EOS auf der Hannover Messe 2026 Roboterhände mit 3D-Druck und KI-gestützte Fertigung

Von EOS 3 min Lesedauer

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Werkzeuge für die automatisierte Produktion mit 3D-Druck realisieren oder eine adaptive Fertigungslinie aufsetzen: EOS zeigt auf der Hannover Messe 2026, was im industriellen 3D-Druck möglich ist

Auf der Hannover Messe wird ein per 3D‑Druck hergestellter Greifer an einem Roboterarm live demonstriert, der die Chancen der additiven Fertigung für Funktionalität und Steuerung veranschaulicht.(Bild:  EOS)
Auf der Hannover Messe wird ein per 3D‑Druck hergestellter Greifer an einem Roboterarm live demonstriert, der die Chancen der additiven Fertigung für Funktionalität und Steuerung veranschaulicht.
(Bild: EOS)

Auch in der Defense Production Area, einem erstmals auf der Hannover Messe eingerichteten Ausstellungsformat, ist das Unternehmen mit verschiedenen Anwendungen vertreten. „EOS ist seit über 30 Jahren Vorreiter im 3D-Druck für Metalle und Polymere“, so Nikolai Zaepernick, CSO EOS. „Wir kombinieren Systeme, Materialien und digitale Prozesse zu genau der Lösung, die Kunden für eine zukunftsfähige Produktion brauchen – das zeigen wir auf der Hannover Messe in geballter Form.“ 

3D-Druck von Produktionswerkzeugen: Kosten, Zeit und Material einsparen

Am Stand G44 in Halle 26 zeigt EOS in verschiedenen Applikationen, welche Vorteile mit industriellem 3D-Druck in der Fertigung von Produktionswerkzeugen realisierbar sind. So lassen sich die Kosten für Werkzeuge zur Formfaserproduktion um bis zu 50 Prozent reduzieren, wobei die Umsetzung nur wenige Wochen in Anspruch nimmt und selbst bei kleinen Losgroßen profitabel ist. Ein Beispiel für die Reduktion von Materialeinsatz ist die Fertigung von Vibrationswendelförderern, die im Maschinenbau beispielsweise Schüttgut wie Schrauben oder Muttern transportieren. Hier konnte EOS in einem Kundenprojekt nach eigenen Angaben sieben Prozent Material und 30 Prozent Kosten einsparen, gleichzeitig wurden die Vorlaufzeiten um über 90 Prozent verkürzt.
In Aktion zu sehen sein wird auf der Hannover Messe ein in 3D-Druck gefertigter Greifer für einen Roboterarm, der aufzeigt, welche Möglichkeiten in puncto Funktionsweise und Steuerung die additive Fertigung in diesem Bereich bietet. Darüber hinaus sind eine Gewichtsreduktion von über 90 Prozent sowie CO2-Einsparungen von über 90 Prozent realisierbar.

Adaptive Fertigung mit Siemens und EOS

Eine Produktion, die sich schnell verändernden Anforderungen anpasst – das ist die Idee des Konzepts Adaptive Manufacturing, das im Innovation Hub am Siemens-Stand gezeigt wird. Als Applikationsbeispiel dafür dient die Mittelsohle eines Sportschuhs, die bezüglich Sportler, Sportart und anderer Kriterien flexibel angepasst werden kann.
„Dank Industrieller Künstlicher Intelligenz zur Orchestrierung komplexer Workflows können wir den kompletten Prozess steuern und flexibilisieren“, so Karsten Heuser, Vice President of Additive Manufacturing bei Siemens Digital Industries. „Das Konzept umfasst alle Schritte vom KI-gestützten Design für den 3D-Druck bis zur KI gestützten Orchestrierung der gesamten Fertigung.“ Herzstück der adaptiven Fertigungslinie ist der industrielle 3D-Drucker P3 NEXT von EOS, der auf die Automatisierung von Siemens setzt. Dieser punktet vor allem mit Blick auf eine wiederholbar gute Qualität der gefertigten Produkte als auch durch eine hohe Verfügbarkeit von bis zu 90 Prozent. „Im mittleren Volumenbereich ermöglichen wir mit der EOS P3 NEXT eine individualisierte Serienproduktion”, sagt Davide Iacovelli, Regional-Direktor EMEA, EOS. „Am Siemens-Stand wird deutlich, welcher Mehrwert sich daraus für Kunden ergibt. Konkret bedeutet dies kürzere Entwicklungs- und Fertigungszyklen, mehr Flexibilität im Produktdesign und eine deutlich höhere Prozesssicherheit über die gesamte Produktionskette hinweg“.

<p>Man sieht den EOS P3 NEXT, einen leistungsstarken SLS-3D-Drucker.<p>
Die EOS P3 NEXT ist ein leistungsstarker SLS-3D-Drucker, der eine höhere Produktivität, eine außergewöhnliche Teilequalität und Kompatibilität mit fortschrittlichen, biokompatiblen Materialien bietet. Kompakt, effizient und benutzerfreundlich ist der P3 NEXT für die industrielle Polymerfertigung, einschließlich medizinischer Anwendungen geeignet.
(Bild: EOS)

3D-Druck im Defense-Bereich: Kompetenz in Kunststoff- und Metallanwendungen

Schnelle Entwicklungs- und Produktionsanläufe, flexible Anpassungen des Designs sowie eine bedarfsgerechte Produktion von Hochleistungsteilen: Diese Vorteile der additiven Fertigung stärken die Einsatzbereitschaft, verlängern die Lebensdauer sicherheitskritischer Systeme und erhöhen die Resilienz von Lieferketten. Wie dies in der Praxis aussieht, zeigt EOS am Siemens-Stand in der Defense Production Area anhand verschiedener Applikationen. Unter anderem wird eine Hochgeschwindigkeitsdrohne von Quantum Systems gezeigt, für die komplexe Geometrien mittels Kunststoff-3D-Druck umgesetzt werden mussten.

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