IBM präsentiert p5-Systeme mit POWER5 Prozessor

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IBM hat heute weiterentwickelte UNIX-Systeme vorgestellt, die erstmals mit POWER5-Prozessoren ausgestattet sind und mit der IBM “Virtualization Engine”-Technologie auch Mikro-Partitionierung bis auf Zehntelbruchteile eines Prozessors hinunter ermöglichen. Sie sind das Ergebnis eines mehrjährigen Projektes mit einem Entwicklungsaufwand in dreistelliger Millionenhöhe, in dem die bisherigen UNIX- Server mit Technologien aus dem Mainframe-Bereich ausgestattet wurden. Die heute angekündigten IBM eServer p5 Modelle sind mit zwei bis 16 POWER5 Prozessoren ausgestattet, demnächst werden auch noch wesentlich größere Systeme zur Verfügung stehen. Die neuen Rechner gehören zu den leistungsstärksten und am besten skalierbaren Systemen im UNIX-Bereich

UNIX Systeme sind oft lediglich zu 10 bis 15 Prozent ausgelastet. Der Bedarf nach Systemen, die mit Technologien wie der dynamischen logischen Partitionierung die Auslastung erhöhen, wird zukünftig stark ansteigen. Als erste UNIX-Server bieten die neue eServer p5 Systeme die Möglichkeit, durch Mikro-Partitionierung auf jedem Prozessor bis zu zehn virtuelle Server zu betreiben. Partitionen werden bei Bedarf innerhalb weniger als einer Sekunde automatisch rekonfiguriert. Das neue p5-System unterstützt mehrere Betriebssysteme, unter anderem AIX5L 5.2, AIX5L 5.3 und LINUX (RedHat und Novell Suse). Bereits ein Zehntel der Kapazität eines Prozessors ist ausreichend, um ein Betriebssystem auf dem eServer zu betreiben. Im neuen Betriebssystem eingearbeitet sind Mainframe-Charakteristika, die Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Ausfallsicherheit erhöhen und so Betriebskosten reduzieren.

Der Prozessor: POWER5

Der neue POWER5 Mikroprozessor verfügt über 276 Millionen Transistoren pro Prozessor, die aus 0,13-Mikron-Kupfer-Leitungen bestehen und über SOI-Technologie (Silicon-On-Insulator) verfügen. Der Prozessor verbindet eine sehr hohe Geschwindigkeit mit einem hohen Maß an Integration. POWER5 beinhaltet nicht nur mehrere Prozessorkerne, sondern auch Memory und Task-Management Elemente, die lange Zeit nicht im Chip integriert waren.

Die Virtualization Engine

Die IBM Virtualization Engine-Technologie ermöglicht eine Unterteilung der Prozessoren in zehn “virtuelle Server” oder Partitionen. Dadurch können p5-Servers mehrere unabhängige Workloads konsolidieren und lassen sich in einer virtuellen Server-Farm einfach verwalten. Zusätzlich ermöglicht der Virtualization Engine einheitlichen Zugriff auf die verschiedensten System-und Workload- Management Funktionen.

Betriebssysteme

Anwender können zwischen AIX 5L 5.2, AIX 5L 5.3 oder RedHat beziehungsweise SUSE Linux wählen. Zusätzlich kann auch das neue iSeries Betriebssystem i5/OS auf dem Modell 570 gefahren werden.

Das erste Angebot von eServer p5-Systemen wird aus drei unterschiedlichen Servern bestehen, welche auf die speziellen Anforderungen bei kleinen und mittleren Unternehmen sowie Konzernen zugeschnitten sind. Der Deskside oder Rack-Server p5-520 wird ein Entry Level 2-Wege-System sein, ausgestattet mit 1,65 GHz POWER5 Mikroprozessoren mit bis zu 32 GB Speicher, betrieben mit AIX 5L oder Linux. Der p5-550 Deskside oder Rack-Server wird auf 4-Wege heraufgesetzt, ist mit bis zu 64 GB Speicher ausgerüstet und wird von 1,65 GHz Mikroprozessoren gesteuert. Das System läuft entweder unter AIX 5L oder unter Linux. Der Midrange p5-570 wird auf ein 16-Wege-System aufgestockt, hat 1,9 GHz POWER5 Mikroprozessoren und läuft unter AIX5L, Linux oder i5/OS, der neuen Generation von OS/400. Zusätzlich wird eine Express-Version des p5-570 angeboten, mit 1,5 GHz Prozessoren und mit bis zu 256 GB Speicher.

Kundenbeispiel

Die Whirlpool Corporation ist ein führender Anbieter im Markt für Haushaltsgeräte. Das Unternehmen hat einen jährlichen Umsatz von 12 Milliarden US-Dollar, 68.000 Mitarbeiter und weltweit knapp 50 Produktions-und Forschungszentren und vermarktet unter anderem die Marken Whirlpool, KitchenAid, Brastemp, Bauknecht und Consul in mehr als 170 Ländern.

“Wir legen Wert auf eine verlässliche und skalierbare Plattform, die es uns ermöglicht, unsere Anwendungen nahtlos auszubauen, so dass wir uns ganz auf unsere Kunden konzentrieren können und als Unternehmen wachsen. IBM pSeries und die POWER-Architektur haben uns dies in den letzten Jahren ohne Zweifel ermöglicht,” so Robert Gamso, Senior Principal Systems Architect bei der Whirlpool Corporation. “Mit Hilfe des revolutionären p5-Systems im UNIX-Bereich werden wir die Möglichkeiten der Virtualisierung und des POWER5-Prozessors voll ausschöpfen, wir werden dabei mehrere Anwendungen in der Produktion und auf Test-Systemen laufen lassen. Dadurch werden wir drastisch unsere Produktionskosten senken, außerdem können wir jetzt und in Zukunft auf Skalierbarkeit und Flexibilität zugreifen, die wir für unsere Unternehmensplattform dringend benötigen.” (rar)

Weitere Informationen erhalten Sie unter:www.ibm.com/servers/de

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