Head-up-Display für mehr Sicherheit

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Konica Minolta entwickelt ein Head-up-Display, das 3D AR HUD, das für mehr Sicherheit beim Autofahren sorgen soll. Erstmals ist es möglich, die Informationen an verschiedenen Positionen darzustellen, abhängig von der Entfernung und der Fahrgeschwindigkeit.

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Konica Minolta entwickelt ein Head-up-Display, das 3D AR HUD, das für mehr Sicherheit beim Autofahren sorgen soll. Erstmals ist es möglich, die Informationen an verschiedenen Positionen darzustellen, abhängig von der Entfernung und der Fahrgeschwindigkeit.

Die Head-Up-Displays im Automobil sollen Informationen direkt in das Sichtfeld des Fahrers einblenden. Die meisten dieser Systeme präsentieren die Informationen an der Windschutzscheibe. Üblicherweise kommen Navigationssysteme und Instrumente zum Einsatz, um den Fahrer die Informationen darzubieten. Der Fahrer kann nach vorne schauen, während er gleichzeitig die Informationen erhält, was die Sicherheit erhöht. Doch bei diesen Lösungen können Veränderungen des Fahreraugpunktes in einer Fehljustierung von dargestellten Informationen und Geschehen auf der Straße resultieren (siehe Bild).

Funktionen eines 3D-AR-HUDs

Das Konzept von Konica Minolta namens 3D AR HUD vermag Informationen bei unterschiedlichen Entfernungen abhängig von der Fahrgeschwindigkeit (zum Beispiel 40 m nach vorn bei 40 km/h in der Stadt, 80 m nach vorn bei 80 km/h auf der Landstraße) zu repräsentieren, punktgenau und unabhängig vom Fahreraugpunkt. Der Fahrer kann die Informationen mit wenig optischem Aufwand erkennen. Die Position der Objekte wird visualisiert, um auf den Fahrer beispielsweise im Voraus zu warnen,  und damit Zeit für Entscheidungen und Fahrmanöver zu geben. Somit soll das System die Unfallrate senken helfen und das Fahren sicherer machen.

Hintergründe

Vor rund einem Jahr startete Konica Minolta die gemeinsame Entwicklungsarbeit mit dem Ishikawa Watanabe Laboratory an der Universität Tokyo, um ein Verfahren zu konzipieren, schnell virtuelle 3D-Bilder zu projizieren. Das 3D AR HUD ist eines der Ergebnisse dieser Arbeit. Konica Minolta will die Bemühungen vertiefen, unkonventionelle Systeme für die Präsentation von Informationen zu entwickeln. Dabei kann das Unternehmen seine Expertise in Optik und Sensorik mit den Technologien des Ishikawa Watanabe-Labors wie Hochgeschwindigkeits-Bildverarbeitung, Projektion und Verfahren für variable Fokussierung verbinden. Schließlich will Konica Minolta eine umfassendes Sicherheitsassistenzsystem entwickeln, das mittels verschiedenen Sensoren gewonnene Informationen schnell erkennen und verarbeiten kann und Fahrer auf Gefahren präzise und sofort aufmerksam macht.  

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