Digitale Transformation Globale PLM-Plattform: Ebm-Papst setzt auf Siemens

Quelle: Ebm-Papst 2 min Lesedauer

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Ebm-Papst will langfristig strategisch mit Siemens zusammen arbeiten. Geplant ist der Aufbau einer globalen PLM-Plattform auf Basis von Teamcenter. 

Treffen des Top-Managements von Ebm-Papst und Siemens Digital Industry im Rahmen der Hannover Messe 2024.(Bild: Michael Heck für Ebm-Papst)
Treffen des Top-Managements von Ebm-Papst und Siemens Digital Industry im Rahmen der Hannover Messe 2024.
(Bild: Michael Heck für Ebm-Papst)

Die Einführung von Teamcenter und die Etablierung einer globalen PLM-Plattform soll dem Hersteller von Motoren und Ventilatoren helfen, neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und anzubieten, um den Kunden maßgeschneiderte Produkte und Lösungen zu liefern. Das unternehmensweite PLM-System soll zudem die globale Zusammenarbeit zwischen den Standorten fördern. Ziel ist es, als Teil der digitalen Transformationsstrategie einen neuen Benchmark im globalen Product-Lifecycle-Management (PLM) zu setzen.

Standardprozesse global etablieren

Klaus Geißdörfer, CEO von Ebm-Papst, erklärt: „Die strategische Zusammenarbeit mit Siemens ermöglicht es uns, Standardprozesse in unserem Unternehmen global zu etablieren. Dabei setzen wir nicht nur auf die neuesten digitalen Lösungen, sondern auch auf die Erfahrungen von Siemens als Marktführer für PLM-Software.“

Als ingenieurgetriebenes Unternehmen ist es der Anspruch von Ebm-Papst, Produkte und Lösungen zu entwickeln, die höchste Qualitätsansprüche erfüllen und den individuellen Anforderungen seiner Kunden entsprechen. Dabei ist die Zeit von der Kundenanfrage bis zur Auslieferung ein ebenso wichtiger Faktor, um sich auf den Märkten zu behaupten, wie der effiziente Einsatz von Baukastensystemen für ökonomisch optimale Lösungen. Das erfordert ganzheitliche, perfekt abgestimmte und vor allem standardisierte Prozesse.

Digitale Geschäftsmodelle und neue Technologien

Mit einer globalen PLM-Plattform will Ebm-Papst genau diese Standards schaffen – von der Strategie, über die Produktanforderungen und -architektur, Design, Simulation und Validierung bis hin zum fertigen Produkt. Dabei spielen Technologiethemen wie das Erstellen digitaler Zwillinge oder der Einsatz künstlicher Intelligenz eine besondere Rolle – auch mit Blick auf digitale Geschäftsmodelle, Services und Anwendungen für Kunden.

Gemeinsam an Innovationen arbeiten

Für Siemens ist die Zusammenarbeit und das Projekt eine großartige Gelegenheit, um als Marktführer für Product-Lifecycle-Management einen weiteren Benchmark zu setzen. Schließlich nimmt Ebm-Papst ein umfangreiches Software-Paket in Anspruch und stellt hohe Anforderungen an die Lösung. Dementsprechend kann Siemens im Rahmen der Zusammenarbeit auch neuste Ideen einbringen. 

„Die digitale Transformation, unterstützt durch Siemens Xcelerator, ermöglicht es Pionieren in vielen Branchen, ihre kritischen Geschäftsprozesse neu zu bewerten und neue, spannende Möglichkeiten für ihre Kunden zu schaffen", so Frances Evans, Senior Vice President, Lifecycle Collaboration Software, Siemens Digital Industries Software. Es sei großartig zu sehen, wie ein Innovator wie Ebm-Papst die Vorteile von Teamcenter nutze, um die Markteinführung neuer Produkte zu revolutionieren. Ebm-Papst-Chef Geißdörfer ergänzt: „Ebm-Papst und Siemens bringen höchste technische Kompetenzen mit in die Partnerschaft. Wir können also viel voneinander lernen und gemeinsam an neuesten Technologien wie KI, dem digitalen Zwilling und modellbasierten System Engineering arbeiten.“

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