GSVF 2012: Gemeinsamer Auftritt von CONTACT und Hyundai

CONTACT Software und die Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH halten gemeinsam einen Vortrag auf dem Grazer Symposium Virtuelles Fahrzeug (GSVF), das vom 17. bis 18. April 2012 stattfindet. Ihre Präsentation beschreibt den Weg vom realitätsnahen Styling zum stimmigen Gesamtfahrzeugkonzept im Kontext des Product Lifecycle Management (PLM) und die zu erzielenden Vorteile. Auch das GSVF 2012 legt den Fokus in diesem Jahr mehr auf die Systemsicht als auf die Sicht der Einzeldisziplinen. Zu den Top-Themen der Veranstaltung zählen die virtuelle interdisziplinäre Funktionsabsicherung und Validierung sowie das Informationsmanagement in der Fahrzeugentwicklung.


Realitätsnahe Styling-Konzepte werden in der Regel völlig losgelöst von einer potenziellen späteren Umsetzbarkeit betrachtet. In der Serienentwicklung führt dies zwangsläufig zu späteren Änderungen, da nun die Aspekte der Funktion, Fertigung und insbesondere die der Kosten zu berücksichtigen sind. Im kleineren Maßstab gilt ähnliches auch für „Show Cars“ und hier ist das Hyundai Motor Europe Technical Center neue Wege gegangen: beim 4,4 m langen i-oniq, einem elektrisch betriebenen Sport-Coupé mit Benzinmotor als Range Extender. Die Studie, die erst kürzlich auf dem Genfer Autosalon vorgestellt wurde, ist der Anlass für die gemeinsame Präsentation von CONTACT und Hyundai in Graz und wird dort auch als 1:4 Design-Modell zu sehen sein.


Das europäische Designzentrum von Hyundai mit Sitz in Rüsselsheim ist bekannt für seine innovativen Konzeptfahrzeuge und nimmt innerhalb des Autokonzerns eine Vorreiterrolle bei der Erprobung neuer Methoden und Tools ein. Beim i-oniq haben die Rüsselsheimer den Fast Concept Modeller (FCM) für die automatische Optimierung von CATIA-Modellen eingesetzt, um das Styling frühzeitig aus funktionaler Sicht abzusichern und um Alternativen zu validieren. Die Software von CONTACT ermöglicht bereits in der Konzeptphase die schnelle Erstellung von 3D-Geometrie-Modellen und die automatische Ausleitung von Berechnungsmodellen an CAE-Werkzeuge. Außerdem beleuchtet der Vortrag von CONTACT und Hyundai die Potenziale, die sich aus einem PLM-basierten interdisziplinären Zusammenspiel der Styling-, Design-, Simulation- und Manufacturing-Prozesse ergeben.


Wie schon die bisherigen Grazer Symposien zum Thema „Virtuelles Fahrzeug“ wird auch die diesjährige Automotive-Konferenz vom Virtual Vehicle Competence Center (ViF), einem internationalen Forschungsverbund im Bereich der anwendungsorientierten Fahrzeugentwicklung, und der Technischen Universität Graz ausgerichtet.


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