Getriebe für den fahrerlosen Werksverkehr

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Fahrerlose Transportsysteme (FTS) können die Effizienz in Produktion und Logistik steigern. Dazu müssen sie jedoch leistungsstark, sicher und flexibel sein. Speziell für den Einsatz in FTS präsentierte ABM Greiffenberger auf der Logimat vom 19. bis 21. Februar eine Reihe von Getrieben, die besonders kompakt konstruiert sind und sich platzsparend verbauen lassen.

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Fahrerlose Transportsysteme (FTS) können die Effizienz in Produktion und Logistik steigern. Dazu müssen sie jedoch leistungsstark, sicher und flexibel sein. Speziell für den Einsatz in FTS präsentierte ABM Greiffenberger auf der Logimat vom 19. bis 21. Februar eine Reihe von Getrieben, die besonders kompakt konstruiert sind und sich platzsparend verbauen lassen.

Der Antriebsspezialist aus dem oberfränkischen Marktredwitz bietet effiziente Getriebe für verschiedene Fahrzeugkonzepte an. Dazu gehören Zugfahrzeuge, Unterfahrgeräte, aufgerüstete Stapler und Montageplattformen. Um die oftmals beengten Platzverhältnisse in FTS optimal zu nutzen, hat ABM Greiffenberger besonders kompakte Flach- und Winkelgetriebe entwickelt, die ohne großen Aufwand zu integrieren sind.

Komplexe Fahrmanöver realisierbar

Die zwei- bis dreistufigen Komponenten stehen mit hohen Untersetzungen, geringem Drehflankenspiel und hoher Geberauflösung zur Verfügung. Sie sind für niedrige Geschwindigkeiten ausgelegt und erlauben ein exaktes Positionieren der Fahrzeuge. Abhängig von der Bauform erfolgt die Lenkung z.B. über eine elektronische Differentialsteuerung von zwei Motoren für Kurvenfahrten. Für komplexe Fahrmanöver Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, seitlicher Fahrt oder dem Drehen im Stand besteht die Möglichkeit, ein oder mehrere Antriebsräder elektrisch zu lenken.

Bis zu 2000 Newtonmeter

Zu den Varianten, die sich besonders gut für den Einsatz in Fahrerlosen Transportsystemen eignen, gehören Kegelradgetriebe der KG-Reihe mit Drehmomenten von 60 bis 800 Nm. Von 50 bis 2.000 Nm reicht das Spektrum bei den Flachgetrieben der FG-Reihe. ABM Greiffenberger führt darüber hinaus Stirnradgetriebe im Portfolio. Sie überzeugen durch Abtriebsmomente von 30 bis 2.080 Nm. Hohe Radaufstandskräfte bis zu 25.000 N besitzen Radnaben-Fahrantriebe (TDH-Reihe), die besonders robust konstruiert sind. ABM bietet sie in vier Varianten mit Drehmomenten zwischen 360 und 2.000 Nm an.

Durch die Integration der Komponenten in das Antriebsrad stehen die ABM-Ausführungen als Fahrantriebe für eine besonders effiziente, platzsparende Kraftübertragung. Anwendern stehen Kegelrad-Fahrantriebe vom Typ TDB auf Wunsch auch mit elektrischer Lenkung zur Verfügung. Sie sind mit Radaufstandskräften bis 16.000 N erhältlich und decken in unterschiedlichen Ausführungen 435 bis zu 2.000 Nm ab. Flachgetriebe-Fahrantriebe der Baureihe TDF mit einem Leistungsspektrum von 435 bis 1.400 Nm erreichen Radaufstandskräfte bis 17.000 N.

Die großen Radmomente bei kleinen Drehzahlen eignen sich für leichte Steigungen und ermöglichen ein präzises Manövrieren. Der Anwender spart darüber hinaus Kosten: Durch die hohen Radaufstandskräfte ist eine separate Lagerung der Radachse nicht erforderlich.

Synchronmotoren sind die Wahl

Im Vergleich zu Staplerantrieben werden bei FTS keine hohen Anfahrmomente für Steigungen benötigt, da sie zumeist in ebenen Fabrikhallen unterwegs sind. Im autonomen Betrieb werden häufig Batterien mit 48 oder 24 Volt verwendet. Dabei empfiehlt sich der Einsatz von Permanentmagnet-Synchronmotoren, die sich in Niedervoltanwendungen bewährt haben. ABM Greiffenberger bietet dafür die Baureihe Sinochron mit Dauerleistungen bis 13 Kilowatt an. Sie zeichnet sich durch Kompaktheit und hohen Wirkungsgrad aus.

Sinochron-Motoren sind umweltfreundlich. Sie übertreffen die von der Premium-Energieeffizienzklasse IE4 geforderten Werte deutlich. Anwender sind damit optimal für weitere gesetzliche Regelungen gerüstet. Die Antriebe besitzen eine hohe Leistungsdichte und sorgen im täglichen Einsatz für lange Batteriestandzeiten. Darüber hinaus ist die Baureihe kompakt konstruiert und lässt sich einfach in die Transportsysteme integrieren.

Nutzen im Fokus

ABM Greiffenberger tritt auch im FTS-Sektor als Systemlieferant mit hoher Beratungs- und Entwicklungskompetenz auf und bietet seinen Kunden damit kurze Entscheidungswege: Alle Produkte werden im eigenen Haus konstruiert, und selbst komplexe Prototypen lassen sich in additiver Fertigung kurzfristig realisieren. Für gleichbleibend hohe Qualität sorgen moderne Prüftechnologien sowie ein Labor zur Werkstoffanalyse und Leistungsprüfstände. Die Teile werden an hochmodernen Maschinen und Bearbeitungszentren produziert, robotergesteuerte Fertigungszellen ermöglichen eine gleichbleibende Serienqualität. Aus intensivem Kundenkontakt und gründlicher Marktbeobachtung entstehen innovative Produkte. ABM Greiffenberger nutzt sein modulares und umfangreiches Portfolio, um auf die Anwendung zugeschnittene, bauraum- und kostenoptimierte Systeme zu entwickeln.

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