„Future of Shipyard“ HD Hyundai nutzt Siemens Xcelerator für digitale Lösungen im Schiffbau

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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HD Korea Shipbuilding & Offshore Engineering (HD KSOE) und Siemens werden künftig gemeinsam eine integrierte Plattform entwickeln, die durchgängige Datenprozesse in allen globalen Werften des koreanischen Unternehmens ermöglicht. HD KSOE ist die Zwischenholding von HD Hyundai.

(Bild:  Siemens)
(Bild: Siemens)

Die neue Plattform bildet das Herzstück des Projekts „Future of Shipyard“ von HD Hyundai, mit der das Unternehmen bis 2030 eine hochmoderne Werft aufbauen will. Damit reagiert HD Hyundai auf bisherige Brüche im Datenfluss zwischen Konstruktion und Produktion und schafft eine einheitliche, digitale Arbeitsumgebung. Die Plattform soll die Zusammenarbeit von Engineering und Fertigung verbessern und helfen, komplexe Schiffbauprojekte verlässlich umzusetzen.

  • Siemens stellt digitales Rückgrat für das Projekt „Future of Shipyard“ bereit, um neue Design- und Produktionsplattformen zu entwickeln
  • Der Anwendungsbereich der Plattform soll auf weitere Schiffstypen ausgeweitet werden, darunter Handels- und Spezialschiffe 
  •  Der koreanische Schiffbauer nutzt die Siemens-Software Digital Twin Composer, um eine auf dem Industrial Metaverse basierende Umgebung aufzubauen

Basierend auf der offenen digitalen Geschäftsplattform Siemens Xcelerator will HD Hyundai mit dem Projekt „Integrated Platform for Ship Design‑Production Consistency“ einen durchgängigen digitalen Datenfluss vom Design bis zur Produktion schaffen. Eine einheitliche Datenbasis verknüpft beide Bereiche in Echtzeit und reduziert so Ineffizienzen und Fehler, die bisher durch getrennte Prozesse und Datenbrüche entstanden sind.

In dieser einheitlichen digitalen Umgebung verknüpfen standardisierte Datenflüsse und interoperable Systeme zentrale Bereiche wie CAD‑Konstruktion (computergestützte Entwurfsprozesse), Produktlebenszyklusmanagement, digitale Fertigung, Automatisierung und Simulation. So lassen sich Planungs‑, Bau‑ sowie Erweiterungs‑ und Umbauarbeiten einer Werft bereits virtuell prüfen, bevor sie vor Ort umgesetzt werden.

HD Hyundai plant außerdem, den Einsatz modellbasierter Engineering‑Methoden auszuweiten und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bereichen und Teams deutlich zu verbessern. Künftig sollen insbesondere Daten zu Blockmontage, Schweißarbeiten, Rohrsystemen und Elektrik in einem integrierten 3D‑Modell zusammengeführt werden. Das erhöht die Konstruktionsgenauigkeit, ermöglicht eine optimierte Produktionsplanung und schafft einheitliche Abläufe in der Fertigung.

Die Plattform soll für eine breite Palette von Schiffstypen zum Einsatz kommen – von Handelsschiffen bis hin zu Spezialschiffen. Zu den wichtigsten Anwendungsfeldern zählen die strukturierte Verwaltung von Ausrüstungs‑ und Komponentendaten, digitale Leistungsanalysen auf Basis von 3D‑Modellen, Instandhaltungskonzepte sowie die technische Unterstützung für internationale Schiffbauprojekte.

Zusätzlich arbeitet HD Hyundai daran, Schiffe und Werften im Industrial Metaverse fotorealistisch darzustellen. Dabei kommt KI zum Einsatz, die in einer virtuellen Lernumgebung mit synthetischen und industriellen Daten trainiert wird. So entstehen interaktive Visualisierungen und physikbasierte Modelle komplexer Produktionsumgebungen, basierend auf der Digital‑Twin‑Technologie von Siemens.

Die beiden Unternehmen planen eine schrittweise Einführung, die voraussichtlich 2026 beginnt. Der Einsatz auf operativen Schiffen ist ab 2028 vorgesehen. Um mehr über die Zusammenarbeit von Siemens mit HD Hyundai zu erfahren, schauen Sie hier

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