Bosch Rexroth auf der Hannover Messe  Digitalisierung der Fluidtechnik wird live erlebbar 

Von Bosch Rexroth 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Bosch Rexroth zeigt auf der Hannover Messe die Vorteile der Digitalisierung der Fluidtechnik an einer Tiefziehpresse.

Im Forschungsprojekt Fluid 4.0 treibt ein Industriekonsortium die Stärkung und Weiterentwicklung der Verwaltungsschale als digitaler Zwilling in einem branchenübergreifenden Datenraum voran und etabliert damit einen herstellerübergreifenden, offenen Standard für die Fluidtechnik. Im Bild: Übergabe des Halbzeitmeilensteins an den Projektträger beim VDMA in Frankfurt im Juni 2025. V.l.n.r.: Dr. Karin Tischler (Bosch Rexroth), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Weber (TU Dresden und CFLab), Ibrahim Karahodžić (VDI TZ), Dr. Christian Geis (VDMA) und Benjamin Beck (CFLab).(Bild:  Construction Future Lab gGmbH)
Im Forschungsprojekt Fluid 4.0 treibt ein Industriekonsortium die Stärkung und Weiterentwicklung der Verwaltungsschale als digitaler Zwilling in einem branchenübergreifenden Datenraum voran und etabliert damit einen herstellerübergreifenden, offenen Standard für die Fluidtechnik. Im Bild: Übergabe des Halbzeitmeilensteins an den Projektträger beim VDMA in Frankfurt im Juni 2025. V.l.n.r.: Dr. Karin Tischler (Bosch Rexroth), Prof. Dr.-Ing. Jürgen Weber (TU Dresden und CFLab), Ibrahim Karahodžić (VDI TZ), Dr. Christian Geis (VDMA) und Benjamin Beck (CFLab).
(Bild: Construction Future Lab gGmbH)

Als Koordinator des Forschungsprojekts „Fluid 4.0“ gestaltet Bosch Rexroth die Digitalisierung der Fluidtechnik maßgeblich mit. Auf der Hannover Messe präsentiert das Unternehmen gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen des Projekts auf dem Plattform Industrie 4.0 Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Lösungen für die digitalisierte und effiziente Zukunft der Fluidtechnik. An einer Tiefziehpresse zeigt Bosch Rexroth, wie digitale Lösungen ineinandergreifen und so Mehrwerte entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten.
Die Digitalisierung der Hydraulik bietet ein enormes Potenzial zur Steigerung der Produktivität und Effizienz moderner Hydrauliksysteme. Konkrete Lösungen präsentiert Bosch Rexroth dieses Jahr in Hannover. Statt abstrakter Modelle setzt das Unternehmen auf ein greifbares Messeerlebnis: Alle Technologien und Lösungen werden an einem realen Demonstrator, einer Tiefziehpresse, vorgestellt. Messebesucher können direkt an der Presse nachvollziehen, wie die digitalen Lösungen ineinandergreifen und konkreten Mehrwert schaffen.

Der Digitale Zwilling wird Realität: QR-Code als Tor zur Datenwelt

An der Tiefziehpresse zeigt Bosch Rexroth beispielsweise, wie einfach der Zugang zu wertvollen Produktinformationen sein kann. Ein einfacher Scan eines QR-Codes an der Komponente genügt, um den Digitalen Zwilling in Form der standardisierten Asset Administration Shell (AAS) aufzurufen. Anwender erhalten damit sofort einen barrierefreien Zugriff auf alle relevanten Daten: von technischen Dokumentationen und Zertifikaten bis hin zum CO2-Fußabdruck. Das bislang teils mühsame Suchen in physischen Aktenordnern oder auf verschiedenen Webseiten entfällt.

Potenzial der Digitalisierung liegt in intelligenter Datenverknüpfung

Das wahre Potenzial der Digitalisierung liegt in der intelligenten Verknüpfung dieser Daten. Hierfür hat Bosch Rexroth die Softwarelösung Asset Orchestration Platform (AOP) entwickelt. Als „Gehirn“ des Shopfloors sammelt und orchestriert sie Daten aus einzelnen Komponenten und deren Verwaltungsschalen und stellt sie nach abgeschlossener Datenanalyse für übergeordnete Anwendungen zur Verfügung. So schafft sie die Basis für eine effiziente Steuerung sowie eine beschleunigte Inbetriebnahme und ermöglicht maximale Flexibilität für künftige Anforderungsprofile.
Um diesen Prozess zu veranschaulichen, zeigt Bosch Rexroth das Zusammenspiel der AOP mit seinem IoT-Service CytroConnect Solutions live am Messestand. Besucher erleben, wie reale Maschinendaten – etwa von Sensoren für Druck, Temperatur oder Ölqualität – erfasst, über die Verwaltungsschale in die AOP eingespeist und dort für übergeordnete Anwendungsfälle wie Condition Monitoring oder Predictive Maintenance weiterverwendet werden können. Darüber hinaus stellt Bosch Rexroth auch dar, wie auf Ereignisse, die im Condition Monitoring entstehen, aktiv und dynamisch in der AOP reagiert und der Mensch eingebunden werden kann.

<p>Große Ausstellungsmaschine in einer Messehalle: ein offener Metallrahmen mit Hydraulikzylindern und blauen Komponenten, Steuerkasten, Schläuchen und Verkabelung auf einem Podest; daneben ein Infoständer, darüber Messe‑Scheinwerfer und Traversen.<p>
Die Vorteile der Digitalisierung von Hydraulik können Besucher der Hannover Messe bei Bosch Rexroth live am Beispiel einer Tiefziehpresse erleben.
(Bild: Bosch Rexroth AG & Rolf Nachbar)

Forschungsprojekt Fluid 4.0: Bosch Rexroth als Koordinator

Im Forschungsprojekt Fluid 4.0 treibt ein Industriekonsortium die Stärkung und Weiterentwicklung der Verwaltungsschale als digitaler Zwilling in einem branchenübergreifenden Datenraum voran und etabliert damit einen herstellerübergreifenden, offenen Standard für die Fluidtechnik. Aufbauend auf der bereits vorhandenen Infrastruktur digitalisieren Unternehmen und Institutionen aus Industrie und Wissenschaft mit Bosch Rexroth als Koordinator praxisrelevante Anwendungsfälle. Bis Mitte 2026 sind Entwicklung und Umsetzung von vier Use Cases für industrierelevante Demonstratoren geplant: die effiziente Steuerungsentwicklung für eine durch digitale Daten beschleunigte Inbetriebnahme, ein Energiemonitoring für mehr Transparenz bei der Optimierung des Energieverbrauchs, die CO2-Bilanzierung in der Nutzungsphase sowie ein Konzept für die Kreislaufwirtschaft (Circular Economy). Die vier Use Cases zeigt Bosch Rexroth auch an der Tiefziehpresse.
Die Fortschritte der Digitalisierung der Hydraulik sowie die Ergebnisse des Forschungsprojekts Fluid 4.0 werden im Rahmen des vom Fachverband Fluidtechnik im VDMA und dem Projektkonsortium Fluid 4.0 organisierten Fluid-X-Symposium am 29. Juni und der Projektabschlussveranstaltung am 30. Juni 2026 vorgestellt und diskutiert.

Bosch Rexroth auf der Hannover Messe 

Bosch Rexroth präsentiert seine Lösungen zur Digitalisierung der Fluidtechnik auf der Hannover Messe 2026 auf dem Plattform I4.0-Gemeinschaftsstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Halle 13, am Stand C24. 

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung