Hard-und Software für den Roboter

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In einem für das Unternehmen ereignisreichen Jahr präsentiert sich die erst 2010 gegründete Synapticon GmbH nun auch zum ersten Mal auf der Hannover Messe. Vom 24. bis 28. April wird das Technologieunternehmen am Gemeinschaftsstand der Ethercat Technology Group in Halle 9 Hard- und Software für die effiziente Entwicklung und Produktion von robotischen Systemen wie Industrierobotern und mobilen Servicerobotern vorstellen.

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In einem für das Unternehmen ereignisreichen Jahr präsentiert sich die erst 2010 gegründete Synapticon GmbH nun auch zum ersten Mal auf der Hannover Messe. Vom 24. bis 28. April wird das Technologieunternehmen am Gemeinschaftsstand der Ethercat Technology Group in Halle 9 Hard- und Software für die effiziente Entwicklung und Produktion von robotischen Systemen wie Industrierobotern und mobilen Servicerobotern vorstellen.

„Das Leitthema der diesjährigen Hannover Messe „Integrated Industry – Creating Value“ passt hervorragend zu unserem Verständnis einer Technologie, die auf Integration, Automatisierung, Vernetzung und Dezentralität setzt. Jeder spricht zwar von Industrie 4.0, Vernetzung und intelligenter Robotik, aber faktisch bewegen wir uns noch in einer Welt voller Insellösungen, durch die viele Prozesse unnötig verkompliziert werden“, erklärt Nikolai Ensslen, Gründer und Geschäftsführer der Synapticon GmbH.

Wachstum zeigt Problem

„Unser starkes Wachstum der vergangenen Jahre zeigt, dass wir mit unserem neuen Ansatz  hier ein grundlegendes Problem lösen. Durch unsere jüngste Kapitalerhöhung mit Hilfe verschiedener Investoren erhalten wir noch mehr Möglichkeiten, stärker in Forschung & Entwicklung aber auch in neue Mitarbeiter und neue Standorte zu investieren.“, setzt Ensslen fort.

Zentraler Bestandteil des Portfolios der Synapticon GmbH sind die Somanet-Module. Dies sind Hardware- und Softwarebausteine, mit denen Steuerungs- und Regelungssysteme für Roboteranwendungen realisiert werden. Die Schwerpunkte liegen dabei auf leistungsfähiger und zugleich kostengünstiger Motor- und Motion-Control, sowie dem komfortablen Abrufen und der integrierten Verarbeitung von Sensordaten.

Mit Modulen zum System

Ein Somanet-Stack lässt sich individuell konfigurieren und besteht stets aus drei Modulen: einem Motor-Controller, der aus unterschiedlichen Leistungsklassen gewählt werden kann, ein Prozessor sowie  einer Kommunikationsschnittstelle für die gängigen industriellen Echtzeit-Protokolle. Anlässlich der diesjährigen Hannover Messe wird Synapticon drei neue Somanet-Module vorstellen, die sich für Kleinstroboter, industrielle Roboterarme sowie für mobile Robotiksysteme eignen.

„Industrie 4.0, Automatisierung und kollaborative Robotik bergen allesamt große Versprechen und Zukunftsfantasien. In der Vergangenheit haben wir aber gesehen, dass sich neue Technologien nur etablieren, wenn sie schnell verfügbar, skalierbar und zu vertretbaren Kosten eingesetzt werden können“, erläutert Nikolai Ensslen. „Speziell durch das große Interesse von Unternehmen aus Asien, wo wir gerade eine massive Automatisierungswelle erleben, zeigt, dass wir mit unserem Konzept den Herstellern robotischer Systeme effektiv helfen.“

Jung und 50-Köpfe-stark

Das junge Unternehmen aus der Region Stuttgart ist seit seiner Gründung auf stetigem Wachstumskurs. Nach mehrere Umzügen arbeitet die Mehrheit des fast 50-köpfigen Teams aktuell am neuen Hauptsitz in Schönaich. Zudem hat Synapticon vor zwei Jahren ein Büro im Silicon Valley eröffnet, um möglichst nah am Puls der Zeit zu sein. Außerdem plant das Startup nach der jüngsten Finanzierungsrunde einen zusätzlichen Standort in China.

„Wir sehen am Markt das massive Bedürfnis bei den Herstellern, robotische Systeme schneller, einfacher und zu geringen Kosten entwickeln und schließlich auch in Serie produzieren zu können. Die konventionellen Ansätze und die gegenwärtig überwiegend eingesetzte Technologie machen dies jedoch praktisch unmöglich. Meist müssen die Unternehmen einzelne Elemente verschiedenster Anbieter bestellen, kombinieren und mit viel Aufwand aufeinander abstimmen. Geht es vom Prototyp dann in die Serienproduktion, dann fangen viele Unternehmen wieder von Null an“, fasst Nikolai Ensslen zusammen.

Neue Antriebsmodule für Robotik und Mobility

Auf der Hannover Messe zeigt Synapticon am Messestand diese drei neuen Antriebsmodule, die allesamt BLDC/PMSM/DC-Motoren ansteuern und sowohl für Positions-, Geschwindigkeits- als auch Drehmomentregelung eingesetzt werden können.

•             SOMANET IFM Drive DC100 (120 W servo motor driver module, 12-24 V DC, 5 A)

•             SOMANET IFM Drive DC1000 (1 kW servo motor driver module, 12-48 V DC, 20 A)

•             SOMANET IFM Drive DC5000 (5 kW servo motor driver module, 12-48 V DC, 100 A)

Ideal für kollaborative Roboterarme und die Kleinrobotik eignet sich das Antriebsmodul SOMANET IFM Drive DC1000. Es verfügt über vier Phasen und kann somit neben dem Motor auch Bremsen ansteuern. Das kompakte Modul unterstützt bis zu drei Feedback-Systeme für Position und Drehmoment und arbeitet im Niederspannungsbereich bis 48 Volt. Das DC1000 ist kompatibel mit PMSM, BLDC und DC-Bürstenmotoren. Synapticons modellprädiktive Vektorregelung regelt Motoren über diese Leistungselektronik besonders hochauflösend und effizient. Einen anderen Fokus hat das DC5000. Dieses Somanet-Modul wird aktuell vor allem im Bereich der Elektromobilität eingesetzt, wo Leistungen bis 5000 Watt abgerufen werden. Das DC100 hingegen eignet sich speziell für Kleinstantriebslösungen.

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