Deutsch-italienische Partnerschaft Digitale Zwillinge: IDTA und Federtec arbeiten zusammen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Industrial Digital Twin Association (IDTA), die Standards für Digitale Zwillinge entwickelt, hat eine Kooperationsvereinbarung mit dem italienischen Verein Federtec unterschrieben.

Ing. Domenico Di Monte, Vizepräsident von Federtec (links) und Dr. Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA, freuen sich auf die Konsolidierung eines globalen Datenökosystems basierend auf der AAS. (Bild:  IDTA)
Ing. Domenico Di Monte, Vizepräsident von Federtec (links) und Dr. Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA, freuen sich auf die Konsolidierung eines globalen Datenökosystems basierend auf der AAS.
(Bild: IDTA)

Die deutsche Nutzerorganisation Industrial Digital Twin Association (IDTA) und der Verein Federtec, Repräsentant von Unternehmen im Bereich Fluidtechnik, mechanische Kraftübertragung und Automatisierung industrieller Prozesse in Italien, vereinbaren ihre Zusammenarbeit. Beide Organisationen zeichneten eine Absichtserklärung für Austausch und Bündelung der Kompetenzen. Die Mitglieder beider Kooperationspartner sind auf internationaler Ebene stark in der Standardisierung von Digitalisierungsprojekten (Digitale Zwillinge) engagiert und decken eine Vielzahl von Branchen ab. Damit positionieren sich beide ideal, um die industrielle Automatisierung voranzutreiben und globale Herausforderungen technologischer Innovationen zu begegnen.

Die beiden Partner beabsichtigen zukünftig zusammenzuarbeiten und ein erfolgreiches globales Ökosystem für interoperable industrielle Digitale Zwillinge und insbesondere die Verwaltungsschale aufzubauen und zu konsolidieren. Folgende Aktivitäten sind vereinbart:

- Ausarbeitung von Themen, die für eine enge Zusammenarbeit zwischen beiden Organisationen von Interesse sind.

- Austausch der Vertreter beider Organisationen bei Meetings und Veranstaltungen.

- Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten zu ausgewählten Themen.

- Abstimmung und Zusammenarbeit bei der Bereitstellung von Informationen und Materialien für die Öffentlichkeit.

- Gemeinsame Promotionsaktivitäten, wie z. B. gemeinsame Pressemitteilungen oder die gegenseitige Teilnahme an Veranstaltungen der jeweils anderen Partei.

- Austausch von Informationen und Publikationen sowie Ausrichtung gemeinsamer Themen.

- Gegenseitige Berichterstattung über den aktuellen Stand und Abstimmung auf Führungsebene, um sicherzustellen, dass sich die Ansätze ergänzen und Doppelarbeit vermieden wird.

Workshop über Digitale Zwillinge und AAS

Die erste gemeinsame Maßnahme wurde bereits vereinbart. Im März 2025 ist ein Workshop für Mitglieder beider Organisationen geplant, um Informationen über die Nutzung und die Vorteile der Asset Administration Shell (AAS) auszutauschen.

„Wir verfolgen das Ziel, als Referenzpunkt für den Sektor der Kraftübertragung und Fluidtechnik zu fungieren und ein wichtiger Ansprechpartner für Unternehmen, Institutionen und nationale und internationale Verbände zu sein, um technologische, industrielle und marktbezogene Themen zu erörtern“, erklärt Ing. Domenico Di Monte, Vizepräsident von Federtec. „Wir sind sehr stolz darauf, diese Zusammenarbeit mit IDTA zu beginnen, die der Schaffung eines Netzwerks dient, womit die Kompetenzen unserer Mitglieder verbessert werden und Chancen beim Einsatz von Digitalen Zwillingen im Automatisierungssektor zu ergreifen ermöglicht werden.“

Dr. Matthias Bölke, Vorstandsvorsitzender der IDTA, ergänzt: „Unser Ziel ist es, die AAS für den gesamten Lebenszyklus eines jeden Assets in der Industrie zu etablieren und zu einem internationalen Standard zu machen. Daher ist die internationale Verbreitung von entscheidender Bedeutung, und wir arbeiten weltweit mit immer mehr Organisationen aus der Industrie zusammen. Wir freuen uns, diese Vereinbarung zu unterzeichnen und so ein breites Branchennetzwerk am italienischen Markt zu schaffen, um die Vorteile des AAS zu vermitteln, Akteure der Automatisierungsbranche mit ähnlichen Interessen zu vernetzen und die Expertise im Bereich Open-Source-Technologie zu stärken. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

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