3D-Druck Igus bietet erstes PTFE-freies Filament 

Quelle: Igus 2 min Lesedauer

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Um nun auch hochstabile, verschleißfeste und PTFE-freie Bauteile aus dem 3D-Druck liefern zu können, hat Igus jetzt sein Filament-Portfolio mit iglidur i190PF weiter ausgebaut. 

iglidur i190PF ist ein hochstabiles Filament für den 3D-Druck von verschleißfesten und PTFE-freien Sonderteilen.(Bild:  Igus)
iglidur i190PF ist ein hochstabiles Filament für den 3D-Druck von verschleißfesten und PTFE-freien Sonderteilen.
(Bild: Igus)

Igus verfolgt konsequent das Ziel, seine etablierten Gleitlagerwerkstoffe für den Spritzguss vollständig in den 3D-Druck zu übertragen. Mit der Einführung des neuen Filaments iglidur i190PF ist dem Anbieter nun ein weiterer wichtiger Schritt gelungen: Der beliebte Standard-Gleitlagerwerkstoff iglidur W300 wurde in seiner PTFE-freien Variante jetzt erfolgreich als Material Twin in den 3D-Druck überführt. Anwender erhalten damit dieselbe Materialqualität und Verschleißfestigkeit wie im Spritzguss jetzt auch für den FDM-Druck. „Unser Ziel war es, in Zeiten der Diskussion rund um ein mögliches PFAS-Verbot bereits jetzt für alle 3D-Verfahren PTFE-freie Materialien anbieten zu können“, erklärt Jonas Burk, Geschäftsbereichsleiter Additive Fertigung bei Igus. 

Erstes PTFE-freies Filament mit hoher Abriebfestigkeit

Neben einem PTFE-freien Resin und SLS-Material ist iglidur i190PF nun das erste PTFE-freie Filament von igus. Es basiert auf dem bewährten Tribofilament iglidur i190 und besitzt die gleichen tribologischen Eigenschaften wie der Spritzguss-Werkstoff iglidur W300PF, welches zu den Standardmaterialien bei Igus zählt. Zudem zeichnet es sich durch seine hohe Biegefestigkeit von 80 MPa und den schmier- sowie wartungsfreien Betrieb aus. Das neue Filament punktet außerdem mit seiner hohen mechanischen Festigkeit und einer außergewöhnlichen Abriebfestigkeit, die Standardkunststoffe wie ABS oder Nylon deutlich übertrifft. Die gedruckten Bauteile sind bei bis zu 90 °C einsetzbar und bieten eine lange Lebensdauer im schmierfreien Betrieb. Iglidur i190PF eignet sich auch für die Konstruktion von Gleit-Komponenten für Multi-Material-Bauteile, da es sich sehr gut mit hochsteifen Materialien verbindet. Das Filament ist auf allen handelsüblichen geschlossenen 3D-Druckern mit einer beheizbaren Druckplatte ganz einfach verarbeitbar.

Schnelle Fertigung individueller Bauteile

Tests im hauseigenen 5.500 Quadratmeter großen Testlabor belegen die sehr guten Verschleiß- und Reibwerte gegenüber Standardmaterialien für den FDM-Druck. Bei einem Pin-on-Disk Test mit einer Last von 10 N auf einer Scheibe aus V2A-Edelstahl konnte ein gedruckter Probekörper aus iglidur i190PF mit einer 100-fach besseren Verschleißrate gegenüber einem gedruckten Probekörper aus PETG punkten. Mit iglidur i190PF können Konstrukteure nun PTFE-freie Verschleißteile im 3D-Druck fertigen, ohne Unterschiede in der Materialperformance gegenüber dem bekannten und bewährten Filament iglidur i190 in Kauf nehmen zu müssen. Igus bietet das neue Filament sowohl zur Eigenverarbeitung als auch über den 3D-Druckservice an. Anwender können ihre STEP-Datei hochladen, Material und Menge wählen und erhalten ihr Bauteil innerhalb weniger Tage.

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