkompetenz des Motion-Plastics-Spezialisten Igus. Diese werden nach industriellen Standards oder individuellen Vorgaben hergestellt. Bei Leitungen greift der Hersteller auf sein umfangreiches Chainflex-Angebot zurück, das in Kombination mit namhaften Steckerherstellern wie Harting, Binder, TE Intercontec, Yamaichi und vielen anderen verwendet wird. Mit fast 6000 konfektionierten Motor-, Servo-, Signal- und Geberleitungen für den Einsatz in Energieketten und passend zu 40 Herstellerstandards bietet der Hersteller für nahezu jeden Anwendungsfall die richtige Antriebsleitung. Die konfektionierten Readycable-Leitungen garantieren eine lange Lebensdauer dank umfangreicher Tests und Qualitätsprüfungen im 4000 Quadratmeter großen Testlabor und mehr als 25-jähriger Erfahrung in der Herstellung und Konfektion von Leitungen.

Individuelle Konfektionierungslösungen direkt geliefert

Im Januar 2025 hat igus die Elko Verbindungstechnik übernommen – ebenfalls ein inhabergeführtes Unternehmen und Spezialist in der Verbindungstechnik. Das Unternehmen aus Kirchheim am Necker ist darauf spezialisiert, Leitungen und Steckverbinder zu kundenspezifischen Systemen und Kabelsätzen zusammenzustellen, die vorwiegend im Maschinenbau und in der Automobilindustrie Anwendung finden. Der Standort Kirchheim am Neckar bietet durch seine geografische Lage und die gute verkehrstechnische Anbindung ideale Voraussetzungen für eine hohe regionale Kundennähe und einen noch besseren Service. „Die Nähe zu unseren zahlreichen Kunden in Süddeutschland ermöglicht es uns, noch flexibler und schneller auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden einzugehen“, macht Michael Blass, Igus Geschäftsführer E-Kettensysteme, deutlich. „Die regionale Nähe ermöglicht einen noch direkteren und persönlicheren Kundenservice.“ Genau diese Nähe zum Kunden und seiner Anwendung ist wichtig, um gemeinsam neuartige und maßgeschneiderte Lösungen für verschiedensten Anwendungsszenarien zu entwickeln. Dabei gilt es, genau auf die speziellen Anforderungen der jeweiligen Anwendung zu achten. „Denn es gibt nicht die eine Leitung für alle Fälle, sondern Einsatzbedingungen und Einsatzort spielen bei der Wahl der optimalen Leitung eine entscheidende Rolle”, so Christian Stremlau, Head of Readychain & Readycable bei Igus. „Wir suchen immer nach der günstigsten Lösung, die funktioniert.“

Zusammenschluss stärkt beide Partner im Bereich Verbindungstechnik

Gleichzeitig bauen die Kölner mit der Übernahme der Kirchheimer ihre Fertigungskapazitäten durch mehr Produktionsfläche und konsequente Automation der Fertigungsprozesse weiter aus. Es entsteht ein Produktionsverbund mit geringsten Durchlauf- und Lieferzeiten. Bisher konfektioniert Igus allein in Deutschland über 14.000 Leitungen pro Woche. Insgesamt werden an 14 internationalen Standorten weltweit readycable konfektioniert. Diese Konfektionierungsautomaten kommen künftig auch bei Elko zum Einsatz und senken die Durchlaufzeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität und Preisstabilität in Kirchheim. „Wir werden wie in Köln investieren und kontinuierlich an der Entwicklung innovativer Lösungen arbeiten“, so Stremlau weiter. Ein Beispiel ist der selbstentwickelte und patentierte Crimptower, von dem jeder zehn Crimpmaschinen und 20 verschiedene Bandwaren zur unmittelbaren Verarbeitung bereithält. „Wir haben uns sehr bewusst für den Kauf entschieden“, betont Christian Stremlau von Igus. „Das Unternehmen mit seinen engagierten Mitarbeitenden ist in der Region tief verwurzelt. Wir bedanken uns für das entgegengebrachte Vertrauen von Harwig Nuß und Markus Grözinger, die das Unternehmen 1998 gegründet haben.“ Der Zusammenschluss werde beide Unternehmen stärken, ist Christian Stremlau überzeugt.

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